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Tjamstan
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Das kleine Skigebiet Tjamstan liegt schon relativ weit im Norden von Schweden und hat alles zu bieten, was das Skifahrerherz begehrt. So nah wie hier, haben wir noch nie an einer Skipiste gewohnt.
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Der Campingplatz ist eine richtige Ski-in Ski-out Location und befindet sich direkt neben dem Haupthaus des Skicenters mit Skipassverkauf, Skiverleih, Wärmestube und Restaurant. Das Gebäude gehörte früher zu einer Nickelgrube und wurde dem Skigebiet gespendet (Foto vom Originalstandort).
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Tipp: Die drei Fenster oben rechts und der Balkon gehören zu einer Ferienwohnung mit toller Aussicht auf die Skipisten. Das Lokal kann für private Veranstaltungen gemietet werden.
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Im Halbkreis um das Grubengebäude sind ziemlich viele Grillhütten drapiert.
Auch wenn das Skigebiet nicht geöffnet ist, treffen sich hier abends die Jugendlichen, machen Feuer und rodeln den Skihang hinunter.
In der Woche laufen die Lifte Dienstag und Freitag von 18-20 Uhr zum Flutlichtfahren und am Wochenende sowie in den Ferien den ganzen Tag.
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Insgesamt gibt es 4 Schlepplifte und 10 Abfahrten. Das klingt erstmal nicht viel, ist jedoch abwechslungsreicher als man denken würde.
Einige Pisten verlaufen durch den Wald, andere gehen direkt den Hang hinunter. Alle Schwierigkeitsgrade sind vertreten. Auch an einen Übungshang für Kleinkinder wurde gedacht.
Neben den perfekt präparierten Pisten bestehen noch viele Möglichkeiten im Gelände abzufahren.
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Wenn die Anfänger den steilen Nordhang fahren können, sind sie für alle weiteren Skigebiete gewappnet.
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Wir waren nur wochentags in Malå, deshalb mussten wir uns auf das Flutlichtfahren beschränken. Eigentlich sind wir keine Fans davon, doch diesmal war es nicht besonders kalt und hat Spaß gemacht.
Das Skigebiet wird kostengünstig mit möglichst wenig Personal betrieben. Ein einziger Pistenbullifahrer präpariert das gesamte Gelände. Eine Person betreut den Skiverleih und den Skipassverkauf. Direkt an den Liften sitzt niemand, um sie zu überwachen.
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Als das Drehkreuz uns um 18 Uhr nicht durchlässt, öffnet ein schwedischer Skifahrer einfach den Absperrzaun. Das müsste man mal in Österreich machen, dann wäre der Skipass sofort weg.
Die zwei Stunden vergehen schneller als uns lieb ist. Auf den Pisten sind überwiegend Kinder und Jugendliche unterwegs, die meistens durch den unbeleuchteten Wald fahren. Wir finden auch am Ende des Abends noch frisch präpariertes Gelände.
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Dadurch, dass kein Personal an den Liften ist, beobachtet auch niemand, ob jemand am Schlepper hängt, wenn er abgestellt wird. Wir sind kurz vor acht nochmal reingehuscht und haben es nicht ganz bis oben hin geschafft. Punkt 20 Uhr ging der Lift aus und wir mussten sehen, wie wir von der Liftspur zur Piste kommen. Das Flutlicht bleibt zum Glück etwas länger an, so dass man noch gemütlich den Berg hinunter fahren kann.
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Aufenthalt im Skigebiet
8.2.2022
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