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Nalovardo
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Der Hausberg des Ortes Sorsele liegt unweit der E45 und somit verkehrsgünstig für einen Abstecher auf der Durchreise.
Das Skigebiet bietet einen guten Mix aus Pisten und unpräparierten Tourenabfahrten.
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Wir quartieren uns auf einem Kuzzeitplatz des ansonsten komplett mit Saisoncampern belegten Fjällcampingplatzes ein. Bis zum Skilift sind es nur wenige Meter, so komfortabel wohnt man selten.
Die Dalstuga ist das dominierende Gebäude des Skigebietes. Dort befindet sich die Rezeption für Hütten und Camping, außerdem werden die Skipässe verkauft und es gibt leckerer aussehenden Kebab und Burger. Auch ein Skishop und ein Skiverleih sind darin untergebracht.
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Der kürzere Dallift bringt uns zuerst nach oben. Von der Bergstation sind fast alle Pisten zu erreichen, wenn auch nicht in voller Länge. Das ist ein großer Vorteil, wenn der Nalolift wegen stürmischem Wind nicht läuft.
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Wir staunen über den herrlichen Ausblick, den wir so nicht erwartet hätten. Die Pisten sind schön breit und trotz recht dünner Schneeauflage sehr gut präpariert.
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Sobald der Nalolift läuft, lohnt es sich, dorthin zu wechseln. Mit seinen 1700 m Länge erschließt er im oberen Bereich einen Steilhang mit einigen unpräparierten schwarzen Abfahrten und die Aussicht dort oben ist noch etwas besser.
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Der Lift wurde von der schwedischen Firma Alimak gebaut und stammt aus dem Jahre 1966.
Wir bewundern immer wieder, wie die alten Lifte in Skandinavien gewartet und gepflegt werden. Sie sehen manchmal schon etwas rostig aus, tun aber zuerlässig ihren Dienst.
Das zeigt doch, dass der Modernisierungswahn, wie er so oft in den Alpen betrieben wird, gar nicht erforderlich ist.
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Besonders gut gefallen uns die natürlichen und teils welligen Pisten in Nalovardo. Sie sorgen für Abwechslung und machen das Skigebiet interessant, so auch die vielen unpräparierten Abfahrten durch Waldschneisen oder mitten durch den Baumbestand. Bei einer genügend dicken Schneedecke gibt es etliche ziemlich gefahrlose Möglichkeiten, den Berg hinunter zu kommen.
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Unser erster Aufenthalt liegt in den Sportferien, trotzdem bilden sich keine langen Schlangen an den Liften. Dafür brennen an vielen Grillplätzen die Feuer, was zu einer gemütlichen Atmosphäre beiträgt.
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Tipp: Mit etwas Glück sind Nordlichter zu sehen. Dafür sollte man jedoch die Straße hinter den Ferienhäusern ein Stück hochlaufen, um sie in der Dunkelheit beim Tanzen zu beobachten.
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Fazit:
Nalovardo ist für uns mit eines der besten kleinen Skigebiete in Schweden. Vom großzügigen Stellplatz über die Nähe zum Lift bis hin zum Angebot an sehr abwechslungsreichen Abfahrten passt alles. Sobald sich die Gelegenheit ergibt, kommen wir gern wieder vorbei.
Aufenthalt im Skigebiet
7.-8.3.2025
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