Riksgränsen

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Das Skigebiet Riksgränsen liegt im äußersten Nordwesten von Schweden an der Grenze zu Norwegen. Es bietet sehr viele Möglichkeiten zum Freeriden im Gelände sowie einen guten Mix aus leichten, mittelschweren und anspruchsvolle Pisten.

Einstieg ins Skigebiet

Das Gelände erstreckt sich zwischen den Orten Riksgränsen und Katterjåkk. Wir haben es im Jahr 2020 zur Sommersonnenwende besucht. In dieser Saison ist so viel Schnee gefallen, wie seit 20 Jahren nicht mehr, so dass Sommerskifahren problemlos möglich war. Es gab auch schon einige Jahre, wo der Schnee dafür nicht mehr gereicht hat.

Blick ins Skigebiet

Bergstation

Die beiden Sessellifte in Riksgränsen waren für vier Tage um die Mittsommernacht herum noch einmal geöffnet obwohl die Skisaison bereits beendet war.

 

Sie überwinden einen Höhenunterschied von 378 Metern. Eine derart tolle Aussicht ins Tal haben nur wenige Skianlagen zu bieten.

 

Der Vassijaure See war Mitte Juni noch so fest zugefroren, dass er sogar Scooter getragen hat.

Abfahrt

Blick ins Tal

Oberer Sessellift

Die Bergstation liegt auf 909 Metern Höhe und ist Ausgangspunkt für alle Varianten von Abfahrten. Für uns waren sämtliche Pisten und das Freeridegelände fahrbar.

Bergstation oberer Sessellift

Der Schnee ist um diese Jahreszeit sehr weich, denn es friert nachts nicht mehr. Uns hat das nicht gestört, nur Tiefschneefahren ist schöner. Die Pisten waren noch so dick bedeckt, dass kein Stein und kein Grashalm durch die Schneedecke durchgeschaut haben.

Abfahrt

Von der Bergstation ist es nicht weit bis zu einer blechernen Schutzhütte, die bereits in Norwegen liegt.

 

Von dort aus starten Tourenabfahrten ins Björnfjell. Im Tal führt ein Ziehweg zurück zum Sessellift in Schweden.

 

Wegen der Corona-Pandemie durften wir 2020 nicht nach Norwegen, doch allein für eine Rast mit Blick ins Sehnsuchtsland hat sich der Weg zur Hütte gelohnt.

Schutzhütte

Aussicht nach Norwegen

Abfahrten

Tipp: Von Riksgränsen ist es gar nicht mehr weit bis nach Narvik und hinüber zu den Lofoten. Es würde sich anbieten, das Mittsommerskifahren mit einem Besuch auf der Inselgruppe zu kombinieren.

 

Wir haben uns wieder Richtung oberem Sessellift gehalten und noch einen Abstecher zu der einladenden Grillhütte gemacht.

 

Beim Winterskibetrieb wird hier mit Sicherheit ein Feuer entfacht und jeden kann sein mitgebrachtes Grillgut garen.

Grillhütte

Grill

Von der Mittsommerstange neben der Bergstation gibt es bestimmt unzählige Selfies.

 

Zum Nachtskifahren wurden die Lifte von 22:00 bis 0:30 in Betrieb genommen. In der entscheidenenden Nach lag jedoch ein elektrischer Defekt am unteren Lift vor, so dass es erst gegen 23:30 gelang, ihn einzuschalten.

 

Wir sehen immer wieder mit Freude, wie ruhig und geduldig die Schweden in solchen Situationen warten.

MIttsommer

Frisch präpariert

Dass es nachts nicht dunkel wird, durften wir bereits vor vielen Jahren in Grönland erleben, doch unter der Mitternachtssonne Ski zu fahren ist etwas ganz Besonderes.

 

Im Tal wirft ein Berg für ein paar Stunden Schatten, nur oben im Skigebiet ist die Sonne die ganze Nacht zu sehen.

 

Viele setzen sich einfach nur auf die angeleuchteten und vom Tag erwärmten Steine und genießen das Schauspiel.

Mitternachtssonne

Das Skifahren mitten in der Nacht macht auch sehr viel Spaß. Die Sonne taucht die Landschaft in ein warmes Licht und auf dem Schnee lässt es sich fast noch ein bisschen besser abfahren als am Tage.

Wasserfall

Fazit:

Sehr interessantes Gebiet besonders wegen der zahlreichen Off-Pist Varianten und Tourenabfahrten

 

Aufenthalt im Skigebiet:

18-19.6.2020

Mitternachtssonne

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