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Skitour Hardangervidda 2015 |
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Bahnfahren ist im Gegensatz zu Deutschland in Norwegen ein richtiges Vergnügen. Auch an kleinen Bahnhöfen gibt es, trotz der hohen Löhne, einen Englisch sprechenden Fahrkartenverkäufer und keinen Automaten. Die Warteräume haben ein ansprechendes Ambiente und sind genauso wie die Sanitäreinrichtungen und Bahnwaggons blitzsauber. Mit der Fahrkarte bekommt man automatisch eine Platzkarte und die Anzahl an Waggons wird dem Bedarf angepasst, so dass niemand im Gang herumsteht. Jeder Waggon hat am Einstieg große Gepäckfächer und auch die Ablagen über den Sitzen sind hoch genug, um Reisetaschen und Koffer darauf abzulegen. Wir haben die Bahnfahrt genossen. |
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Vom Gletscher konnten wir nicht viel sehen, da das Eis mit Schnee bedeckt war. An der Appelsinhytta sind wir dann wieder in Richtung der geplanten Route abgebogen. Uwe mit seiner Pulka wirkte ganz schön klein im Angesicht der steilen Felswände. |
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Donnerstag, 26.2.2015 Gestern Abend war es noch wunderbar windstill, doch in der Nacht fing es an zu stürmen. Heute Morgen waren die beiden Apsiden mit Schnee vollgeweht. Der war jedoch schön kompakt, so dass wir das Zelt damit nach und nach von unten abdichten konnten. Die Belüftung erfolgt beim Hilleberg Staika glücklicherweise von oben. |
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Im Zelt war es durch unsere Körperwärme und durch den Kocher erstaunlich "warm". Dank der Kombination aus zwei Isomatten mit dem Kunstfaserschlafsack Carinthia Explorer Top und einem Daunenschlafsack haben wir nachts auch bei ca. -10°C nicht gefroren. Wir hatten das Zelt so aufgebaut, dass unsere Pulkas vom Wind immer wieder freigeweht wurden. |
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Wir haben beschlossen, in Richtung Finse umzukehren und zu schauen, ob der Abzweig nach Krækkja schon mit Reisig markiert ist. Die Strecke über Krækkja und Tuva hatten wir nicht ins GPS einprogrammiert, doch sie wäre eine Alternative und etwas kürzer gewesen. |
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Unterwegs kamen wir wegen mir nur langsam voran. Ich hatte ständig eine trockenen Mund, musste viel trinken und konnte nicht so schnell gehen wie am Anfang, so dass wir es für besser hielten, nach Finse zurückzukehren. Die Route nach Krækkja war nicht markiert und ab morgen sollte die Sicht wieder schlechter werden, so dass die Orientierung mit Karte und Kompass schwierig geworden wäre. Später haben wir auf einer Fjellkarte gesehen, dass der Winterweg nach Krækkja erst später von der Route nach Kjeldebu abzweigt. |
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Der typisch französische Stangellift hat uns nicht so interessiert, doch die tief verschneiten Häuser gaben ein bizarres Bild ab. Um 14:37 Uhr ging es dann mit dem Zug wieder zurück nach Geilo. Auf eine Art waren wir traurig, die Tour abzubrechen, andersherum waren wir auch froh, wieder im Wohnmobil zu sein, als wir im Wetterbericht die Sturmwarnung für Samstag und Sonntag gesehen haben. |
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Letztendlich sind wir nur 16,8 km unterwegs gewesen, doch die Landschaft auf der Hardangervidda ist traumhaft schön. Auf der kurzen Winterskitour haben wir auch einiges gelernt, was wir gern weitergeben möchten:
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