Schweden, Norwegen - Winterreise 2018/2019

Statistik zu einer wunderbaren Reise

Reisedauer

5 Monate

Gefahrene Strecke

ca. 6000 km

Anzahl Übernachtungen

152

Anzahl Stellplatzwechsel

55

Skitage auf der Piste

53

Kostenverteilung

Travemünde 7.-8.4.2019

Fähre in Trelleborg

Wir wären gern mit der Fjordline von Langesund nach Hirtshals gefahren, doch deren Preispolitik lässt das nicht mehr zu. Die nur 150 km lange Überfahrt hätte uns 210 € gekostet, während wir bei TT-Line von Trelleborg nach Travemünde für eine Strecke von 215 km mit 74 € dabei sind. Diesmal steht unser Wohnmobil nicht auf dem Außendeck sondern innen auf der Rampe.

 

Die 7 Stunden lange Fahrt verbringen wir an Deck, schauen Fotos von unserer Reise an und schwelgen in Erinnerungen.

Trelleborg

TRavemünde

Übernachtet wird, wie zu Beginn der Reise, auf dem Stellplatz Kowitzberg. Die Osterferien haben begonnen und dementsprechend voll ist es hier. Willkommen in Deutschland!

Skanör 5.-7.4.2019

Abschied von Schweden

Näher am Strand hatten wir noch keinen Stellplatz. Alles endet wie es begann: Sonnenschein am Kattegat und frisches Thunfischsteak von der Fischbude.

 

Schöner als hier könnte unsere Winterreise nach 150 Tagen kaum ausklingen. Am Sonntag fahren wir mit der Fähre nach Deutschland zurück.

 

Wir erkunden die Orte Skanör und Falsterbo sowie die Küstenwanderwege.

Abend im Hafen

Strandhäuser

Am Strand entlang sind es etwa 4 Kilometer bis zum Leuchtturm. Auf dem Wanderweg am Golfplatz entlang geht es wieder zurück zum Stellplatz.

Leuchtturm

Kirche

Mit einer tiefrot im Meer versinkenden Sonne verabschiedet uns Schweden.

Sonnenuntergang

Halmstad 3.-5.4.2019

Hafen Halmstad

Die Entscheidung, nicht auf dem Citycampingplatz sondern im Hafen zu übernachten, stellt sich als sehr gut heraus. Hier ist es idyllisch und gleich nebenan liegt ein Sandstrand zum Spazierengehen. Wir lassen es ruhig angehen, genießen die Aussicht aus dem Wohnmobil und bearbeiten die Fotos von unserer Reise.

Muster im Sand

Vogel in der Abendsonne

Strand

Entlang des Flusses "Nissan" gehen wir auch mal in die Innenstadt. Diese gibt jedoch nicht viel Sehenswertes her, bietet aber gute Einkaufsmöglichkeiten.

Straßenzug

Kvinnohovud

Bibliothek am Fluss Nissan

Marstrand 1.-3.4.2019

Wohnmobilparkplatz

Marstrand

Wieder 160 km näher an Trelleborg. In einer Woche geht von dort unsere Fähre nach Deutschland.

 

Marstrand liegt etwa 30 km nordwestlich von Göteborg. Wir hatten erst vor, uns Göteborg anzusehen, doch das heben wir uns für eine weitere Reise auf.

 

Hier in den Schären gefällt es uns sehr gut. Der direkt am Wasser gelegene Parkplatz ist noch bis 1.5. kostenlos. Der Campingplatz öffnet Ende April.

Unsere Reise scheint so zu enden, wie sie begonnen hat. Im November sind wir bei sonnigem Herbstwetter an Schwedens Küste gewandert und nun im Frühling ist es genauso schön. Wir können unser Glück kaum fassen.

Die Fähre bringt uns auf die Festungsinsel von Marstrand. Wir schauen uns den pittoresken Ort an, besuchen die Carlstens Festung und wandern zum Leuchtturm. Dort findet gerade ein Fotoshooting für ein bekanntes Mode-Label statt, welches wir eine Weile beobachten.

 

Weitere Fotos aus Marstrand im

Fähre

Carlstens Festung

Strömstad 29.3.-1.4.2019

Von Oslo bis Strömstad sind es nur 150 km, doch wir stoppen unterwegs mehrmals und brauchen den halben Tag. Aus Norwegen bringen wir ein paar der uns lieb gewonnenen Lebensmittel mit und in Schweden kaufen wir direkt hinter der Grenze im Eurocash-Shop günstig ein.

Strömstad Hafen

Die Mehrwertsteuer für die Kamera, die wir in Lillehammer gekauft haben, bekommen wir im Global Blue Office in Svinesund leider nicht zurück. Wir hatten im Internet gelesen, dass sie bis zu drei Monate nach Kaufdatum erstattet wird, doch das stimmt nicht. Es ist nur ein Monat und der ist lange schon um, schade.

 

Durch Zufall finden wir oberhalb von Strömstad einen erst ab 1. April kostenpflichtigen Wohnmobilstellplatz und sparen uns die Campingplatzgebühr.

 

Weitere Fotos aus Strömstad im

Rathaus

Wohnmobilstellplatz

Oslo 26.-29.3.2019

Bei der Fahrt zum "Oslo Vinterpark" liegt die berühmte Holmenkollenschanze auf dem Weg. Wir halten kurz an und sehen uns ein wenig an dem imposanten Bauwerk und im Souvenirshop um.

Holmenkollenschanze

Souvenirshop

Schanzenanlage

Auf einem Parkplatz schraubt Uwe die Spikes wieder aus den Reifen. Sie haben sich auf den letzten Kilometern, wo wir kein Eis und Schnee mehr hatten, ganz schön abgenutzt. Teilweise waren sie mit dem Werkzeug für den Akkuschrauber nur noch schwer zu packen und mussten mit der Zange rausgedreht werden.

 

Wir hatten gehofft, sie in der nächsten Saison noch einmal verwenden zu können, aber daraus wird nichts, die Spikes sind Schrott.

Spikes raus

Insgesamt ziehen wir trotzdem eine positive Bilanz. Mit ca. 200 € ist die Investition in die Spikes relativ hoch, doch sie geben auch ein hohes Maß an Sicherheit. In Schweden und Norwegen wird kein Salz gestreut und viele Fahrbahnen sind mit festgefahrenem Schnee oder Eis bedeckt. Die geringste Steigung kann zur Herausforderung werden. Auch das Anfahren auf vereisten Parkplätzen oder Kreuzungen ist schwierig ohne Spikes. Wir haben nur an sehr starken Steigungen (>7%) und bei viel Schnee zusätzlich die Schneeketten montieren müssen.

Parkplatz

Oslo Vinterpark

Mit dem Saisonpass von Skistar verbringen wir einen Tag kostenlos im Skigebiet von Oslo. Nach Vorlage des Gutscheines an der Kasse geht es los.

 

Im Laufe des Tages werden ca. +10°C, doch die Pisten sind bestens präpariert und von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Uns gefällt der letzte Skitag in Skandinavien.

 

Weitere Fotos aus dem Skigebiet Oslo Vinterpark im

Auch für den Kauf der Saisonskipässe ist die Bilanz sehr gut. Wir haben insgesamt knapp 2000 € bezahlt und Skipässe und Rabatte im Wert von 4560 € in Anspruch genommen. Wir waren in 4 Monaten 53 Tage in 12 verschiedenen Skigebieten unterwegs. Statt 80-90 € hat der Skitag für uns beide durchschnittlich 38 € gekostet. Manchmal haben wir nur 2 bis 3 Stunden auf der Piste verbracht, was wir bei Einzelskipässen nie tun würden. Zeit zu haben und solche Angebote nutzen zu können ist echter Luxus!

Opernhaus

Oslo zu verlassen, ohne die Innenstadt gesehen zu haben, wäre sträflich, zumal die Frühlingssonne vom Himmel lacht.

 

Wir fahren mit der Metro ins Zentrum, trinken bei Starbucks in der Mall "Oslo City" einen Kaffee und schauen uns dann das beeindruckende Opernhaus am Oslofjord an.

 

Eine Aufgabe haben wir auch zu erledigen. Irgendwo wurde uns ein alter 200 Kronen-Schein angedreht, den man nur an bestimmten Stellen umtauschen kann. Bei der Norges Bank geht es noch und wir bekommen unkompliziert einen gültigen Schein ausgehändigt.

 

Über das Gelände der Festung Akershus schlendern wir in die Fußgängerzone und weiter zum Schloss.

Geldumtausch

Festung

Frühling

Im Schlossgarten blühen die Krokusse. Nun stellen auch wir uns auf den Frühling ein, obwohl unser Wohnmobil noch immer oben im Skigebiet im Schnee steht.

 

Weitere Fotos aus Oslo im

Drammen 24.-26.3.2ß019

In Norwegen ist der Winter noch nicht vorbei, auch wenn tagsüber schon häufig Plusgrade herrschen.

 

Bei unserer Fahrt über das Fjäll auf 1100 m Höhe bläst der Wind innerhalb kürzester Zeit Schneewehen zusammen. Die Schneepflüge sind ständig im Einsatz.

 

Wir schauen ein letztes Mal über die wunderschöne Landschaft und nehmen Abschied für diese Saison.

Ferienhäuser

Fahrt über's Fjäll

Spiraltunnel

Drammen in der Nähe von Oslo ist unser Ziel.

 

Durch einen ungewöhnlichen Spiraltunnel (35 NOK Maut) gelangen wir in 6 Runden über eine Höhendifferenz von 163 m auf den Spiraltoppen, einem Aussichtsberg über der Stadt.

 

Im originell eingerichteten Spiralen Restaurant trinken wir Kaffee und genießen den Ausblick.

Aussicht vom Spiralentoppen

Den Abend verbringt Uwe mit Fehlersuche. Im Wohnmobil ist die Gasheizung und damit auch die Warmwasserbereitung mit Gas ausgefallen.

 

Vor einigen Wochen hatten wir es schon einmal, dass der Regler nicht mehr funktionierte, doch da hat Uwe ihn wieder hingekriegt. Diesmal leider nicht.

 

Glücklicherweise scheint die Sonne und wir bekommen genug Strom, um die Dieselheizung zu betreiben und Warmwasser mit dem Elektrowärmetauscher zu erzeugen.

Spiralen Café

Parkplatz mit Restaurant

Skifahrerdenkmal

Direkt am Parkplatz beginnt ein großes, weit verzweigtes Loipennetz. Morgens ist die Spur ein wenig überfroren. Wir starten gegen 10 Uhr und werden eine Weile später vom Pistenbulli überholt, der die Spur erneuert.

 

Etwas oberhalb vom Parkplatz liegt ein Freilichtmuseum. Nach dem Mittagessen machen wir einen kleinen Rundgang um die alten Häuschen. Der Rückweg zum Spiralentoppen führt an einigen interessanten Aussichtspunkten vorbei.

In der Loipe

Freilichtmuseum

Dagali 22.-24.3.2019

Vor ein paar Tagen haben wir noch herumgeprahlt, dass wir auf unserer Reise von Erkältungskrankheiten verschont gebleiben sind. Nun hat es uns doch erwischt. Wahrscheinlich haben wir uns die Bazillen in einem vollen Skibus in Hemsedal eingefangen.

Parkplatz

Wir starten trotzdem zu einer Langlauftour, doch Uwe fühlt sich nicht besonders, so dass er nach wenigen hundert Metern wieder umkehrt. Mir geht an der frischen Luft ganz gut und ich laufe 5 km bis zum Flugplatz, allerdings nicht über die Loipe, sondern direkt am Fluss Numedalslågen entlang.

Langlauf

Rehe

Hier halten sich Rehe und Elche auf und fühlen sich ungestört. Sie bemerken mich zwar, laufen aber nicht sofort weg. Ich kann sie in aller Ruhe beobachten. Am nächsten Tag wiederholen wir die Tour gemeinsam doch es weht ein starker Wind und die Elche wittern uns schon weitem. Einer kreuzt unseren Weg und ist schnell im Unterholz verschwunden.

 

Am Flugplatz überrascht uns ein kurzer Schneesturm. Wir bekommen vom dort ansässigen Veranstalter für Action-Touren einen Kaffee spendiert und warten einfach ab bis er vorbei ist.

Elch

Flugplatz

Winterlandschaft

Nachmittags klopft der Schneepflugfahrer an unsere Tür. Wir dachten schon, dass wir umsetzen sollen, damit er den Schnee besser wegschieben kann, doch er wollte nur schauen, ob bei uns alles in Ordnung ist, weil er keine Aktivitäten am Wohnmobil gesehen hat.

 

Schön, dass die Menschen hier so aufeinander achten!

 

Weitere Fotos aus Dagali im

Geilo 19.-22.3.2019

Zum vierten Mal auf dieser Reise besuchen wir Geilo, einen unserer Lieblingsorte. Wir parken unten in Vestlia, denn es soll in den nächsten Tagen stürmisch werden, da wären wir oben in Kikut nicht gut aufgehoben.

 

Das traumhafte Frühlingswetter bei unserer Ankunft nutzen wir, um noch kurz vor Liftschluss auf die Piste zu gehen. Mit einem Saisonskipass spielt es ja keine Rolle, wie lange man im Skigebiet verweilt.

Parkplatz

Skigebiet

Uwe

Die Bedingungen sind hervorragend und wir haben die Pisten fast für uns allein. Es finden sich am späten Nachmittag sogar noch frisch präparierte Abschnitte, unglaublich.

 

Der Wind hat bizarre Formen in den Schnee gezaubert. Wir sind fasziniert von der eleganten Schlange.

 

Weitere Fotos aus dem Skigebiet Geilo im

Schneeschlange

Hemsedal 14.-19.3.2019

Hemsedal

Ein letztes Mal in dieser Saison besuchen wir Hemsedal. Es sind alle Pisten und Lifte geöffnet obwohl es in diesem Winter wenig geschneit hat.

 

Am Wochenende ist es an den beliebten Sesselliften recht voll, doch wir bewegen uns etwas antizyklisch durch das Skigebiet und müssen nirgendwo anstehen.

 

Skistar spendiert uns Gratis-Kaffee im Hotel Skarsnuten und in der Skistua.

Hotel Skasnuten

Wolken im Tal

Guter Schwung

Unten im Tal liegen die Wolken, oben scheint die Sonne, so macht Skifahren Spaß.

 

Die vorhergesagte große Neuschneemenge bleibt leider aus. Dafür stürmt es einen Tag ganz gewaltig. Wir machen es uns im Wohnmobil gemütlich.

 

Weitere Fotos aus dem Skigebiet Hemsedal im

Wasserfall

Skigebiet Hallingskarvet 12.-14.3.2019

Hallingskarvet

Neuschnee

Es ist pure Freiheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein zu können! Wir genießen es.

 

Die Wettervorhersage passt, über Nacht fallen etwa 30 cm feinster Pulverschnee. Wie schon Ende Januar steht das Wohnmobil direkt am Lift und wir sind unter den Ersten im Powder.

 

Am nächsten Tag sind die Pisten präpariert, doch es macht nicht weniger Spaß. Die Schneequalität ist genauso gut wie in den USA und Kanada.

Tiefschnee

Copter

Es sind kaum Skifahrer unterwegs und wir experimentieren mal ein wenig mit dem Copter herum.

 

Am Berg zu fliegen ist gar nicht so einfach. Die Höhendifferenz verursacht immer wieder Fehlermeldungen. Ein paar Aufnahmen bekommen wir aber hin.

 

Weitere Fotos aus dem Skigebiet Hallingskarvet im

Piste

Geilo 10.-12.3.2019

Campingplatz

Es ist gut zu wissen, dass unser Wohnmobil auf dem Campingplatz mit Landstrom versorgt ist und nichts einfrieren kann, wenn wir nicht zu Hause sind.

 

Eine Waschmaschine und einen Trockner gibt es hier auch, so dass wir noch zwei Nächte bleiben, um die Wäsche sauber zu bekommen, die sich in den letzten Wochen angesammelt hat.

 

Doch vor der Arbeit kommt das Vergnügen.

Perfekte Piste

Blick über das Skigebiet

Pizza mit Elchfleisch

Nach den Winterferien ist bis Ostern in den norwegischen Skigebieten kaum was los. In dieser Zeit steht die Sonne schon hoch und das Skifahren macht besonders viel Spaß. Heute trübt keine Wolke den blauen Himmel und es ist morgens mit -17°C noch immer knackig kalt, was uns nicht davon abhält, über die perfekt präparierten Pisten zu schwingen.

 

Weitere Fotos aus dem Skigebiet Geilo im

Finse 7.-10.3.2019

Für drei Tage in einem Apartment muss man eine ganze Menge Lebensmittel mitnehmen, denn in Finse gibt es nichts zu kaufen. Wir packen vier Rucksäcke voll und fahren mit dem Skibus zum Bahnhof in Geilo.

 

Durch den vielen Neuschnee der Nacht ist bei Einfahrt des Zuges Vorsicht geboten. Der Schneepflug an der Lok schafft noch einiges an Schneemassen zur Seite.

Vorsicht an der Bahnsteigkante

Wir wohnen wieder in dem gemütlichen Apartment, welches wir schon im letzten Jahr gemietet hatten. Zum Mittgessen gibt es mitgebrachten Kartoffelsalat mit Bockwurst.

Apartment

Haus in Finse

Der Neuschnee lockt zu einer Skitour. Wir steigen Richtung Geiterygghytta auf und biegen dann nach rechts zum Schlepplift ab.

 

Vielleicht hätten wir doch eine Pulkatour zurück nach Geilo machen können. Vom DNT, dem norwegischen Bergwanderverein, hatten wir die Information, dass die Route nach Raggsteindalen vereist und deshalb noch nicht markiert ist. Nun hat sich die Situation geändert, doch das Spuren im tiefen Schnee ist sehr anstrengend und dort wo der Wind bläst, liegt wenig Schnee. Alles richtig gemacht.

Die Abfahrt von der Bergstation macht Spaß und bietet eine tolle Aussicht auf Finse, den See und die Berge. Es herrschen diese für die Gegend typischen Lichtverhätnisse. Als wenn sich die Sonne nur hier ein Loch durch die Wolken bahnen kann, ringsherum ist es zugezogen.

Abfahrt

Abends kommen die Hundeschlitten an, die wir gestern in Geilo gehört haben. Wahrscheinlich haben sie die Strecke von ca. 60 km in zwei Etappen zurückgelegt. Bei dem Schnee mussten die Hunde ganze Arbeit leisten. Nun schlafen sie friedlich unter unserem Balkon.

Hundeschlitten

Bianka mit Tschubaka

Jakks Pacific mit Tschubaka

Hauptgrund für unseren Aufenthalt in Finse ist die Veranstaltung "Visit Hoth" zum 40jährigen Jubiläum des Star Wars Filmes "Das Imperium schlägt zurück".

 

Einmal pro Jahr treffen sich hier die Star Wars Fans um den Eisplaneten Hoth zu besuchen.

 

Wir sind natürlich auf dem Bahnsteig als sie ankommen. Die Begrüßung durch Tschubaka, Jakks Pacific, Sandtrooper und Jawas ist ein riesen Spektakel.

Am nächsten Morgen ist der Eingang zum Apartmenthaus zugeweht. Wir schaufeln den Weg frei und mischen uns unter das Star Wars Volk.

 

Um 11 Uhr sammeln sich vor dem Hotel ein paar Tourengeher, die vom Hoteldirektor zum Eisplaneten Hoth geführt werden. Wir gehen mal vor und mal hinter der Gruppe.

 

Die Sonne ist uns heute nicht hold, alles erscheint weiß und grau bei schlechter Sicht. Gut, dass auf der Route zum Gletscher Kvisten (Reisigzweige) gesteckt sind.

Schneewehe

Schneeraupen

Gefährt aus dem Film

Bianka mit Soldaten

Nach drei Stunden sind wir recht ausgepowert von der 10 km langen Tour zurück. Uwe hat noch immer leichte Rückenscherzen von seinem Sturz vor einigen Wochen.

 

Wir beobachten vom Balkon die Hundeschlitten und relaxen in unserem Apatment.

Hundeschlitten

Am letzten Tag strahlt die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Während die Star Wars Fans noch frühstücken machen wir eine kleine Skitour. Heute haben wir freie Sicht auf die eisige Gletscherlandschaft. Mit -17°C ist es knackig kalt, doch es weht nur ein ganz leichter Wind.

Blick zum Gletscher

Mittags beobachten wir eine Fernsehübertragung und die Aufstellung der Teilnehmer für das Gruppenfoto.

 

Die alten Schneekatzen fahren umher und zeigen, was in ihnen steckt. Um 14:35 Uhr kommt der Zug nach Oslo und das Spektakel ist vorbei.

 

Uns hat es einen riesen Spaß gemacht dabei zu sein.

 

Weitere Fotos von "Visit Hoth" im

Journalist

Geilo 2.-7.3.2019

Die Fahrt über das Golsfjäll ist unspektakulär, da es seit einigen Wochen nicht geschneit hat. Alle Staßen sind fast eisfrei und in den Orten sieht es ganz schön grau aus. Umso mehr freuen wir uns, als in der ersten Nacht in Geilo 10 cm Neuschnee fallen. Die Landschaft erscheint gleich wieder viel freundlicher und die harten Pisten sind weich überzuckert.

Parkplatz im Skigebiet

Mystischer Nebel umhüllt die Liftstationen am Morgen bevor sich die Sonne durchsetzen kann. Später schneit es erneut, doch das stört uns nicht. Schnee ist allemal besser als Regen und den hatten wir schon monatelang nicht mehr.

Mystische Stimmung

Der Pistendienst hat sogar ein paar unpräparierte Hänge übrig gelassen, was wollen wir mehr.

 

Die Vorzüge des Saisonskipasses kosten wir immer wieder aus. Wir gehen auch mal nur für zwei, drei Stunden auf die Piste und wenn es schneit, setzen wir uns einfach ins kuschelige Wohnmobil.

 

In dieser Saison sind wir bisher 40 Tage Alpinski gefahren und genießen es noch immer sehr. Der anfangs hohe Preis hat sich inzwischen auf 25 € pro Person und Tag relativiert.

Powder

Abfahrt

Blick zum Geiloheisen

Nur gut, dass wir schon am Nachmittag vor unserer Bahnfahrt auf die Hardangervidda das Wohnmobil zu Tom auf den Campingplatz bringen. Er räumt schnell noch unseren "Stammplatz" frei, damit wir leichter einparken können. Am nächsten Morgen ist alles wieder dick zugeschneit. Die Schneekristalle sehen aus wie lange Nadeln.

Neuschnee

Shneenadeln

Weitere Fotos aus dem Skigebiet Geilo im

Gjøvik 1.-2.3.2019

Eigentlich wollten wir eine zweite Nacht in Hamar bleiben, doch Samstag findet im "Vikingskipet" ein großer Wettkampf zum Abschluss der Eissaison statt. Um dem Trubel zu entgehen, fahren wir ein Stück um den Mjøsa-See herum und übernachten in Gjøvik.

Am Mjösa-See

Bei unserer Ankunft ist es noch schön sonnig. Wir laufen an der Uferpromenade entlang bis zum Liegeplatz des Raddampfers "Skibladner". Der älteste Passagierraddampfer der Welt hat seine Jungfernfahrt am 2.8.1856 auf dem Mjøsa-See absolviert und verkehrt bis heute auf der Route Eidvoll-Lillehammer. Das Glasdach wurde offenbar eigens für das Schiff gebaut. Das Wasser wird ständig belüftet, damit es nicht zufriert.

Raddampfer Skibladner

Hamar 28.2.-1.3.2019

Anfang Januar, auf dem Weg von Trysil nach Hemsedal, sind wir schon einmal hier vorbei gefahren und haben das "Vikingskipet", eine der größten Eislaufhallen der Welt, von Weitem gesehen. Nun stehen wir mit dem Wohnmobil direkt davor.

Vikingskipet Eislaufhalle

Vor vier Jahren waren wir etwas weiter nördlich in Moelv auf dem Mjøsa-See eislaufen. Diesmal ist er nur stellenweise zugefroren und das Eis mit Schnee bedeckt. Da kommt uns die Eisbahn gerade recht, um mal wieder die finnischen Wanderschlittschuhe anzuschnallen.

 

Morgens um 10 Uhr ist noch nichts los. Wir sind ganz allein in der großen Halle mit dem beeindruckenden freitragenden Dach. Es gibt keine störenden Stützen, von allen Tribüneplätzen ist die gesamte Eisbahn einzusehen, geniale Konstruktion!

Tribüne

Kindergarten

Später kommt eine Kindergartengruppe. Die 4-5jährigen stehen zum ersten Mal auf Schlittschuhen. Anfangs halten sie sich an kleinen Gestellen fest, doch schon nach zwei Stunden gleiten einige Kinder freihändig über das Eishockeyfeld.

 

Unsere ersten Schritte fallen auch eher zaghaft aus. Das Eis ist frisch präpariert und verdammt glatt. Es läuft sich anders als draußen auf dem See. Schon nach ein paar Runden geht es besser, hin und wieder straucheln wir etwas, fallen aber nicht hin.

Eislaufhalle innen

Wir versuchen uns die Technik bei den Profis abzugucken, doch davon sind wir noch weit entfernt. Es macht trotzdem ungeheuer viel Spaß!

Profi

Auf dem Eis

Das frühlingshafte Wetter am ersten Tag in Hamar lockt zu einem Spaziergang. Wir schauen auf der Halbinsel Tjuvholmen vorbei. Dort gibt es im Sommer einen Wohnmobilstellplatz. Jetzt im Winter ist der Stellplatz allerdings mit Booten besetzt. Gut dass wir nicht versucht haben, dorthin zu fahren.

 

Ein paar Kilometer weiter besuchen wir die Ausgrabungsstätte der Domkirche von Hamar und des Bischofspalastes. Der mächtige Glasbau zum Schutz der Ruinen beeindruck uns sehr.

Domkirkeodden

Weitere Fotos aus Hamar im

Trysil 26.-28.2.2019

In Schweden sind die Lebensmittel etwas günstiger als in Norwegen. Das nutzen wir aus und kaufen in Sälen für die nächste Zeit ein, bevor es nach Trysil in Norwegen geht. Die Fahrstrecke beträgt nur 80 km. Zum Mittag sind wir schon da. Nach dem Essen gehen wir noch für zwei Stunden auf die Piste.

Abendrot

Kinderland

Die Abendsonne färbt den Himmel rot, doch der vom Wetterbericht versprochene Sonnenschein bleibt aus.

 

An den Liften ist es relativ voll, man merkt deutlich, dass einige Gegenden in Skandinavien Ferien haben. Wir bewegen uns etwas antizyklisch durch das Skigebiet und stehen nie länger als fünf Minuten an obwohl ein paar Sessellifte wegen Wind geschlossen sind.

 

In der Nacht sehen wir einen Hauch von Nordlichtern am Himmel.

Nordlicht

Weitere Fotos aus dem Skigebiet Trysil im

Sälen 21.-26.2.2019

Von Røros fahren wir in Richtung Osten nach Funäsdalen und dann bei Tännäs über die schneebedeckte 311 nach Süden.

 

Es schneit und weht die ganze Zeit. Immer wieder kommen uns Schneepflüge entgegen. Auf der Nebenstrecke sind wir froh über die roten Stangen, die den Straßenrand anzeigen. Die Sicht ist teilweise schlecht, man kann die weiße Straße kaum von den Schneewehen am Rand unterscheiden.

Schweden

Elche

Für die 270 km brauchen wir die angegebene Fahrzeit von 6 Stunden.

 

Einige Kilometer vor Sälen entdecken wir nach 106 Tagen, die wir bereits unterwegs sind, die ersten Elche am Straßenrand.

 

Wir stoppen mit Warnblinklicht und beobachten die Elchkuh mit ihrem Jungen eine Weile.

Das Wetter lädt am ersten Tag nicht gerade zum Skifahren ein. In den Bergen hängen die Wolken und es bläst ein stammer Wind über's Fjell.

 

Wir machen trotzdem ein paar Abfahrten, dann wird der Lift an unserem Parkplatz wegen Sturmböen geschlossen. So sind wir rechtzeitig wieder zu Hause, um unsere Thunfischsteaks mit Spargel zuzubereiten.

Mittagessen

Es wird wärmer und die Sonne scheint, doch tagsüber herrschen Plusgrade. Bis Mittags sind die Pisten in gutem Zustand, dann werden sie langsam sulzig. Etwas Schnee würde der Landschaft mal wieder guttun.

Vereistes Schild

Pause

Hogfjällhotel

Mit dem Skibus fahren wir rüber nach Tandådalen. Hier sind die Pisten nicht ganz so vereist wie im Skigebiet Lindvallen.

 

Endlich kommen wir auch mal dazu, die schmalen Steigfelle für unsere Tourenski auszuprobieren, die wir bereits im Januar in Geilo gekauft haben.

 

Sie haften bis zu einem gewissen Gefälle super auf dem Schnee und die Ski gleiten besser. Für Fjelltouren ist diese Kombination kraftsparender als Ski mit Komplettfellen.

Weitere Fotos aus dem Skigebiet Lindvallen im

 

Weitere Fotos aus dem Skigebiet Tandådalen im

Skitest

Tandadalen

Røros 18.-21.2.2019

Auf dem Campingplatz hat es uns zum Weihnachtsmarkt schon sehr gut gefallen, so dass es eine leichte Entscheidung war, hierher zurück zu kehren. Außerdem ist die Stellplatzgebühr während des Wintermarktes mit 450 NOK/Nacht deutlich günstiger als im extra eingerichteten "Bobilcamp" bei der Markthalle (650 NOK nur mit Strom und Dixi).

Röros

Wir treffen uns wieder mit Annett und Walter, den Auswanderern aus dem Harz und es kommt noch ein Pärchen, Meike und Jens, aus der Nähe von Hamburg dazu. Gemeinsam verbringen wir zwei nette Abende und gehen auf den Wintermarkt.

Röros

Die Eröffnungsveranstaltung sehen wir uns von der Erzhalde aus an. Eine Tanzgruppe führt eine Bergbaupolka auf, die nach Aussage eines Töpfers aus dem Harz stammen soll und nur noch hier getanzt wird.

Volkstanz

Pferdeschlitten

Ladung

Dann kommen mehr als 80 historische Schlitten in die Stadt gefahren. Die Besatzungen sind traditionell in Fellkleidung gehüllt und die Schlitten mit Fellen, Heringsfässern und anderen Handelswaren beladen.

 

Als Besucher bekommt man beim Anblick dieses Spektakels leicht eine Gänsehaut. Die Pferde werden nach einer Runde vor der Tribüne auf einem großen Platz ausgespannt und versorgt. Neugierig und beeindruckt sehen wir uns überall um und entdecken viele interessante Details.

Hof

Wintermarkt

Im Ort werden die Höfe vorbereitet, um die Pferdegespanne aufzunehmen. Entlang der beiden Hauptstraßen sind, wie schon zum Weihnachtsmarkt, Buden aufgebaut, die Handwerkskunst und besondere Lebensmittel verkaufen. Wir probieren uns durch Wurst, Käse, Fisch und kaufen die eine oder andere Leckerei. Smulteringer müssen auch wieder sein.

 

Weitere Fotos vom Wintermarkt im

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Tynset 16.-18.2.209

Der kleine Ort ist unser letzter Zwischenstopp auf dem Weg nach Røros zum Wintermarkt. Als wir ankommen, sehen wir von weitem eine riesige schwarze Rauchsäule, ein Haus brennt lichterloh mitten im Ort.

 

Wir parken bei einem Einkaufszentrum und klappern die Supermärkte Rema 1000, Extra, Europris und Kiwi ab, um ein paar Wochenangebote abzufassen.

 

Tipp: Die App Mattilbud ist dafür sehr hilfreich.

Kirche

Loipe

Gleich in der Nähe von unserem Übernachtungsplatz liegt eine frisch gespurte Loipe. Wir gleiten zum Skistadion und drehen dort eine kleine Runde bevor es zurück geht. Nach 12 Kilometern sind wir wieder am Wohnmobil.

 

Nach dem Mittagessen werden Kuchen und Brot gebacken und Uwe repariert unsere defekte Warmwasserkreislaufpumpe.

 

Nun können wir zum gemütlichen Teil übergehen.

In der Nacht von Samstag zu Sonntag ist es extrem ruhig auf dem Parkplatz. Wir freuen uns schon, was für einen tollen Platz wir ausgesucht haben, doch wir hätten es besser wissen müssen. Sonntagabend gegen 22 Uhr kommen zwei LKW. Der eine stellt nach etwa einer halben Stunde endlich den Motor ab, doch der andere ist ein Kühltransporter und brummt die ganze Nacht hindurch. Umsetzen ist keine Option, also schlafen wir schlecht.

Furuhaugli 13.-16.2.2019

Campingplatz

Schneefräse

Wie schon so oft, nehmen wir auch diesmal vor unserer Ankunft Kontakt mit dem Campingplatz auf. Die Zufahrt von der E6 und unser Stellplatz werden fein säuberlich geräumt. Der starke Wind auf dem Dovrefjell weht die Straße ständig zu.

 

Die Gelegenheit ist günstig, um mal wieder Wäsche zu waschen. In der Umgebung gibt es nichts außer schöne weiße Natur. Wir machen einen Rundgang durch die Hüttenanlage. Weiter weg kann man sich nur mit Ski bewegen.

Die 8,8 km lange Rundloipe ist frisch gespurt. Anfangs bläst uns der Wind mit ca. 60 km/h entgegen, und wir kommen kaum voran. Mit +5°C ist es ganz schön warm. Der Schnee setzt sich und schmilzt schon ein bisschen. Stellenweise kommen die Flechten zum Vorschein.

 

Auf dem Rückweg werden wir vom Wind geschoben und gleiten fast von allein zum Campingplatz.

Flechten

Loipe

Boot

15.2.2019

Seit 30 Jahren sitzen wir gemeinsam in einem Boot und wir sind heute 100 Tage auf unserer ersten langen Wohnmobilreise unterwegs. Das sind gleich zwei Gründe, um ordentlich zu feiern. Wie es unsere Art ist, unternehmen wir an besonderen Tagen etwas Besonderes.

 

Auf Fjellski geht es über die Berge zur Bahnstation Vålåsjø. In der urigen Raststation "Dovregrubbens Hall" essen wir leckeren norwegischen Labskaus zu Mittag.

Mittagspause

Labskaus

Auf der Nordseite des Sees Vålåsjøn geht es zurück. Nein, nicht mit dem lustigen Fahrzeug sondern auf Ski.

Steckengeblieben

Kaffeepause

Nach einer heißen Dusche lassen wir uns mit Kaffee und Kuchen im Restaurant des Campingplatzes verwöhnen. Das in Furuhaugli gebraute und nur hier erhältliche Bier wollen wir mit zum Wohnmobil nehmen, doch aus Lizenzgründen ist es nicht erlaubt. Komische Welt in Norwegen!

 

Also kommen wir später noch einmal wieder und probieren es im Restaurant. Ein Norweger setzt sich zu uns und wir führen ein unterhaltsames Gespräch.

 

So kann es die nächsten 30 Jahre weiter gehen ...

Hausbräu vom Campingplatz

Weitere Fotos von der Skitour im

Otta 12.-13.2.2019

Nach einer ganz kurzen Langlauftour am Morgen fahren wir runter vom Fjell ins Gudsbrandsdalen. Für den Nachmittag ist Schneefall angesagt und wir müssen mal wieder ein paar Lebensmittel einkaufen.

Frisch gespurte Loipe

Otta

Kvamsfjell 10.-12.2.2019

Auf der Fahrt zum Kvamsjell wollen wir die Stabkirche in Ringebu anschauen, doch die Straße zum Parkplatz hinauf erscheint uns zu steil, so dass wir vorbei fahren. Bei der Sør-Fron Kirche in Hundorp leitet uns das Navigerät in einen Tunnel statt in den Ort, so dass wir auch sie verpassen.

 

Die Fahrt ab Kvam hinauf auf's Fjell wird zu einem kleinen Abenteuer. Die erste Steigung schaffen wir dank der Spikes mit Ach und Krach, dann kommt ein Schild, welches 9% Steigung ankündigt, das haben wir in Vemdalen schon geschafft, doch hier nicht. Das Wohnmobil bleibt am Hang stehen, wir kommen nicht weiter. Also aussteigen, Keile drunter legen, Schneeketten draufziehen und langsam anfahren, doch die Kräfte sind zu groß, eine Schneekette reißt. Wir fahren mit der losen Kette vorsichtig weiter bis die Steigung überwunden ist und bauen sie wieder ab. Zum Glück haben wir ein paar Ersatzkettenglieder dabei und können sie später reparieren.

Rudland Fjellsenter

Eisbär

Auf dem kostenpflichtigen Platz am Rudland Fjellsenter stellen wir das Wohnmobil ab und spazieren hinauf zum herrlich gelegenen Hotel Rondablikk.

 

Wir bekommen einen Loipenplan und trinken in dem sehr gemütlich eingerichteten Hotel einen Kaffee.

 

Die Auswahl an perfekt präparierten Langlauf-Rundkursen ist enorm Wir entscheiden uns für eine Tour über und um den See Furusjøn.

Hotel Rondablikk

Die Sonne scheint und der Schnee glitzert, so muss es im Winter sein! Wir freuen uns immer wieder, dass wir so viel Zeit hier im Norden verbringen können.

 

Auf unseren Skiern überqueren wir den Furusjøn und stoppen an dem kleinen Wasserfall, der in des See mündet.

 

An einer Holzhütte mit Bank verspeisen wir im Windschatten unsere Polarbrote mit Schinken, Salat und Meerrettich. Einkehrmöglichkeiten gibt es keine.

Strecke

Brücke

Wasserfall

Hafjell 6.-10.2.2019

Hafjell

Nach den sehr ruhigen Tagen auf dem Campingplatz in Lillehammer stellen wir das Wohnmobil auf dem großen Parkplatz am Skigebiet relativ weit hinten ab und freuen uns über den schönen Blick auf die Flutlichtpisten. Der Platz liegt weiter weg von der E6 als wir dachten, die Reihen sind abgesteckt, so dass es Drifter schwer haben und auch die Pistenbullies sind kaum zu hören. Die Nacht könnte hier auch ruhig werden, doch wir haben nicht damit gerechnet, dass zwei Busse direkt neben uns parken und vor der Abfahrt um 23:30 Uhr zwei Stunden den Motor laufen lassen. Wieder eine Lektion im Freistehen.

Räumdienst

Im Fjell

Als Entschädigung für die gestörte Nachtruhe fällt ein wenig Neuschnee. Der Hochnebel löst sich am Vormittag auf und der vom Wetterbericht versprochene Sonnenschein kommt.

 

Uwe hat sich von seinem Sturz in Hallingskarvet erholt und wir fahren wieder gemeinsam Ski.

 

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Sonne satt

Herrliche Abfahrt

Lillehammer 31.1.-6.2.2019

Es soll Neuschnee geben und wir beschließen, vorher das Golsfjell zu überqueren, um nach Lillehammer zu fahren. Ein bisschen in der Stadt spazieren zu gehen, wird Uwe mit seiner Verletzung leichter fallen, als Ski zu fahren.

Fahrt nach Lillehammer

Der Campingplatz liegt herrlich ruhig am Mjosa-See. Wir sind die einzigen Gäste mit dem Wohnmobil. Die anderen Fahrzeuge und Wohnanhänger sind über den Winter abgestellt und völlig eingeschneit. Die einzigen, die wir treffen, sind ein paar Dauercamper.

Campingplatz

Campinghütten

Schneeherz

Wir lassen es ruhig angehen und halten uns viel auf dem Campingplatz auf. Die ersten beiden Tage schneit es und alles verwandelt sich wieder in eine traumhafte Landschaft. Jeden Nachmittag laufen wir die knapp 2 km bis ins Stadtzentrum und schauen uns dort um.

Schneelandschaft

Lillehammer ist eine Kleinstadt mit viel Charme. Durch die Fußgängerzone mit den gut erhaltenen alten Holzhäusern bummeln wir fast jeden Tag.

 

Wir schauen uns gerade die unterhaltsame Serie "Lilyhammer" an und uns macht es Spaß, nach den Drehorten zu suchen.

 

In einem TAX FREE-Fotogeschäft kaufen wir eine neue Kamera als Ersatz für unsere alte, die wir in Geilo auf dem Sessellift aus der Jackentasche verloren haben.

Lillehammer

Wir sind Uwes Sohn Thomas sehr dankbar, dass er uns nach der Geburtstagsfeier seine Kamera dagelassen hat, sonst wären viele schöne Fotos in den letzten Tagen nicht entstanden.

Skispringer

Der Spaziergang zum Olympiapark ist anstrengender als wir dachten. Es geht ein ganzes Stück hinauf in die Berge.

 

Den Sessellift zum Schanzenanlauf dürfen wir nicht benutzen, er ist den Sportlern vorbehalten. Es trainiert gerade ein Mannschaft aus Frankreich.

 

Wir steigen die etwas mehr als 400 Stufen bis zum Schanzentisch hoch und schauen den Springern ein wenig zu.

Auf Empfehlung des Platzwartes vom Campingplatz gehen wir in das Freilichtmuseum "Maihaugen". Auch im Winter lohnt sich der Besuch. Im Hauptgebäude informiert eine umfangreiche Ausstellung über die Besiedelung und Geschichte Norwegens.

 

Das Freigelände ist sehr weitläufig. Es artet in Stress aus, an einem Tag alles besichtigen zu wollen. Wir beenden unseren Rundgang nach dem Dorfteil. Die Stadt und das Wohngebiet heben wir uns für einen späteren Aufenthalt auf.

Freilichtmuseum

Glasbläserei

Am letzten Tag in Lillehammer besuchen wir die "Fabrikken", ein Kreativcenter.

 

Etwa 30 künstlerisch veranlagte Gewerbetreibende haben sich hier niedergelassen und verkaufen ihre Produkte direkt vor Ort. Wir sind immer wieder fasziniert von der Glasbläserei.

 

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Hemsedal 28.-31.1.2019

Kirche

 

Kirche

Nach zwei Tagen Schneefall kommt wieder die Sonne raus. Es fällt uns schwer, gleich nach dem Frühstück aus dem Skigebiet Hallingskarvet wegzufahren. Doch es geht nicht anders, wir brauchen Wasser, Gas und Lebensmittel. Der Abwassertank ist voll und muss entsorgt werden. Mit zwei Stopps an alten Stabkirchen fahren wir nach Gol zur Gastankstelle und dann weiter nach Hemsedal.

Blick aus dem Wohnmobil

Der Blick aus dem Wohnmobilfenster lässt auf schöne Skitage hoffen, doch Uwes Verletzung ist schlimmer als wir dachten. Er kann sich nur unter Schmerzen bewegen und braucht erst mal ein paar Tage Ruhe. Das Wetter ist traumhaft schön und ich fahre allein Ski, nur so richtig Spaß macht das nicht.

Skigebiet

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Skigebiet Hallingskarvet 24.-28.1.2019

Hallingskarvet Skisenter

Neuschnee

Nach zwei Wochen in Geilo setzen wir mit dem Wohnmobil zum 35 km entfernten Skigebiet Hallingskarvet um. Unser Saisonskipass aus Geilo gilt auch hier.

 

Die Zufahrt ist schneebedeckt und auf dem Parkplatz bleiben wir stecken. Mit Schneeketten können wir das Wohnmobil wieder befreien. In der Nacht schneit es ca. 40 cm. Nur gut, dass wir die Ketten schon drauf haben. Wir werden freigeschoben und setzen das Wohnmobil auf einen bereits geräumten Platz um.

Eingeschneit

Der Schnee ist feinster Powder und wir genießen die Tage auf den Pisten und zwischen den Bäumen.

Skigebiet Hallingskarvet

Winterwunderland

Powder

Sturz

Auf der letzten Abfahrt hat Uwe großes Pech. Er sieht einen Eishaufen am Pistenrand unter dem frischen Schnee nicht und fährt ungebremst davor.

 

Die Wucht des Aufpralls staucht ihn und schleudert ihn nach hinten. Er hat das Gefühl ein paar Zentimeter kleiner zu sein. Wirbelsäule, Rippe und Knie tun weh. So ein Mist!

 

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Geilo 10.-24.1.2019

Auch wenn wir vom Campingplatz kommen, fahren wir bei der Ver- und Entsorgungsstation in Hemsedal vorbei.

 

Über den Bodeneinlauf lässt sich das Abwasser leichter als im Sanitärgebäude entsorgen und sogar der Schlauch zur Versorgung mit Frischwasser ist angeschlossen, was im Winter nicht immer der Fall ist. Lange wird er wohl nicht mehr dort hängen, bei der Menge an Eisbröckchen, die der Wasserdruck aus dem Schlauch gespült hat.

Eiszylinder

Mittags kommen wir in Geilo an, machen uns einen leckeren Salat mit Quinoa und holen anschließend die Saisonskipässe ab. Es gibt mehrere sogenannte "Drop Boxen". Wir gehen zum "Sport 1" Geschäft, scannen den QR-Code auf der Bestätigungsmail und schwuppdiwupp werden unsere Skipässe, die wir Ende September 2018 bereits gebucht haben, ausgeworfen. Eine halbe Stunde später sitzen wir im Sessellift.

Skigebiet

Morgens am Lift

Einen stürmischen Tag, an dem die Lifte geschlossen sind, nutzen wir, um ein wenig im Ort spazieren zu gehen und schon ein paar Vorräte für Biankas Geburtstagsfeier einzukaufen. Kürzlich waren hier Plusgrade und viele Wege sind völlig vereist. Zum Glück schneit es ein wenig. Nun kann man wieder ohne Schuhspikes laufen.

 

Wir treffen uns mit den netten Vermietern des Apartments, in dem wir und unsere Gäste eine Woche lang wohnen werden. Alles ist vorbereitet und wir können Skifahren bis zur Anreise.

Schneepflug

Koffertransport

Unsere acht Gäste fliegen von Berlin, München, Frankfurt/Main und Hamburg nach Oslo und kommen mit der Bahn bis nach Geilo. Kurz vor ihrer Ankunft fallen etwa 30 cm Neuschnee, die Landschaft verwandelt sich wieder in ein Wintermärchen und wir können die Koffer standesgemäß mit der Pulka transportieren.

Apartment

Es freut uns sehr, dass Hilde und Tarek ihr sehr verkehrsgünstig gelegenes Apartment vermieten. Den Kontakt hatten wir bereits bei unserem Aufenthalt im letzten Jahr hergestellt. Die Wohnung ist mit allem ausgestattet, was den Aufenthalt angenehm und die Selbstversorgung zum Kinderspiel macht.

Wohnbereich unten

Wohnbereich oben

In den gemütlichen Wohnbereichen unten und oben, der perfekt eingerichteten Küche mit großer Essecke und den vier Schlafzimmern mit zwei Bädern fühlen sich alle auf Anhieb wohl.

Küche

Essbereich

Schon länger im Voraus haben wir einen Termin zur Besichtigung der ältesten Messerfabrik Norwegens vereinbart. Wir machen einen halbstündigen Spaziergang dorthin. Kurz vor unserer Ankunft ist in der Fabrik ein Unfall passiert, jemand hat sich in den Finger geschnitten. Wir werden trotzdem vom Chef 1,5 Stunden durch die Werkhallen geführt und erhalten einen interessanten Einblick. Auf dem Rückweg rasten wir in der Picknickhütte am Biathlon-Stadion.

Messerfabrik

Messerfertigung

verschiedene Messer

Picknickhütte

In meiner Geburtstagseinladung habe ich darum gebeten, keine Geschenke mitzubringen. Stattdessen sollte jedes Pärchen einmal für alle kochen. In keinem Restaurant der Welt hätte es besser geschmeckt! Vielen lieben Dank an alle unsere "Sterneköche".

Spaghetti al Frutti di Mare

Königsberger Klopse

Hack-Feta-Auflauf

Lachstopf

Beim Hineinfeiern in meinen Geburtstag sind alle schon recht müde. Das "Happy Birthday" Ständchen um Mitternacht erklingt in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Ungarisch, Hawaiianisch) und wird mit der Ukulele begleitet. Uwe und ich freuen uns sehr, Uwes Sohn mit seiner Freundin und drei langjährig mit uns befreundetet Paare hier in Norwegen zu treffen, nachdem wir zwei Monate zu zweit unterwegs waren.

Blumenstrauß

Geburtstagsständchen

Mit einigen Gästen machen wir die Skipisten unsicher. Die anderen schauen sich im Ort um oder gehen zum Skilanglauf. Für jeden ist etwas dabei und wir hoffen, dass die Reise bei allen in guter Erinnerung bleibt.

Im Skilift

Auf der Piste

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Hemsedal 6.-10.1.2019

Die 300 Kilometer von Trysil nach Hemsedal fahren wir an einem Tag. Als wir das Golsfjället überqueren, wird es schon langsam dunkel und der Himmel brennt mal wieder.

Fahrt über das Golsfjellet

Nach einer Nacht auf dem Parkplatz im Skigebiet gönnen wir uns für die nächsten Tage einen komfortablen Campingplatz. Er liegt auf einer Insel im Fluss und wird hauptsächlich von Dauercampern bewohnt. Bis ins Zentrum sind es nur ein paar Meter zu Fuß und die Skibushaltestelle liegt auch gleich um die Ecke.

Campingplatz

Morgens in Hemsedal

Skigaaden

Mal Sonne, mal Wolken und in der zweiten Nacht ein wenig Neuschnee, das ist die Wetterbilanz.

 

Wir fahren ein paar Tage Ski und kehren zur Kaffepause immer wieder in den gemütlichen Skigaaden ein.

 

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Neuschnee

Feuerschale

Trysil 2.-6.1.2019

Von Sälen nach Trysil ist es nicht weit. Wir halten kurz am KIWI und ergänzen unsere Lebensmittelvorräte. Danach lassen wir in Jordet drei leere Gasflaschen füllen. Nun sind wir wieder auf Freistehen eingerichtet.

Parkplatz

Sonnenaufgang

Wir genießen es, nach 4 Jahren mal wieder in Trysil Ski zu fahren. Die abwechslungsreichen Pisten machen Spaß und die Schneequalität ist gut, auch wenn es in dieser Saison noch nicht viel Naturschnee gegeben hat.

 

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Lifthaus

gefrorener Baum

Tipp: Es lohnt sich, bei Skistar zu registrieren. Jeden Tag werden die gefahrenen Touren und Höhenmeter angezeigt. Noch interessanter sind die Angebote. Wir kehren im Radisson Blu Mountain Resort zur Kaffeepause ein und bekommen zwei Gedecke zum Preis von einem.

Angebot von Skistar

Kafee und Teilchen

Etwas teuer, doch dafür auch größer in der Auswahl, ist das Kuchenbuffet in der Skihytta. Das liebevolle Ambiente und die durch die großen Fenster hineinscheinende Sonne, machen eine Rast zum Erlebnis.

Kuchenbuffet

Skihytta

Sonnenuntergang im Skigebiet

Sälen - Lindvallen 28.12.2018-2.1.2019

Nebenstrecke

Mystische Stimmung

220 km Fahrstrecke können im Winter in Skandinavien schon mal ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Vor allem die mit Schnee und Eis verkrusteten Nebenstraßen, wie die von Sveg nach Särna, lassen das Gefühl aufkommen, dass sich die Einrichtung im Wohnmobil langsam zerlegt. Tut sie aber nicht, nur eine Schrankklappe ist während der Fahrt aufgesprungen.

 

Nach fünfeinhalb Stunden in mystischem Licht kommen wir in Sälen an.

Die Stellplatzsuche im Skigebiet Lindvallen gestaltet sich etwas schwierig. Wir übernachten auf einem Parkplatz, auf dem Wohnmobile eigentlich nicht erlaub sind. Morgens kurz nach fünf Uhr landet ein Hubschrauber fast neben uns. Das war ein Getöse! Er hat jemanden abgeholt, der mit dem Rettungswagen gebracht wurde. Später, unterwegs im Skigebiet, finden wir den offiziellen Wohnmobilparkplatz und setzen um.

Wohnmobilparkplatz

Wir freuen uns über die sonnigen Tage und hangeln uns von Lift zu Lift, um das Gebiet zwischen Hemfjället und Sälfjellet zu erkunden.

Skigebiet Lindvallen

Der Abstecher zum Hogfjället ist etwas langwierig. Ein relativ flacher Skiweg bringt uns bis in eine Senke und dann geht es mit einem Schlepplift zum Hogfjällshotell hinauf.

 

Die sehr schön eingerichtete Grillbar mit Außentresen sieht einladend aus, doch für die Mittagsrast ist es noch zu früh.

 

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Hogfjället

Eisbar

Sonnenaufgang

Silvester kaufen wir ein paar Zutaten für unser Menü im örtlichen ICA ein. Leider müssen wir alles allein essen, weil Annett und Walter, die Auswanderer aus dem Harz, uns wegen einem defekten Anlasser nicht wie geplant besuchen können.

Silvestermenü

Auf dem Parkplatz stehen zwar einige Feuerschalen vor den Wohnmobilen, doch der starke Wind lässt niemanden draußen feiern. Wir erfreuen uns am Feuerwerk an und stoßen mit einem Glas Sekt auf das Neue Jahr an.

Feuerwerk

Prosit Neujahr

Am Neujahrstag fahren wir traditionell Ski. Der Bus bringt uns ins benachbarte Tandådalen, von wo aus wir auch ins Gebiet von Hundsfjället gelangen. Die Sonne lacht, was wollen wir mehr. So kann das Jahr weitergehen.

Tandadalen

Weitere Fotos aus dem Skigebiet Tandådalen im

Vemdalen 24.-28.12.2018

Das kurze Stück bis zum Campingplatz in Vemdalen liegt zügig hinter uns. Die netten Betreiber Kristina & Staffan kommen nach einem Anruf zur Rezeption und streuen die recht steile Auffahrt. Trotz Spikes und Sand schaffen wir es nicht hinauf. Die Schneeketten sind schnell montiert und bringen uns sicher zum Stellplatz.

Vemdalens Camping

Draußen herrschen noch immer -15°C. Wir stellen den Weihnachtsbaum auf und machen den Kamin an.

Weihnachtskaffee

Kamin im Wohnmobil

Sport Ekbergs

Bis zum Skibus sind es 2 km zu laufen. Wir testen den Weg über eine Scooterspur mit unseren Fjällski und kaufen gleich noch im Ort ein.

 

Ein Besuch im 600 m² großen Outdoorgeschäft Ekbergs lohnt nicht nur wegen der gut sortierten Auswahl an Ausrüstung und Bekleidung zu fairen Preisen sondern auch, um die lebensechten Exemplare der heimischen Fauna zu bewundern.

 

Den zweiten Weihnachtsfeiertag verbringen wir im Skigebiet Björnrike.

Sami Park

In der Kota

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Noch ein Tag im Skigebiet Vemdalssaklet, wo wir vor drei Wochen die Skisaison eröffnet haben.

 

Inzwischen sind sämtliche Lifte und fast alle Pisten geöffnet.

 

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Skalstoppen

Klövsjö 21.-24.12.2018

Von Östersund bis Klövsjö sind es keine 100 km. Über die E45 kommen wir gut voran. Ab dem Abzweig auf die 316 Richtung Vemdalen ist die Straße wieder mit einer festgefahrenen Schneedecke überzogen und 8% Steigung sind zu überwinden. Die Spikesreifen machen das Fahren deutlich angenehmer.

Klövsjö

Auf dem Parkplatz im Skigebiet lässt es sich angenehm ruhig übernachten. Noch werden die Tage kürzer und gegen 16 Uhr färbt sich der Himmel unverschämt dunkelblau. Wir nutzen den nicht so geschäftigen Nachmittag, um die Ski schleifen und wachsen zu lassen.

Tipp: Mit dem Saisonpass gibt es 40% Rabatt auf den Silberschliff.

Während unserer ersten Abfahrt am nächsten Morgen fällt der Strom im Skigebiet und im Ort aus. Zum Glück sitzen wir nicht mehr im Lift. Nach etwa einer halben Stunde läuft alles wieder.

 

Der lockere Pulverschnee lässt die Ski gut rutschen und die Bäume sehen aus wie in Kanada.

 

Die schwarzen Pisten am Klövsjö Express haben es in sich. Sie wirken aus dem Lift nicht so anspruchsvoll, wie sie sind.

Wie in Kanada

Pause

Winterwald

Weiße Weihnachten sind garantiert. Frau Holle beschert uns nicht nur Schnee sondern auch Sonnenschein.

 

Die Liftfahrten führen durch einen Märchenwald überall glitzern und flimmern Schneekristalle.

 

Mit -15°C ist es zwar wieder knackig kalt, doch uns macht es Spaß auf der Piste zu sein.

Märchenlift

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Östersund 16.-21.12.2018

Campingplatz

Knapp 6 Wochen sind wir nun unterwegs und legen mal wieder einen Haushaltstag ein, um die Wäsche zu waschen. Der Campingplatz in Östersund ist dafür bestens ausgestattet. Hier muss es in den letzten Tagen viel geschneit haben. Es sieht im ganzen Ort aus wie im Winterwunderland.

Schnee satt

Weihnachtsdeko

Beim Bummel durch die Stadt kommen wir zufällig an einer Glasbläserei vorbei. Die beiden Handwerkerinnen winken uns durch's Fenster hinein und wir dürfen ihnen über die Schulter schauen. Sie verarbeiten Bruchglas zu sehr schönen Kunstwerken. Nur gut, dass wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind und kein Stauraum für Spontankäufe zur Verfügung steht, einige Stücke haben uns gut gefallen.

Glasbläserei

Glaskunst

Auf die Insel Frösön führt eine Fußgängerbrücke, an der wir einen der Elche wiedertreffen, die uns in Travemünde auf der Mole verabschiedet haben. Keine Ahnung, wo die anderen beiden geblieben sind. Eigentlich haben wir vor, den Berg bis zum Aussichtsturm hinauf zu steigen, doch über die Piste vom Skigebiet Gustavsbersbakken wäre es zu steil gewesen und außenrum wollen wir nicht gehen.

Elch

Fußgängerzone

Badhusparken

Für die Besichtigung des Jamtli Museums hatten wir bei unserem letzen Aufenthalt in Östersund keine Zeit. Nun planen wir einen ganzen Tag dafür ein. Doch vorab gehen wir noch einmal in die Glasbläserei und kaufen zwei mundgeblasene Weingläser. So teure Gläser gibt es bisher nicht in unserem Haushalt, doch sie gefallen uns einfach zu gut und es ist ja bald Weihnachten. Dafür müssen zwei andere Gläser aus dem Wohnmobil weichen.

Jamtli Museum

Freilichtmuseum

Das Jamtli Museum ist eigentlich ein Freilichtmuseum, aber im Winter sind die historischen Häuser im Freien geschlossen.

 

Ein Rundweg ist vom Schnee geräumt und es lohnt sich trotzdem umzuschauen.

 

In der Cafeteria essen wir leckere Köttbullar zum Mittag. Anschließend gehen wir mit dem Audioguide durch die Ausstellung.

Tankstelle

Museum

Schlitten

Pfefferkuchenhaus

Sehr anschaulich ist das Leben der Sami im Wechsel der Jahreszeiten dargestellt, perfekt erhaltenen Funde aus der Wikingerzeit faszinieren besonders Uwe, der gern Wikingerfilme schaut, und auch die Kunstausstellung des Nationalmuseums Jamtli ist sehenswert.

 

In der Vorweihnachtszeit gibt es ein Weihnachtsmuseum und eine Präsentation von Pfefferkuchenhäusern. Der Wohnwagen mit Tretschlitten hat es uns angetan.

Während wir unseren Museumsbesuch genießen, ist der Straßendienst fleissig. Es schneit heute schon wieder und der alte Schnee muss weg. Er wird aufwändig aus der Stadt abtransportiert.

Strassendienst

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Åre 13.-16.12.2018

Vor der Abfahrt nach Åre geht die Temperatur in der Nacht auf -10°C runter. Bedingt durch die hohe Luftfeuchtigkeit an der Küste sieht unsere Frontscheibe aus wie eine Eishöhle. Es dauert eine Weile, die Eiszapfen abzutauen. Inzwischen prüft Uwe den Reifenluftdruck wegen der neuen Spikes. Alles ist gut!

Skihase in Eishöhle

Spikes

Wir fahren Richtung Osten. Ab Meråker geht es hoch in die Berge. In Norwegen ist die E14 relativ eisfrei, doch genau ab der Grenze zu Schweden liegt eine festgefahrene Schneedecke auf der Straße.

 

Nun können die Piggdekks (Spikesreifen) zeigen, was in ihnen steckt. Uwe ist begeistert! Das Wohnmobil liegt deutlich besser auf der Straße. Er kann schneller und sicherer fahren.

Thermometer

Grenze nach Schweden

Kurz hinter dem Grenzübergang kommen wir an einem Coop und Eurocash vorbei. Hier kaufen die Norweger günstig ein und wir natürlich auch.

 

In der Mittagspause ist das Thermometer bis -21°C gefallen. Es fühlt sich knackig kalt an, wenn man draußen ist.

 

Wir müssen uns erst wieder an die Kälte gewöhnen. Immerhin ist die Luft ganz trocken, so dass wir die Temperatur gut aushalten können.

In Duved kurz vor Åre finden wir einen Parkplatz direkt an der Skipiste. Aus Erfahrung wissen wir, dass da schon mal ein Pistenbulli oder Schneepflug vorbei kommt, doch wir haben nicht damit gerechnet, dass fast neben uns gegen 22 Uhr eine Schneekanone angestellt wird.

 

Sie rauscht die ganze Nacht und befördert etwa 1 cm festen Schnee auf unser Dach. Man lernt als Freisteher immer noch dazu, worauf alles zu achten ist.

Winter

Abfahrt am Morgen

Sonne kommt

Um rechtzeitig zum Skitest auf der Piste zu sein, stellen wir gern den Wecker. Der erste Skibus bringt uns von Duved nach Åre.

 

Die Nach war knackig kalt. -22°C zeigt das Thermometer.

 

Das Testmaterial aller möglichen Hersteller steht schon bereit. Wir leihen uns jeder ein Paar Icelantic Ski, die in Colorado USA von Hand gefertigt werden. Sie fahren sich gut.

An der oberen Liftstation ist es mit -14°C viel wärmer als im Tal. Gegen 10:30 Uhr kommt die Sonne über den Berg und taucht die Skipisten in herrliches Licht. Dieses Farbspiel gibt es nur hier im Norden!

 

Die Hütten sind gemütlich. Wir trinken unseren obligatorischen Vormittagskaffee.

 

In einer anderen Hütte essen wir Mittag. Fish & Chips sind lecker und geben neue Kraft für ein paar weitere Abfahrten.

Skitest

Sieger

Kaffeepause

Am nächsten Tag leihen wir uns K2-Tourenski. Sie sind superleicht, drehfreudig und stabil bei der Abfahrt. Am liebsten hätten wir sie garnicht mehr abgegeben. Das Wetter verwöhnt uns weiterhin, auch bei -25°C trockener Kälte genießen wir es, auf der Piste zu sein.

Traumwetter

Nach dem Skifahren machen wir einen Spaziergang in den Ort Duved. Wir schlendern über den kleinen Weih-nachtsmarkt, kaufen ein paar Lebensmittel und bewundern die schöne Kirche. Dann heizen wir das Wohnmobil auf angenehme 22°C. Nach knapp drei Tagen ist eine 11 kg Gasflasche bei über 40°C Temperaturunterschied leer.

Weihnachtsmarkt

Kirche in Duved

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Trondheim 10.-13.12.2018

Regen ist vorhergesagt als wir zur Küste fahren. Wir schaffen es noch rechtzeitig vom Berg runter zu sein, bevor es gefährlich glatt wird. Der Wohnmobilstellplatz ist neu angelegt. Von hier haben wir es nicht weit bis ins Stadtzentrum. Die Kjeldsberg-Kaffeerösterei befindet sich diekt gegenüber und lässt hin und wieder Dampf ab. Der Kaffeegeruch verbreitet sich im ganzen Wohnmobil. Wir kaufen im REMA 1000 vier Pakete für 75 NOK im Angebot, er schmeckt.

Stellplatz

Einen guten Überblick über Trondheim kann man sich vom Kristiansten Fort oberhalb der Stadt verschaffen. Die Aussicht zum Nidarosdom und über den Nidelva ist grandios. In die andere Richtung ist der Trondheim-Fjord zu sehen.

Festung

Nidarosdom

Die Innenstadt besuchen wir zu verschiedenen Tageszeiten. Besonders schön ist es, entlang des Nidelva zu spazieren und die alten Speicherhäuser anzuschauen. Über die alte Brücke gelangen wir in die Innenstadt.

Am Nidelva

Altstadt

Alte Brücke

Es herrschen noch einmal kurz Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Uwe nutzt die Gelegenheit und schraubt die Spikes von Best Grip in unsere Reifen. Wir wollen wieder in die Berge und versprechen uns davon mehr Sicherheit, mal sehen, was sie wirklich leisten.

Montage

Spikes

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Røros 5.-10.12.2018

Fahrt nach Norwegen

So schön der Neuschnee ist, so sehr verändern sich die Straßenverhältnisse. Festgefahrener Schnee und blankes Eis wechseln sich ab. Zum Glück herrschen Minusgrade, so dass die Oberfläche griffig ist. Auf dem Weg zur LPG-Tankstelle müssen wir an einer Kreuzung stoppen und da ist es passiert. Uwe kann auf der eisglatten Straße nicht mehr anfahren. Nun rächt sich, dass die Spikes noch nicht in die Reifen geschraubt sind. Ich schnappe mir den Beutel mit dem Streugut, lege eine kurze Spur und wir kommen wieder vom Fleck.

Rentier

Auf der Fahrt begegnen wir eingezäunten Rentieren. Schöne Tiere sind das. Die Rentierzucht hat hier Tradition. Dazu gehört auch die Rentierschlachterei, in die man durch große Fenster hineinschauen kann. Irgendwie muss das leckere Fleisch ja in den Supermarkt kommen.

 

Wir übernachten auf einem gemütlichen, familiären Campingplatz und freuen uns auf den schönsten Weihnachtsmarkt von Norwegen.

Brücke beim Campingplatz

Röros

Rentier zum Streicheln

Bis ins Stadtzentrum sind es etwa 3 km zu laufen. Wir gehen rechtzeitig los, um die Prozession zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes nicht zu verpassen.

 

Am Beginn der Fußgängerzone treffen wir wieder ein Rentier, diesmal ist es vor einen Schlitten gespannt.

ERöffnungsprozession

Es führt zusammen mit seinen traditionell gekleideten Besitzern und dem Julenissen die Prozession zur Kirche an.

 

-17°C empfinden auch wir Winterfeunde als sehr kalt.

 

Auf unserem kurzen Schlenker über den Weihnachtsmarkt staunen wir über die ansprechende Handwerkskunst in den bunten Buden und ziehen uns für den Nachmittag mit unseren geliebten Lefsern und Krabbensalat in das wohlig warme Wohnmobil zurück.

Weihnachtsmarkt

Am Wochenende ist der Weihnachtsmarkt gut besucht. Wir lassen uns den alkoholfreien Glögg schmecken und besteigen die Halde des alten Erzbergwerkes.

 

Am Freitag treffen wir uns erstmalig persönlich mit Freunden, die Uwe aus dem Wohnmobilforum kennt. Sie sind vor vielen Jahren nach Norwegen ausgewandert und konnten uns einiges Interessantes über Røros erzählen. Es war eine sehr nette Begegnung. Vielen Dank an Euch Zwei für die gemeinsame Zeit.

Röros im Schnee

Treffen mit Wohnmobilfreunden

Über Nacht hat es ca. 10 cm geschneit. Einige Wohnmobile hatten Schwierigkeiten, die leichte Steigung an der Ausfahrt zum Campingplatz zu überwinden. Der nette Platzwart hilft gern mit seinem Traktor aus. Uns hat er das für morgen auch angeboten, doch wahrscheinlich ziehen wir Schneeketten auf.

Erschwerte Abreise vom Campingplatz

Wintermärchen in Röros

Røros sieht nun aus wie im Wintermärchen.

 

Wir bummeln noch ein letztes Mal über den Weihnachtsmarkt, kaufen einen wunderschönen Weihnachtsbaum aus Kerzenwachs, trinken den leckeren Glögg und schauen uns in der Töpferei um.

 

Der Töpfer stammt aus der Schweiz und freut sich, die Technik und Geschichte der Töpferei in Deutsch erklären zu können.

Glögg

Töpferei

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Vemdalen 2.-5.12.2018

winterliche Straßenverhältnisse

Winterliche Straßenverhältnisse herrschen auf der Fahrt in das erste Skigebiet von Skistar. Es bleibt bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 50 km/h.

 

Kurz vor Schließung der wenigen Lifte, die bisher in Betrieb sind, kommen wir an. Es lohnt nicht mehr, die Bretter anzuschnallen.

 

In den nächsten Tagen soll es Neuschnee geben. Der ist dringend nötig, warten wir mal ab ...

Kirche in Vemdalen

Neuschnee

Frühstück

Hurra! Frau Holle ist gnädig und beschert uns für den ersten Skitag der Saison 5 cm Neuschnee. Dafür nehmen wir gern in Kauf, dass die volle Winterausrüstung erforderlich ist, um über eine Straße mit 9% Steigung den einzigen Lift, der wochentags läuft, zu erreichen. Die Spikes für die Reifen müssen erst noch montiert werden.

Erste Abfahrt der Saison

Feierabend

Es ist erstaunlich, wie viele Skikursgruppen schon so früh in der Saison unterwegs sind. Wartezeiten am Lift gibt es jedoch nicht.

 

Über Nacht fallen noch einmal 25 cm Neuschnee. Damit, dass wir schon am zweiten Tag im Tiefschnee fahren müssen, haben wir nicht gerechnet.

 

Gegen 15 Uhr wird es inzwischen dunkel. Wir nutzen das Tageslicht so intensiv wie möglich, um draußen zu sein und machen es uns dann im Wohnmobil gemütlich.

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Mora 30.11.-2.12.2018

Das Wetter ist noch immer nasskalt, so dass wir die Bequemlichkeit eines **** Campingplatzes suchen. Der Platz "Mora Parken" liegt direkt am Österdalälven, einem Zufluss zum Siljansee.

 

Wir gehen kurz in der Fußgängerzone einkaufen und besichtigen die Kirche. Danach fällt es uns nicht schwer, die Zeit mit einem tollen Ausblick und freiem Internet im Wohnmobil zu verbringen.

Mora

Campingplatz

Kirche Eingang

An unserem zweiten Tag in Mora ist es etwas freundlicher. Wir machen Vormittag einen Strandspaziergang bis zum Freilichtmuseum und laufen am Nachmittag ein Stück am Golfplatz entlang. Man kann ihn auf einem 7 km langen Pfad auch komplett umrunden.

Dalapferd

Freilichtmuseum

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Nusnäs 28.-30.11.2018

Parkplatz am See

Die Fahrt nach Nusnäs kam uns recht lang vor, obwohl es nur 250 km über eine gut ausgebaute Landstraße waren. Mehr als 50 km/h sind im Schnitt nicht drin, auch wenn 80-90 km/h erlaubt sind. Gegen 15 Uhr geht um diese Jahreszeit die Sonne unter und in der Dämmerung werden die Waldbewohner aktiv. Zwei Füchse haben wir rechtzeitig gesehen. Bei dem großen Wildschwein war es echt knapp, glücklicherweise hat es selbst den Rückzug angetreten.

Shop und Werkstatt für Dala-Pferde

Das Wetter lädt im Moment nicht zu Spaziergängen ein. Es bläst ein kühler Wind bei ca. 0°C. Die Gegend ist bekannt für die Fertigung der Dalapferde, die im ganzen Land sehr gern als Souvenir gekauft werden. Wir können uns ein wenig in der Werkstatt umsehen und schlendern durch den Shop, wo unzählige Pferde in allen Farben und Größen auf ihre neuen Besitzer warten.

Zwischenstufen

Shop

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Karlstad 26.-28.11.2018

Karlstad

Spaziergang

Auf einem kurzen Zwischenstopp schauen wir uns die Stadt an und spazieren ein wenig durch den Freizeitpark Mariebergsskogen.

 

Der Klarälv ist schon zugefroren, doch das Eis ist leider noch nicht dick genug, um die Schlittschuhe auszupacken.

 

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Håverud am Dalsland-Kanal 25.-26.11.2018

222 km weiter nach Norden. Der erste Schnee kündigt den nahenden Winter an. Wir haben nachts bereits leichte Minusgrade.

 

Für mehr als einen kleinen Spaziergang hat das Tageslicht bei unserer Ankunft nicht mehr gereicht. Sämtliche touristische Einrichtungen sind geschlossen, dementsprechend ruhig ist es hier und wir wagen es auf dem Parkplatz des Besucherzentrums zu übernachten, obwohl es ein Verbotsschild gibt.

Steg mit Schnee

Aquädukt

Kanalbrücke

Der Grund, warum wir hierher gefahren sind, ist ein imponierendes Beispiel schwedischer Ingenieurskunst.

 

Der Dalslands-Kanal mit einem mehrstufigen Schleusensystem und einer Trogbrücke wird von einer Straßen- und einer klappbaren Eisenbahnbrücke überspannt.

 

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Varberg Apelviken 22.-25.11.2018

So richtig weit nach Norden haben wir es auf unserer Reise noch nicht geschafft. Es gibt einfach zu viele schöne Ecken, die zum Verweilen einladen. 150 km Fahrstrecke sind genug. Wir kaufen unterwegs bei Lidl fast so günstig wie zu Hause ein und stehen nun auf einem sehr komfortablen Campingplatz direkt am Kattegat.

Campingplatz

Das Wetter ist nasskalt, deshalb legen wir mal einen Haushaltstag ein, wie ihn berufstätige Frauen in der DDR einmal pro Monat bekommen haben. Wir verarbeiten das selbstgemachte Brombeermus aus dem Tiefkühlfach zu Marmelade und backen frisches Brot im Omnia Backofen.

Haushaltstag

Unser Stellplatz liegt neben dem Waschhaus. Da bietet es sich an, nebenbei ein paar Maschinen Wäsche durchlaufen zu lassen. Die Sauna ist im Campingpreis inklusive und wird jeden Abend von uns besucht.

Waschsalon

Sauna

Kein Bargeld bitte!

Der Selbstversuch, in Schweden ohne Bargeld auszukommen, läuft sehr gut. Wir haben jedes Mal den Flaschenpfand in bar auszahlen lassen, doch bisher brauchten wir noch keine einzige Krone.

 

Im Gegenteil, mehrmals sehen wir Schilder, dass gar nicht mehr mit Bargeld bezahlt werden kann, so wie hier an der Rezeption des Campingplatzes.

 

Wer ohne Kreditkarte nach Schweden reist, hat inzwischen schlechte Karten!

Kaltbadehaus

Kaltbadehaus

Bei einem Spaziergang in die Innenstadt von Varberg gefallen uns das historische Kaltbadehaus und die Festung besonders gut. Ein heißer Cappuccino im Festungskaffee ist zu empfehlen und hilft wieder warm zu werden.

Festung

Café in der Festung

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Mölle auf der Kullen-Halbinsel 18.-22.11.2018

Haus in Lerhamn

Langsames Reisen macht Spaß, wenn man Zeit hat. Uwe fährt auf der Autobahn mit gemütlichen 80 km/h im Windschatten hinter einem LKW her. Wir biegen einmal falsch ab und gelangen rein zufällig zu einem "Bauhaus" Baumarkt, der Sonntags sogar geöffnet hat.

 

Aktuell übernachten wir oft auf Stell- und Campingplätzen, wo der Stromanschluss bis zu 16 A hergibt. Ein dickeres Stromkabel, mit dem wir auch mal zwei Heizlüfter betreiben können, haben wir schnell gefunden.

Campingplatz

Gut, dass wir uns zuvor beim Campingplatz angemeldet hatten, so wußten wir den Code für die Schranke, denn die Rezeption ist am Wochenende nicht besetzt.

 

Unser Thunfischsteak aus dem Fischerhafen in Malmö hat im Kühlschrank darauf gewartet, gebraten zu werden und wir hatten schon ordentlich Appetit.

 

Lecker war's!

Der erste Spaziergang ist eher kurz ausgefallen. Vorbei am Krapperups Schloss und an der Windmühle sind wir nach Lerhamn zum Wasser runter gelaufen, dann ein Stück Richtung Mölle und wieder zurück.

Thunfischsteak

Windmühle

Google Maps ist doch ein tolles Werkzeug, um interessante Orte aufzuspüren. So haben wir auch das Kunstwerk Nimis gefunden und wollten es uns unbedingt anschauen.

Nimis

Der Weg hinunter an die Küste ist steil und beschwerlich, trittsicher sollte man dafür sein.

 

Wir klettern in den Skulpturen aus Treibholz herum. Das ganze Konstrukt wirkt etwas verrückt, doch auch interessant und erstaunlich stabil.

 

Im Sommer kommen viele Touristen hierher, jetzt im November können wir das Kunstwerk ganz allein genießen.

Nimis

Eine weitere Wanderung führt uns entlang der Felsküste bis zum äußersten Ende der Halbinsel. Der Leuchtturm ist mit einem Gerüst eingehaust, doch wir lassen uns gern den Wind um die Nase wehen, bekanntlich ist der Weg das Ziel.

Glücklich

Felsküste

Hafen Arild

Bei unserer dritten Wanderung nach Arild bläst uns der kalte Ostwind wieder entgegen. Wir nehmen trotzdem den Küstenwanderweg bis nach Skäret. Das als Ausflugsziel empfohlene Flickorna Lundgren Café ist geschlossen.

 

Entschädigt werden wir durch den interessanten Besuch auf dem Weingut Arild.

 

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Weingut Arild

Malmö 15.-18.11.2018

Stellplatz Malmö

Von Trelleborg nach Malmö ist es nur ein Katzensprung.

 

Wir werden freundlich von der Hafenmeisterin empfangen und checken auf dem Stellplatz "Lagunen" in Limhamn ein.

 

Bis in die Altstadt sind es 6 km zu Fuß. Ein breiter Rad- und Fußweg führt am Ribersborsstranden entlang.

Ribersborgs Kallbadhus

Das Ribersborg Kaltbadehaus liegt etwa auf der Hälfte der Strecke und bietet sich für eine Kaffepause an. Auf der Terrasse haben wir noch ein bisschen Sonne getankt.

 

Im Stadtzentrum sind wir vom Wechsel zwischen Altstadt und modernem Hafenviertel fasziniert.

Kaffepause

Moderne Architektur

Maritimes Flair

Abends beobachten wir herrliche Sonnenuntergänge. Wir mögen diese besonderen Lichtstimmungen in den nördlichen Breiten sehr. Je winterlicher es wird, umso imposanter werden die Farben.

Öresundbrücke

An unserem letzten Tag in Malmö wandern wir entlang der Küste in Richtung Öresundbrücke.

 

Wir passieren diverse Fischer- und Sportboothäfen bis wir den Aussichtspunkt an der Brücke erreichen. Anschließend umrunden wir den naheliegenden stillgelegten Kalksteinbruch, der heute ein Naturschutzgebiet ist.

 

Auf dem Rückweg kaufen wir im Fischerhafen frisches Thunfischfilet ein. Der "Sonntagsbraten" ist gerettet.

Lichtspiele

Kalksteinbruch

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Trelleborg 13.-15.11.2018

Stellplatz Trelleborg

Eine halbe Stunde früher als geplant kommen wir in Trelleborg an, Zollkontrollen finden mitten in der Nacht keine statt. Wir fahren schnurstracks zum Stellplatz, auf dem wir uns vorher angemeldet haben, Stromkasten Nr. 4 ist wie versprochen offen.

 

Normalerweise dürfen auf dem Platz nur Gäste des Golfclubs übernachten. Außerhalb der Saison ist offenbar jeder willkommen. Der Platzwart spricht sogar ein wenig Deutsch. Bei der Abreise bekommen wir 20 Kronen pro Nacht Rabatt, keine Ahnung warum, aber wir freuen uns.

Trelleborg Viking Fortress

Vom Stellplatz führt ein ca. 6 km langer Wanderweg entlang der Küste in die Innenstadt.

 

Die Wikingerburg Trelleborgen liegt auf dem Weg und wir schauen uns ein wenig um. Von ihr hat die Stadt ihren Namen bekommen.

 

Unser eigentliche Ziel ist eine Bank, um Schwedische Kronen abzuheben. Wir wissen allerdings, dass Schweden das Bargeld abschaffen will.

Trelleborgen

Nur zwei Geldautomaten sind zu finden. Bei beiden werden 3,75% Gebühren verlangt. Da nehmen wir doch lieber die Kreditkartengebühren von 1,75% in Kauf. Inzwischen kann man angeblich fast überall in Schweden mit Plastikgeld bezahlen. Wir werden es ausprobieren.

Bonbonladen

Fähre nach Schweden 13.11.2018

Tom Sawyer

Bei der Suche nach einer Fährverbindung in Richtung Skandinavien sind wir bei der TT-Line fündig geworden. Für nur 60 € bringt uns die rostige "Tom Sawyer" in 7,5 Stunden von Travemünde nach Trelleborg. Unser Wohnmobil steht auf dem obersten Deck halb im Freien, irgendwo muss der günstige Preis ja herkommen.

Promenade von Travemünde

Bei der Abfahrt zeigt sich noch einmal kurz die Sonne. Die Promenade strahlt im warmen Abendlicht und die Elche auf der Mole leuchten.

 

An Bord sind fast nur LKW-Fahrer, die sich auf die Tische in der Cafeteria verteilen. Wir finden ein gemütliches Eckchen im Bug der Fähre und vertreiben uns die Zeit am Laptop.

 

Rein zufällig sehen wir, dass das Buffet nur bis 17:30 Uhr und dann erst wieder ab 21:30 geöffnet ist und schlagen uns schon um fünf die Bäuche voll.

Hafenausfahrt

Tipp: Das Sailor Menü hatten wir bereits vorab gebucht. Dies ist jedoch nicht nötig, man bekommt es zum gleichen Preis direkt an Bord. Die Qualität entspricht einem Kantinenessen und ist keine 16,50 € wert.

Travemünde 9.-13.11.2018

TRavemünde

Unsere erste zeitlich unbegrenzte Wohnmobilreise beginnt an der Ostseeküste. Bevor wir in den skandinavischen Winter starten, treffen wir unsere Freunde Sylvi & Torsten in Travemünde. Wir genießen es, noch einmal mit den beiden zusammen zu sein, denn die nächsten Wochen werden wir überwiegend zu zweit verbringen.

Skyline

Elche

Der Stellplatz für unsere Wohnmobile liegt wunderbar ruhig und entlang der Strandpromenade ist die Innenstadt fußläufig zu erreichen.

 

Die Elche auf der Mole locken uns bereits nach Norden, doch bis zur Abfahrt der Fähre haben wir noch ein paar Tage Zeit.

 

Die herbstliche Landschaft lädt uns zu Spaziergängen entlang der Küste ein. Ein gutes Ausflugziel ist das Lokal Hermannshöhe, wo es eine große Auswahl an hausgemachten Kuchen gibt.

Hermannshöhe

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