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Åre
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Das Skigebiet Åre ist das nördlichste der Skistargruppe. Es besteht aus zwei Pistenbereichen, zum einen die Hänge oberhalb von Åre und Björnen, zum anderen dem Verbund aus Duved und Tegefjäll. Dazwischen verkehrt ein Skibus.
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Zum Saisonbeginn 2018/19 lag noch nicht viel Schnee, so dass nur ein paar Kunstschneepisten geöffnet waren.
Angelockt wurden die Winterfreunde mit einem Skitestwochenende vieler bekannter Hersteller.
Wir waren überrascht, dass sogar Tourenski mit Pin-Bindung zur Auswahl standen. Die K2 "Wayback" hätten wir am liebsten gleich behalten.
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Im Sommer 2019 haben wir die Testski dann in Deutschland gekauft und beim Skitest im Dezember am Stand von K2 davon berichtet.
Die Firma Haglöfs hat gemütliche Liegestühle aufgestellt und Glögg ausgeschenkt.
Es lohnt sich immer wieder, am Skitestwochenende in Åre zu sein. Dann öffnen ein paar mehr Lifte und der Skibus zwischen den Ortsteilen verkehrt bereits in der Vorsaison.
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Im Frühwinter beginnt der reguläre Skibetrieb am VM8-Lift schon um 8 Uhr unter Flutlicht. Andere Liften öffnen um 9:30 Uhr.
Wir lieben dieses rosa Licht, wenn es langsam hell wird. Im Tal sind es zeitweise -25°C und oben -14°C.
Mitte Dezember kommt die Sonne gegen 10:30 Uhr über den Berg. Da staut es sich schon mal vor der Abfahrt, weil viele Selfies geschossen werden.
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Bei gutem Wetter ist die Gondelbahn zum 1420 m hohen Åreskutan in Betrieb. Mit etwas Glück kann man einen herrlichen Sonnenaufgang erleben. Die völlig vereiste Bergstation zeugt von den extremen Wetterverhältnissen, die dort oben oft herrschen. Sie liegt ein Stück unter dem eigentlichen Gipfel, der nur für Skitourengeher zu erreichen ist.
Wir haben einfach nur die Aussicht genossen und über die bizarren Eisformationen gestaunt. Dann sind wir völlig durchgefroren wieder ins Tal gewedelt.
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Åre ist bekannt für seine recht steilen Pisten. Ein solch anspruchsvolles Skigebiet erwarten viele nicht in Skandinavien. Wir waren 2003 schon einmal hier, als das jährliche Weltcuprennen ausgetragen wurde (Fotos). Damals konnten wir miterleben, wie die Rennpiste mit Wasser präpariert wurde, bis sie fast nur noch aus Eis bestand.
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Es gibt auch Möglichkeiten, die steilen Hänge auf Ziehwegen zu umfahren. Gleichzeitig dienen diese als Verbindung zwischen den verschiedenen Bereichen des Skigebietes.
Für die Einkehr stehen viele verschiedene Hütten zur Verfügung. Wir waren häufiger im "Svartberget" Kaffee trinken und einmal in der "Åre Hyddan" Fish & Chips essen.
Nachmittags organisieren einige Hütten Live-Musik zum "After Ski".
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Die Bergbana bringt die Hotelgäste auch noch hinauf, wenn die Lifte bereits abgestellt sind.
Åre liegt als Ort sehr schön am See Åresjön und bietet Unterkünfte jeder Art.
Tipp: Für Wohnmobile liegt der Campingplatz in Duved günstig. Von dort fährt der kostenlose Skibus zu allen Haltestellen in den Skigebieten. Der Campingplatz östlich von Åre ist nur ins öffentliche Netz eingebunden. Der Bus muss separat bezahlt werden und fährt nicht so oft.
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Wir empfehlen unbedingt einen Besuch in der Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Sie ist von innen absolut sehenswert. Der Schlüssel hängt neben der Tür.
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Fazit: Anspruchsvolles Skifahren in der Mitte von Schweden, lange Anreise, die sich jedoch lohnt.
Aufenthalt im Åre:
6.3.2003 (Reisebericht)
13.-16.12.2018
12.-15.12.2019
28.2.-5.3.2020
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