Niederlande, Deutschland - Sommerreise 2019

Route (3073 km) / 79 Nächte:

Wijster / 1

Zoutkamp (Lauwersmeer) / 2

Barßel (Ammerland) /2

Heidgraben /2

Gremersdorf (Ostsee) /4

Bansin (Insel Usedom) / 7

Finowfurt (Schorfheide) / 2

Niederfinow / 1

Frankfurt/Oder / 3

Lausitz / 4

Borna / 2

Groß Wasserburg (Spreewald) / 5

Eggersdorf bei Strausberg / 2

Ferch am Schwielowsee / 6

Magdeburg / 4

Bergwitzsee (Kemberg) / 8

Markkleeberger See / 2

Zwenkauer See / 2

Pottenstein (Fränkische Schweiz) / 7

Tennsee (Krün) / 7

Mittenwald (Karwendel) / 6

Route

Aktuell sind wir in Mittenwald 19.-25.8.2019

Hinter dem Wohnmobil fließt die Isar und durch das Sunroof schauen wir direkt auf die Karwendelbahn, bis ins Zentrum des malerischen Ortes sind es 10 Minuten zu Fuß, was wollen wir mehr?

 

Für die nächsten Tage ist eher Regen als Sonne angesagt, mal sehen, was wir unternehmen können.

 

Weitere Fotos aus dem Karwendel im

MIttenwald

Karwendelbahn

STellplatz an der Isar

Krün am Tennsee 12.-19.8.2019

Den Alpen Caravanpark am Tennsee kennen wir ebenfalls aus der ARD-Serie "Verrückt nach Camping". Er wirkte im Fernsehen sehr sympatisch auf uns, so wie bereits der Campingplatz am Bergwitzsee, und nun wollen wir die Atmosphäre gern mal selbst erleben. Unseren ruhigen Eck-Stellplatz haben wir schon vor einigen Wochen reserviert. Der Feiertag Maria Himmelfahrt steht vor der Tür, viele Camper kommen für ein verlängertes Wochenende.

Stellplatz

Kochel am See

Die Gästekarte "Alpenwelt Karwendel" ist Bestandteil der Campinggebühr und bietet lohnende Vorteile.

 

Zunächst nutzen wir den kostenfreien Regionalbus des Bayrischen Oberlandes. Nach einer guten halben Stunde Fahrt sind wir in Kochel am See.

 

Wir schlendern durch den überschaubaren Ort und kehren in das Restaurant "Schmied von Kochel" ein. Die Speisekarte mit Südtiroler Gerichten stellt uns vor die Qual der Wahl.

Gasthof

Wir hatten erwartet, dass der Ort direkt am See liegt, doch da haben wir uns getäuscht.

 

Zum Seeufer müssen wir etwa 10 Minuten laufen. Es ist naturbelassen und lädt zu erholsamen Spaziergängen oder zum Baden ein.

 

Restaurants sucht man am Wasser vergeblich, nur ein paar Verleihstationen für Tretboote, die auch Souvenirs und Eis verkaufen, sind gelegentlich zu finden.

Am Kochelsee

Römerstraße

An einem wettertechnisch nicht so beständigen Tag wandern wir vom Campingplatz Tennsee zum Grubsee und weiter zur Goas-Alm.

 

Ab Klais folgen wir einer gut erhaltenen Römerstraße. Durch saftig grüne Buckelwiesen geht es von der Alm über die "Hochstraße" zurück zum Tennsee.

 

Weitere Fotos von der Wanderung im

Buckelwiese

Eine weitere Wanderung führt uns von der Bushaltestelle Helmerhütte zwischen Walchen- und Kochelsee hinauf zum Aussichtspunkt Herzogstand.

 

König Ludwig hatte einen wirklich gutes Händchen bei der Auswahl der Plätze für seine Bauten in den Alpen. Der Blick hinunter auf die Oberbayrischen Seen ist grandios.

 

Weitere Fotos von der Wanderung im

Herzogstandbahn

Walchensee

Glückwunschkarte

Geburtstagsüberraschung

Der Seniorchef des Camingplatzes überrascht uns mit einem Besuch zu Uwes Geburtstag und überreicht ein kleines Präsent. Anschließend bringt er uns und ein paar weitere Gäste nach Mittenwald zum Kranzberglift. Wir wandern von der Bergstation auf den Hohen Kranzberg und kehren am Lautersee zum Mittagessen ein.

 

Weitere Fotos von der Wanderung im

Kranzberglift

Wettersteingebirge

Die Temperaturen steigern sich langsam wieder zum Badewetter. Den noch angenehm frischen Sonntagvormittag nutzen wir, um mit dem Gästebus nach Wallgau zu fahren. Wir schauen uns die schicken Häuser mit der Lüftelmalerei im Ortskern an, wandern entlang der Isar nach Krün und von dort zurück zum Tennsee.

Wallgau

Kirche in Wallgau

Nach dem Mittagessen auf dem Campingplatz werden die Badesachen gepackt und es geht zum Barmsee. Auf der große Liegewiese verlaufen sich die vielen Sonnenanbeter. Wir springen ins kühle, klare Nass und ergötzen uns an dem Ausblick auf das Karwendelgebirge.

 

Weitere Fotos von der Wanderung im

Barmsee

Abends schaut Herr Zick Senior, der im Oktober 83 Jahre alt wird, noch einmal an unserem Stellplatz vorbei und wir unterhalten uns sehr nett. Im Alpen Caravanpark Tennsee waren wir sicher nicht zum letzten Mal!

Pottenstein 5.-12.8.2019

Lange genug haben wir an der Ostsee und den Tagebauseen gefaulenzt, nun sind wir in der Fränkischen Schweiz und es wird mal wieder gewandert. Pottenstein wartet mit lohnenden Zielen auf uns.

Burg Pottenstein

Wohnmobilstellplatz

Tüchersfeld

Die erste Wanderung (18 km) machen wir über Siegmannsbrunn nach Tüchersfeld.

 

Mittags erwischt uns ein Regenschauer, zum Glück sind wir kurz vorher in einen Gasthof eingekehrt und laben uns an der schmackhaften Hausmannskost.

 

Auf dem Rückweg verlaufen wir uns im Wald und stehen plötzlich am Abhang über der B470. Auf Tierpfaden steigen wir wieder nach oben und finden dann den richtigen Weg.

Regentage kamen auf der Sommereise bisher selten vor und wenn doch mal einer dazwischen ist, dann fällt uns meistens eine gute Alternative zu Outdoor-Aktivitäten ein.

 

Das Freizeitbad Juramar in Pottenstein hätten wir bei Schönwetter wahrscheinlich gar nicht besucht. Nun sind wir seit gut zwei Monaten mal wieder in einer netten Saunalandschaft mit Blick zur Burg.

Sauna im Juramar

Den nächsten sonnigen, aber nicht so warmen Tag nutzen wir für einen Stadtrundgang auf den Spuren der Heiligen Elisabeth. Ein Flyer aus der Touristinformation führt uns auf einem 5 km langen Rundgang zu allen Sehenswürdigkeiten und grandiosen Aussichtspunkten.

Pottenstein

Rast bei Bergwachthütte

Klumpertal

Auf der Wanderung ins Klumpertal (9 km) kommen wir zufällig am Felsenbad vorbei und erfahren, dass es offen ist, obwohl wir die Information hatten, es sei geschlossen.

 

Das Bad mit seinem glasklaren unbehandelten Wasser in traumhafter Felskulisse gefällt uns. Wir haben keine Badesachen dabei, sonst wären wir sofort da geblieben. Dafür besuchen wir das tolle Naturbad nach der Wanderung.

Felsenbad

Im Jura Sportgeschäft schauen wir nach neuen Wanderschuhen für Bianka und werden fündig. Außerdem lernen wir, dass wir unsere Bergschuhe jahrzehntelang falsch geschnürt haben.

 

Auf der Wanderung durch das Püttlachtal (18 km) werden die Schuhe eingelaufen und für sehr gut befunden.

 

Weitere Fotos aus Pottenstein und Umgebung im

Neue Wanderschuhe

Im Püttlachtal

Himmelsleiter

Zwenkau 3.-5.8.2019

Kap in Zwenkau

Am nur wenige Kilometer vom Markkleeberger See entfernten Zwenkauer See sind Wohnmobilisten herzlich willkommen. Ein Teil des Parkplatzes mit Seeblick ist extra für Campingfahrzeuge vorgesehen. Gleich nebenan liegt ein schöner Sandstrand und das Hafengelände lädt zum Flanieren ein.

Auch hier gibt es einen Radweg rund um den See, teilweise asphaltiert und abschnittsweise geschottert, leider nicht für Inlineskates geeignet.

 

Die baustellenbedingte Umleitung zum Cospudener See beschert uns zwei Attraktionen.

 

Von der Autobahnbrücke haben wir eine gute Aussicht auf den Freizeitpark Belantis mit seinen wilden Achterbahnen. Uns könnte man noch Geld dafür geben, wir würden trotzdem nicht damit fahren.

Radtour Zwenkauer See

Belantis

Belantis

Aussichtsturm

Blick zum Cospudener See

Ein Stück weiter liegt die Bistumshöhe.

 

Die Besteigung des 35 m hohen Aussichtsturmes ist nur für schwindelfreie Menschen zu empfehlen. Durch die Gitterrosttreppen ist ein Tiefblick auch im Turm garantiert und auf der obersten Plattform sind ganz schöne Schwingungen zu spüren.

 

Für die großartige Aussicht über den Cospudener See zur Marina hinüber lohnt sich der mühsame Aufstieg.

Marina am Cospudener See

Markkleeberg 1.-3.8.2019

Markkleeberg

Da kommt man einmal abends und nicht wie sonst vormittags am nächsten Stellplatz an, promt steht am Parkplatz des Markkleeberger Sees ein "Campen verboten!" Schild.

Vielleicht haben sich ein paar Camper daneben benommen und die Markise ausgerollt, Klappstühle aufgestellt und gegrillt. Wir bleiben trotzdem, denn wir parken ja nur und campieren nicht. Am nächsten Tag gestattet uns der Pächter noch eine weitere Nacht, dann müssen wir umsetzen. Es geht wohl auch darum, die Campingplätze voll zu bekommen.

Campen verboten

Kanupark

Raftingboot

Der Parkplatz liegt am Kanupark, wo wir unseren Wildwasserkurs mit dem Packrafts gemacht haben.

 

Es ist immer wieder spannend von den Besucherterrassen beim Rafting zuzuschauen oder sich sogar selbst in die Fluten zu stürzen.

 

Weitere Fotos aus Markkleeberg im

Mit den Fahrrädern umrunden wir den benachbarten Strömthaler See (25 km). Mitten im See liegt "Vineta", ein schwimmender Veranstaltungsort in Form einer Kirche. Der Ort symbolisiert die verlorene Magdeborner Kirche, die dem Braunkohletagebau Espenhain zum Opfer gefallen ist. Aus den Tagebaulöchern sind der Markkleeberger und der Strömthaler See entstanden.

Rund um den Strörmthaler See

Kirche Vineta

Auf einer Halbinsel lädt das Ferienresort "Lagovida" zum Urlaub mit Seeblick ein. Die Dünenhäuser sind etwas unglücklich an einem Seitenarm des Sees gebaut, wo das Wasser nicht besonders klar ist. Dahinter gibt es einen sehr schön angelegten Wohnmobilhafen.

Hafenstadt Lagovida

Kemberg am Bergwitzsee 24.7.-1.8.2019

Bergwitzsee

Der Campingplatz wurde in der Fernsehserie "Verrückt nach Camping" gezeigt. Seitdem ist er immer gut besucht. Die Atmosphäre kommt genauso rüber, wie im Film dargestellt, etwas chaotisch und doch liebenswert.

Campingplatz

Bereits vor einem Monat haben wir die "Froschwiese Nr. 12" reserviert. Der gesamte Campingplatz ist naturnah gestaltet. Das mögen wir sehr und fühlen uns auf Anhieb wohl.

Badestelle

Thermometer

Aufgrund der Sommerferien ist es am offiziellen Strand ziemlich voll und recht laut. Dank der Dokumentation kennen wir den "geheime" Seezugang der Dauercamper. Hier können wir ohne Badesachen ins Wasser und genießen die absolute Ruhe. Es ist auch mal interessant, sich mit den Dauercampern zu unterhalten.

 

Ausflüge in die Umgebung nach Lutherstadt Wittenberg, zum Wörlitzer Park und zur Festivalstadt Ferropolis können wir bei mehr als 30°C vorerst vergessen.

Idyll der Dauercamper

Mit dem Paddelboot an der Insel

Wir halten uns die ganze Zeit auf dem Campingplatz auf, gehen im glasklaren See schwimmen und paddeln ein bisschen herum. Vom Wasser aus lassen sich die schwimmenden Häuser genauer betrachten, von Land ist nur den Mietern der Zugang gestattet. Wir haben ja unser Haus dabei, sonst wäre das durchaus eine Alternative.

Schwimmende Häuser

Nach vier Tagen können wir unseren Stellplatz leider nicht verlängern, weil das Campingresort ausgebucht ist. Es gibt allerdings die Möglichkeit für 10 € pro Tag auf dem Strandparkplatz mit dem Wohnmobil zu übernachten. Das machen wir glatt und bleiben noch vier Tage länger. Auf dem Parkplatz ist es sehr ruhig und durch die Lage am Waldrand fühlen wir uns fast wie auf einem Campingplatz.

 

Nun erkunden wir auch mal den Ort und spazieren eine Runde (knapp 8 km) um den See.

Kirche

Strandparkplatz

Die Tagestemperaturen liegen noch immer bei 30°C, doch so langsam wollen wir auch mal wieder etwas unternehmen. Mit den Fahrrädern geht es in die 15 km entfernte "Stadt aus Eisen". Eigentlich ist "Ferropolis" ein Festivalgelände. Außerhalb der Veranstaltungszeiten gibt es hier "Bergbauschrott" zu bewundern.

Festivalgelände

Bagger

Lok

Vor ein paar Tagen hat das MELT-Festival stattgefunden. Im örtlichen Netto-Markt waren die Auswirkungen noch deutlich am Pfandautomaten zu spüren. Flaschensammler haben ihn zum Überlaufen gebracht.

Symbol "MELT"

Kunst

Am Fahrradweg entlang des Gremminer Sees stehen ein paar mehr oder weniger gelungene Kunstwerke aus rostigem Metall und es gibt viele Möglichkeiten, sich im klaren Wasser abzukühlen.

Da die meisten Restaurants am Montag Ruhetag haben, fahren wir nach Gräfenhainchen zum Edeka und decken uns für ein Picknick am See ein. Etwas versteckt, genau gegenüber von Ferropolis, finden wir einen herrlichen Sandstrand, den offenbar nur noch ein paar Einheimischen kennen.

Sandstrand

Nach einem Regentag ist es etwas kühler und wir beschließen nach Wörlitz zu fahren.

 

Ein Stück geht es auf dem Elberadweg entlang. Das Deichhäuschen würde mir gefallen, doch Uwe ist nicht zu überzeugen, es zu renovieren.

 

Lohnenswert ist es, den Biebelturm der Wörlitzer Kirche zu besteigen, um sich einen Überblick von Stadt und Parklandschaft zu verschaffen.

Elbdeich

Wörlitz Kirche

Biebelturm

Kirche Wörlitz

Anschließend schauen wir uns den Park von unten an und kehren im Gasthaus See-Blick ein, wo es leckere warm geräucherte Forellen gibt.

 

Weitere Fotos aus dem Wörlitzer Park im

Blick vom Biebelturm

Magdeburg 20.-24.7.2019

Wohnmobilstellplatz

Ziemlich heiß ist als wir meinen Papa und seine Frau besuchen. Wir übernachten auf dem Wohnmobilstellplatz direkt an der Elbe. Mit den Rädern sind wir schnell in Papas Garten, um ihm ein wenig zu helfen und die Himbeersträucher leer zu futtern. Abkühlung finden wir im hauseigenen Pool.

Papa am Laptop

Himbeeren

Bad im Pool

Sushi an der Elbe

Gleichzeitig nutzen wir den Aufenthalt in der Stadt zum Auffüllen unserer Vorräte.

 

Im Kaufland gibt es Sushi zum halben Preis, da schlagen wir zu und holen sofort drei Pakungen zum Abendessen. Lecker war's!

 

Weitere Fotos aus Magdeburg im

Am letzten Tag starten wir zu einer Radtour. Der Plan war, dem Elberadweg bis zur Gierfähre in Westerhüsen zu folgen und dort auf die andere Elbseite überzusetzen. Wir hatten nur nicht bedacht, dass die Fähre wegen Niedrigwasser außer Betrieb sein könnte.

 

Also geht es weiter bis nach Schönebeck zur nächsten Elbbrücke. Inzwischen steht die Sonne hoch und die vorhergesagten 35°C sind nur durch den Fahrtwind zu ertragen. Unterwegs pflücken wir ein paar leckere Brombeeren.

Gierfähre

Bikertreff am Tiefensee

Bei der Ankunft im Bikertreff am Tiefensee sind wir sehr durstig und hungrig. Der Biergarten mit einem liebevoll arrangiertem Sammelsurium ist gut besucht.

 

Wir freuen uns, dass es Soljanka, Würzfleisch und kaltes Bier gibt. Ein paar Ostdeutsche "Auswanderer" aus Bayern setzen sich zu uns und es entwickelt sich ein nettes Gespräch.

 

Gut gestärkt geht es etwa einen Kilometer weiter an den Plattensee.

Plattensee bei Gommern

Um an den Badestrand vom Campingplatz zu kommen, müssen wir pro Person 2 € Eintritt bezahlen, doch es lohnt sich. Das Wasser ist glasklar und erfrischend. Wenn die Rückfahrt nicht wäre, hätten wir es hier gut und gerne bis zum Abend ausgehalten.

Wasserschloss Gommern

Durch Gommern am Wasserschloss vorbei geht es zurück Richtung Magdeburg. Die Routenwahl abseits der Straßen war nicht optimal. In einem Waldstück landen wir auf einem sandigen Reitweg, der beim besten Willen nicht mit dem Rad befahrbar ist. Wir müssen ein ganzes Stück schieben. In den Elbauen ist dann plötzlich noch eine extrem steile Betonbrücke zu überwinden. Auch hier gelingt es uns, die Fahrräder drüber zu schieben. Ziemlich erschöpft kommen wir nach 58 km am Wohnmobil an und brauchen erst mal was Kaltes zu trinken.

Radtour

Ferch am Schwielowsee 14.-20.7.2019

Camping Neue Scheune Ferch

Der Campingplatz "Neue Scheune" sieht noch so aus wie zu DDR-Zeiten, die Sanitäreinrichtungen sind sauber und die Preise fair. Wir mögen solche einfachen Plätze ohne Schnickschnack und quartieren uns für die nächsten Tage ein.

 

Es ist wolkig und etwas kühl, so dass erst mal eine Maschine Wäsche durchlaufen kann. Danach drehen wir eine Runde mit den Fahrrädern. Es geht zum Spargelhof in Klaistow, wo gerade die Heidelbeerente in vollem Gange ist.

Waschtag

Heidelbeerhof Klaistow

Kommerz

Der Hof erinnert uns stark an Karls Erdbeerhof in Koserow, vielleicht hat er den gleichen Betreiber. Alles dreht sich um Kommerz. Es werden überteuerte Spetzialitäten angeboten und Krimskrams, den die Welt nicht braucht.

Nostalgie

Pittiplatsch und Schnatterinchen

Wir schlendern über das große Gelände und entdecken ein paar Relikte aus unserer Kindheit. Pittiplatsch, Schnatterinchen und weitere Figuren aus der DDR-Sandmännchen-Sendung haben 30 Jahre Mauerfall überlebt.

 

Tipp: Die Blaubeeren zum Selbstpflücken werden auf dem Hof zu teuer angeboten. Im "Nahkauf" in Fichtenwalde gibt es fertig verpackte für den gleichen Preis, wenn man die 50 Cent für die Pflückschale dazu rechnet.

Schloss Petzow

Die Umrundung des Schwielowsees bietet sich als Fahrradtour an. Vom Campingplatz in Ferch geht es auf einem gut ausgebauten Radweg bis nach Petzow.

 

Die beiden Schilftürme markieren die Einfahrt in den Schlossgarten. Das Schloss selbst gehört einem privaten Investor, der auf der Rückseite moderne Eigentumswohnungen angebaut hat. Schön sieht das nicht aus.

 

Wir fahren auf dem Wanderweg am Seeufer weiter und naschen ein paar Brombeeren direkt vom Strauch.

Schloss Petzow

Seilfähre

In Geltow biegen wir rechts ab und überqueren mit einer alten Seilfähre die Caputher Gemünde, welche den Schwielowsee mit dem Templiner See verbindet.

 

Nach einem Einkaufsstopp im REWE schauen wir uns das Barokschloss in Caputh von außen an. Eine Besichtigung ist sicher lohnenswert, besonders der mit 7500 Fliesen ausgekleidete Speisesaal würde uns interessieren.

 

Tourlänge: 20 km

Schloss Caputh

Mit der Gästekarte der Gemeinde Schwielowsee können wir kostenlos den Bus nach Potsdam benutzen. Vom Hauptbahnhof fahren mit der Tram zur Glienicker Brücke. Wir waren noch nie hier und es ist schwierig sich vorzustellen, dass an diesem geschichtsträchtigen Ort Westberlin von Potsdam getrennt war. Ein Mauerteil zeugt noch von dieser Zeit.

 

Der Film Bridge of Spies zeigt sehr anschaulich, wie der Austausch von Agenten auf der Brücke im Kalten Krieg gelaufen ist.

Mauerstück

Glienicker BRücke

Am Ufer des Jungfernsees führt ein kurzweiliger Spaziergang an der Norwegischen Lotsenststion vorbei bis zum Schloss Cecilenhof. Wir finden in der Meierei, die eine Brauerei ist, ein nettes Plätzchen am Wasser und essen Mittag. Durch den "Neuen Garten" bummeln wir in die Innenstadt.

Am Wasser

Schloss Cecilienhof

Weitere Fotos aus Potsdam im

Wohnhaus in Beelitzer-Heilstätten

Eine weitere Radtour führt uns zu den Beelitzer-Heilstätten. Einige Häuser der ehemaligen Lungenheilanstalt sind restauriert und heute bewohnt, doch ein großes Areal verfällt seit Anfang der 90er Jahren, als die Sowjets das größte Militärkrankenhaus außerhab der UdSSR aufgegeben haben.

 

Solche Lost Places üben mit ihrem morbiden Charme eine magische Anziehungskraft auf uns aus. Mit Fotoapparaten bewaffnet steifen wir über das Gelände.

Küchenhaus

Park

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie sich die Natur unsere menschlichen Errungenschaften zurückholt.

 

Das Innere der verfallenen Gebäude kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Wir haben uns nach unserem Besuch die Fotos in der Galerie der Website von den Beelitzer-Heilstätten angesehen.

 

Bleibt zu wünschen, dass sich Investoren finden, welche den wunderschönen historischen Gebäude wieder Leben einhauchen.

Fenster der Chirurgie

Turm vom Heizkraftwerk

Eggersdorf bei Strausberg 12.-14.7.2019

Mein Bruder und seine Frau überlegen sich für unseren Besuch ein besonderes Programm. Wir fahren nach Bad Saarow zum Scharmützelsee.

 

Entlang der Strandpromenade machen wir einen schönen Spaziergang, schauen uns das Strandbad an und staunen über die originelle Architektur mancher Häuser.

 

Mit dem Fahrrad könnte man den 12 km langen See komplett umrunden.

Haus am See

Uferpromenade

Ab auf den See

Nach dem leckeren Mittagessen in einem Fischrestaurant leihen wir ein Elektroboot aus. Beim Verlassen des Hafens scheint noch die Sonne, doch wenig später zieht ein Gewitter auf.

 

Wir wechseln das Seeufer und versuchen, dem Regen zu entkommen. Für den Moment klappt das auch, aber schon bald holen uns die Wolken ein. Nun ist guter Rat teuer. Gemeinsam wird entschieden, den See noch einmal zur anderen Seite zu überqueren, nur so ein Elektroboot fährt nicht gerade schnell. Mitten auf dem Wasser zucken die Blitze um uns herum und der Donner ist immer näher zu hören.

Im Gewitter

Der Wind türmt relativ hohe Wellen auf und wir kommen nun noch langsamer voran. René, der Kapitän, meint, dass es schon ziemlich fahrlässig ist, was wir hier treiben. Doch wir haben keine andere Wahl, inzwischen sind beide Ufer gleich weit entfernt.

 

Zu allem Überfluss fängt es auch noch an, wie aus Eimern zu regnen. Das Sonnendach hält uns nur notdürftig trocken. Alle ziehen freiwillig die Schwimmweste an, falls eine Böe das Boot zum Kippen bringen sollte. Die Westen halten uns auch ein wenig warm, denn Jacken haben wir nicht dabei.

Wieder Sonne

Nach einer halben Stunde ist der Spuk vorüber, die Wellen legen sich und die Sonne kommt wieder raus. Wir freuen uns, dass unser kleines Abenteuer so glimpflich ausgegangen ist und haben am Abend noch viel zu erzählen.

Spreewald 7.-12.7.2019

Im Mai 2016 haben wir zuletzt in Groß Wasserburg im kleinen Spreewald übernachtet. Es war an der Zeit, mal wieder einen Abstecher hierher zu machen. Der Wasserwander- und Wohnmobilstellplatz wird inzwischen nicht mehr vom Bürgermeister, sondern von einer neuen Pächterin verwaltet. Seit 2010 hat sich der Übernachtungspreis von 6 auf 12 € verdoppelt. Mal sehen, wann unsere Schmerzgrenze erreicht ist, denn die Leistungen am Platz haben sich in den Jahren nicht verbessert. Sein großer Vorteil ist die Lage direkt an der Wasserburger Spree, über die man in den Spreewald paddeln kann.

Wasserwanderrastplatz

Wehlaberg

Das Wetter ist bedeckt und mit nicht mal 20°C ziemlich kühl. Es reizt uns nicht, mit den Paddelbooten auf's Wasser zu gehen.

 

Auf dem Aussichtsturm Wehlaberg waren wir zwar schon mehrmals, doch die Wanderung dorthin macht immer wieder Spaß. Wir staunen jedes Mal über die riesige Cargolifter-Halle und wandern rund um die Köthener Heideseen zurück.

 

Die Farne am Wegesrand sind ungewöhnlich hoch gewachsen. Es sieht fast so aus wie in Neuseeland.

Cargolifter-Halle

Riesenfarne

Ein weiterer Ausflug führt uns nach Schlepzig. Die Entscheidung, zu Fuß zu gehen, bereuen wir später. Die meiste Zeit laufen wir entlang der Landstraße, weil fast alle Waldwege auch für Fußgänger gesperrt sind. Auf dem Rückweg ignorieren wir das Verbot und werden fast von den Mücken und Bremsen "aufgefressen". Beim nächsten Ausflug nehmen wir doch lieber die Paddelboote und reiben uns mit Mückenschutzmittel ein.

Grüner Strand der Spree

Destillerie

Nach einem Bummel durch den ganzen Ort werfen wir einen Blick in die Destillerie. Wochentags ist man hier fast allein, während am Wochenende sehr viele Gäste kommen.

 

Wie immer, wenn wir in Schlepzig sind, essen wir die lokale Spezialität "Grützwurst" in der Spreewaldbrauerei und trinken dazu ein hausgebrautes naturtrübes Bier.

 

Nach 5 Stunden sind wir mit 20 km in den Füßen zurück am Campingplatz.

Grützwurst

Im Wald

Paddelboote sind das beste Fortbewegungsmittel im Spreewald. Das Wetter passt und wir genießen die Ruhe auf dem Wasser. Obwohl Ferien in fast allen Bundesländern sind ist hier kaum was los. Immer wieder verweilen wir an den Uferböschungen und beobachten die blau glänzenden Prachtlibellen.

Im Spreewald

Prachtlibelle

Brücke

Im Dresslerstrom begegnen wir einer dicken Bisamratte. Sie ist überhaupt nicht scheu und lässt sich aus nächster Nähe fotografieren. Schade, dass wir keine Möhrchen dabei haben, damit hätten wir sie wahrscheinlich bis ans Boot locken können.

Besuch

Bisamratte

Bieberbiss

Bieber treiben im Spreewald ebenfalls ihr Unwesen. Die Zufahrt zum Köthener See ist durch einen umgenagten Baum erschwert.

 

Kurz vor Groß Wasserburg müssen wir eine Schleuse umtragen und werden prompt vom ZDF für eine Reportage über den niedrigen Wasserstand in der Spree interviewt.

 

Weitere Fotos aus dem Spreewald im

Schleuse

Borna 5.-7.7.2019

Uwe ist links oben neben der Löwen-Apotheke aufgewachsen und kommt immer wieder gern nach Borna. Diesmal hat sein Cousin Volker die gesamte Pitztal-Truppe zu einem Sommerfest eingeladen.

In Borna

Nachdem wir schon wieder einen Monat rumreisen, freuen wir uns, Uwes Söhne Steffen und Thomas sowie seine Schwester Ulrike zu treffen. Thomas Freundin Sabrina mit den Zwillingen im Bauch ist auch dabei.

 

Gemeinsam fahren wir zur Lagune Kahnsdorf am Hainersee. Der See gehört zum Leipziger Neuseenland und ist ein schönes Ausflugsziel. Wir speisen direkt am Wasser im Restaurant "LaRi". Anschließend spazieren wir noch ein Stück um den See herum und schauen uns die neu gebauten Häuser an.

Häuser am See

Lecker Burger

Nachmmittags kommen ein paar Verwandte dazu und Volker grillt leckere Steaks. Es gibt viel zu erzählen, die Zeit vergeht wie im Flug und Sonntag reisen alle wieder ab.

 

Weitere Fotos aus Uwes Kinderstube in Borna im

Grillgesellschaft

Volker grillt

Lausitz 1.-5.7.2019

Immer, wenn wir eine Tour durch Ostdeutschland machen, besuchen wir auch Uwes Tante und Onkel in ihrem Wochenendehaus in Lohsa am Silbersee.

 

Die beiden sind mit ihren 80 Jahren sehr jung geblieben und es macht uns jedes Mal große Freude, ein paar Tage mit ihnen zu verbringen.

Am Silbersee

Besuch im Wochenendhaus

Kleine Wohnmobilfans

Ganz spontan vereinbaren wir auch ein Treffen mit Uwes Cousine, deren Tochter mit Familie gerade zu Besuch ist. Die beiden Jungs erobern sofort unser Wohnmobil und sind völlig begeistert.

 

Wir verbringen einen sehr netten Abend miteinander und übernachten neben dem Haus, welches total ruhig mitten im Wald liegt.

Stellplatz im Wald

Die Lausitz wird auch "Karibik des Ostens" genannt. Sie bietet weiße Sandstrände an kristallklaren Tagebauseen. An unserem letzten Tag in der Gegend umrunden wir den Partwitzer See mit Inlineskates und springen danach ins kühle Nass.

 

Weitere Fotos aus der Lausitz im

Skaten

Route am Partwitzer See

Frankfurt/Oder 28.6.-1.7.2019

Schon seit März ist der wunderschöne Stellplatz in der Marina am Winterhafen an der Oder für uns reserviert.

Stellplatz am Winterhafen

Treffen mit der Familie

Uwe organisiert nach 10 Jahren mal wieder ein Klassentreffen, 14 Mitschüler sind dabei. Sie verbringen einen schönen Abend, erzählen sich alte Geschichten und tauschen Neuigkeiten aus.

 

Mit Uwes Schwester und unserem Neffen mit Familie trinken wir am Sonntag gemeinsam Kaffee auf dem Stellplatz. Es ist sehr heiß, doch im Schatten bei leichten Wind lässt es sich gut aushalten.

Niederfinow 27.-28.6.2019

Immer wenn wir hier in der Gegend sind, machen wir auch einen Abstecher zu den Schiffshebewerken in Niederfinow und schauen uns den Baufortschritt des neuen Hebewerkes an. Eigentlich sollte es 2017 in Betrieb gehen. Doch wie bei vielen anderen Bauprojekten in Deutschland kommt es auch hier zur Kostenexploson und Zeitverzögerung.

Schiffshebewerke

Parkplatz

So wie es aktuell aussieht, wird 10 Jahre nach Grundsteinlegung, noch immer kein Schiff mit dem neuen Hebewerk befördert. Am Zufahrtskanal wird noch gebaut. Das alte Hebewerk hat eine Wartung bekommen und soll bis mindestens 2025 in Betrieb bleiben.

Schiffshebewerke

Finowfurt 25.-27.6.2019

Ich (Bianka) bin bis zum 16. Lebensjahr in Eberswalde-Finow aufgewachsen und komme sehr gern in die Region zurück, nicht nur, um meine Mutti zu besuchen, sondern auch, weil die Umgebung einfach schön ist. Als Kind und Jugendliche habe ich das nicht so intensiv wahrgenommen wie heute.

 

Die Schorfheide bietet sich für ausgedehnte Radtouren an, das Flugzeugmuseum in Finowfurt haben wir noch nie besucht und auch der Zoo in Eberswalde wäre sicher mal wieder einen Ausflug wert.

Toller Stellplatz

Diesmal ist es während unseres Aufenthaltes mit deutlich über 30°C sehr heiß und wir sind froh, für unser Wohnmobil ein schattiges "Wassergrundstück" am Finowkanal zu finden.

Finowkanal

Zur Abkühlung besuchen wir einen der kristallklaren Badessen, die ich aus meiner Kindheit kenne. Schade nur, dass hier immer noch einige Dinge sind, wie früher in der DDR. Während der Hochsaison (Ferien in Brandenburg und Berlin) ist das Restaurant auf dem Campingplatz am Üdersee an mehreren Tagen nicht geöffnet, so auch an unserem Badetag. Enttäuscht radeln wir schon am frühen Nachmittag zurück zum Wohnmobil, um uns selbst etwas zu essen zu machen.

Strand am Üdersee

Sonnenbad

UNterwasserwelt

Bansin auf Insel Usedom 18.-25.6.2019

Stellplatz

Vor 5 Jahren waren wir zum letzten Mal in Bansin. Der Waldparkplatz hat sich in sofern verändert, als dass die Stellplätze enger zusammen liegen. Hier passen inzwischen sicher mehr als 100 Wohnmobile hin, Kuschelcamping vom Feinsten!

 

Wir sind froh, einen recht großen Platz zwischen den "Dickschiffen" zugewiesen zu bekommen. Hier ist am frühen Abend schon Schatten von den Bäumen und wir schlafen bei der Hitze ziemlich gut. Tagsüber sind wir ohnehin nicht auf dem Stellplatz, es stört nicht weiter, dass es so voll ist.

Am Strand

Bansin

Eine Radtour führt uns durch die Seebäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Irgendwie haben wir die Kaiserbäder netter in Erinnerung, als sie diesmal auf uns wirken. Die erste Reihe am Wasser ist nicht mehr von den Villen der Bäderarchitektur geprägt, sondern von neu gebauten viereckigen Glaskästen.

Möwen

Seebrücke Ahlbeck

Am besten gefällt uns Ahlbeck mit der schönen Seebrücke. Hier sind 30 Jahre nach der "Wende" noch immer nicht alle Bauten saniert, aber es wurde auch nicht so viel neu gebaut wie in Heringsdorf.

Fischbude

Räucherofen

Tipp: Wer mal Schlange stehen möchte, wie früher in der DDR, der sollte kurz vor 12 Uhr die Fischbude in Heringsdorf besuchen.

 

Ein Fischer verkauft dort den (nicht sehr umfangreichen) Inhalt seines Räucherofens. Viele Einheimische kommen hier her. Wir erstehen mit Mühe und Not zwei dicke Flundern, die hervorragend schmecken.

 

Gegen 12:30 Uhr ist alles ausverkauft!

Es lohnt sich, auch mal mit dem Fahrrad ins Hinterland der Insel zu fahren. Hier ist noch das ursprüngliche Usedom zu finden. Unterwegs laden viele nette Cafés. zum Verweilen ein. In Sellin kaufen wir leckere hausgemachte Wurst in einem Hofladen und die Mühle in Benz bietet sich für das Mittagspicknick an.

Radtour

Windmühle in Benz

Hofdeko

Sandskulptur

An einer großen Kreuzung in Kölpinsee steht eine Sandskulptur als Hinweis für die Ausstellung in Ahlbeck.

 

Während wir auf den Dörfern nur wenige Urlauber treffen, ist auf Karls Erdbeerhof die Hölle los. In Brandenburg und Berlin haben gerade die Ferien begonnen.

 

Wir schauen trotzdem mal rein und geraten in eine Live-Vorführung zur Herstellung von Bonbons. So etwas haben wir noch nie gesehen und sind fasziniert.

Karls Erdbeerhof

Bonbonherstellung

Ansonsten herrscht auf Karls Hof Kommerz pur und die Preise sind mit einem Urlaubsaufschlag versehen. Das ist nicht unser Ding. Wir fahren weiter nach Koserow.

 

Ein Bummel durch die urigen Salzhütten und über die Strandpromenade bis zur Seebrücke ist "Pflicht".

 

Oberhalb vom Strand geht es durch den Wald vorbei an den Seebädern Kölpinsee und Ückeritz zurück nach Bansin.

Route

Salzhütten Koserow

Auch wenn es kaum einer glauben mag, wir müssen nicht jeden Tag aktiv unterwegs sein. Im Sommer sind durchaus mal ein paar Strandtage drin. An der Ostsee wird dazu mit Strandmuschel und Windschutz häuslich eingerichtet. Campinggaskocher und Bialetti-Espressomaschine sind stets dabei, so lässt es sich bis zum Abend gut aushalten.

Strandburg

Spaß im Wasser

Zur Abkühlung springen wir gern in die Wellen, um anschließend wieder in der Sonne zu trocknen und die Gleitschirmflieger am Strand zu beobachten.

 

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Paraglider

Gremersdorf an der Ostsee 14.-18.6.2019

Campingplatz

Unsere Doppelparzelle

Zu einem weiteren Treffen mit Freunden sind wir mit Sylvi und Torsten aus Norderstedt verabredet.

 

Sie besuchen uns mit ihrem Wohnmobil auf dem Campingplatz Blank-Eck. Wir bekommen eine schöne große Doppelparzelle und genießen das sommerliche Wetter.

 

Paarweise gehen wir mit den SUP-Boards auf's Wasser und danach tauchen die Männer mal kurz ab.

Fertig zum SUPen

Ziemlich synchron

Bei den ersten Stand Up Paddling Versuchen von Uwe und mir kommen uns immer wieder Wellen entgegen. Trotz erschwerter Bedingungen, schaffen wir es beide, mit ein paar Stürzen ins Wasser, auch einige Schläge aufrecht stehend zu paddeln. Es ist allerdings noch ziemlich wackelig auf dem Brett.

 

Am nächsten Morgen liegt die Ostsee spiegelglatt wie ein Ententeich vor uns und keiner fällt mehr ungewollt ins klare Wasser. Beim Paddeln entlang des Steilufers können wir sogar die Unterwasserwelt beobachten.

Qualle

Tauchgang

Torsten macht sich schon zum dritten Mal die Mühe, zwei komplette Tauchausrüstungen mitzubringen.

 

Geduldig erklärt er Uwe die Grundregeln und die Handhabung des Equipments. Es ist schon länger her, dass die beiden auf der Insel Fehmarn zusammen getaucht sind.

 

Unter Wasser ist die Sicht leider ziemlich durch Schwebstoffe getrübt. Die beiden können sich gegenseitig kaum erkennen.

Atauchen

unterWasser

Sie tauchen trotzdem ein Stückchen und sehen sogar ein paar Krebse. Zur Auffrischung der Tauchtechnik hat sich der kleine Ausflug allemal gelohnt. Vielen lieben Dank an Torsten fürden Aufwand!

Krebs

Wieder an Land

Heidgraben 12.-14.6.2019

Im Februar auf dem Wintermarkt in Røros (Norwegen) haben wir Meike und Jens kennengelernt. Sie waren uns sofort symphatisch und wir ihnen wohl auch. Auf jeden Fall haben sie uns eingeladen, mal vorbei zu kommen und uns ihren Rosenzuchtbetrieb anzuschauen.

 

Nun ist es soweit. Heidgraben liegt fast auf der Strecke unserer Sommerreise und wir machen einen Abstecher in den Landkreis Pinneberg.

Rosenzucht

Veredelung

Jens führt uns durch die weitläufige Anlage und erklärt anschaulich, wie die Rosenzucht funktioniert.

 

Bisher hatten wir keine Vorstellung davon, wie umfangreich die Entwicklung neuer Sorten vom Samen über die Veredelung bis hin zur blühenden Pflanze ist.

 

Wir haben uns die Zahlen nicht alle merken können, doch es waren wahnsinnig viele Pflanzen, die gesetzt und wieder ausgezupft werden. Am Ende bleibt nur ein Bruchteil für das neue Rosenjahr übrig.

Wir sind beeindruckt von den modernen Treibhäusern und der dazugehörigen Technik. Als Ingenieurin und Industriemeister, die ehemals in Chemieanlagen tätig waren, können wir den verfahrenstechnischen Aufwand für Beheizung und Bewässerung gut nachvollziehen.

 

Wir staunen über die Vielfalt der Blüten und einige ungewöhnliche Rosensorten. Schade, dass wir keinen Garten mehr haben. Am liebsten würden wir uns sofort einen Rosengarten anlegen.

Containerrosen

Treibhaus

Logo Rosen Tantau

Wer die wunderschönen Pflanzen von Rosen Tantau in seinen Garten pflanzen möchte, kann diese im Onlineshop bestellen. Wir machen selten Werbung auf unserer Website, doch diese Rosen sind einfach ein Traum! Wir empfehlen sie gern weiter.

Radtour

Während Jens in der Firma und Meike im Haus fleißig sind, machen wir eine Radtour durch die Elbmarsch. Meike stattet uns mit einer guten Karte aus und gibt wertvolle Tipps, wo wir entlang fahren sollten. Das Wetter ist so herrlich, dass uns der recht starken Wind kaum stört.

Storchennest

Dat Melkhus

Ein Storchennest mit vier Jungen sehen wir zum ersten Mal. Die Großfamilie wird von einer Kamera beobachtet. Diverse Storchenwebcams, doch leider nicht die von Haselau, sind im Internet zu finden.

 

Unterwegs kehren wir in "Dat Melkhus" in Seestermühe ein, bzw. bedienen uns aus einem Kühlschrank mit allerlei Leckereien (Kasse des Vertrauens). Viele Restaurants gibt es auf der Rundtour nicht. Der Bauernhof mit dem gemütlichen Sitzplatz kommt uns in der Mittagszeit gerade recht.

Radtour

Nach Feierabend nimmt sich Jens Zeit für eine Bootstour auf der Elbe, auch wenn in der Firma gerade Hochbetrieb hinsichtlich der Rosenauslieferung herrscht. Das Boot liegt im Hamburger Yachthafen in Wedel, dem größten tideunabhängigen Sportboothafen Nordeuropas mit ungefähr 2000 Liegeplätzen.

Bootstour

An Bord

Eigentlich sollte die rasante Fahrt bis zu den mondänen Villen des Stadtteils Blankenese gehen, doch der Himmel verfinstert sich und wir bleiben lieber in der Nähe des Hafens.

 

Der Abstecher zum Hanskalbsand ist eine gute Alternative. Seehunde sind diesmal zwar nicht dort, doch drei junge Seeadler, die sich um einen Fisch streiten, sieht man auch nicht alle Tage. Auf der Rückfahrt kommt uns der Dreimaster Mare Fristum im warmen Abendlicht entgegen, was für ein Abschluss auf dieser herrlichen Tour.

Adler

SEgelschiff

Barßel (Ammerland) 10-12.6.2019

Wohnmobilstellplatz

Barßel dient als Zwischenziel, damit wir nicht so weit an einem Stück fahren müssen. Der Stellplatz im Hafen gefällt uns. Vom Aussichtsturm hat man einen guten Überblick über das Gelände. Wir unterhalten uns nett mit einer älteren Frau und erfahren viel Wissenswertes über die Gegend.

 

Mit den Fahrrädern geht es durch den Ort. Das ist gleich eine gute Gelegenheit, um bei Edeka einzukaufen. Viele Leckereien, deren MHD in den nächsten Tagen erreicht wird, sind um 50% gesenkt. Der Einkauf hat sich richtig gelohnt!

Schnäppchen bei Edeka

Schiermonnikoog 9.6.2019

Fähre

Radtour

Pfingstsonntag ist Ausflugstag, nicht nur für uns, sondern auch für viele andere, die mit der Fähre nach Schiermonnikoog fahren. Wir nehmen die Fahrräder mit und werden von Jürgen zu den Highlights der Insel geführt. Die Massen verlaufen sich und wir verbringen einen wunderschönen Tag zwischen Dünenlandschaft und Strand.

 

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Zoutkamp 8.-10.6.2019

Nach unserer Frühlingsreise bleiben wir zwei Wochen in Werne, um ein paar Verschleißteile am Wohnmobil wechseln zu lassen. Doch dann zieht es uns auch schon wieder hinaus zu neuen Abenteuern. Wir starten zu unserer Sommerreise.

Campingplatz

Pfingsten sind wir, wie bereits seit einigen Jahren, mit Jürgen in Holland verabredet.

 

Nach einem Einkaufsstopp beim Campingladen Obelink und einer Zwischenübernachtung auf dem idyllischen Stellplatz in Wijster treffen wir Samstag in Zoutkamp ein.

 

Der Stellplatz im Hafen ist voll, so dass wir es vorziehen auf dem Campingplatz "De Rousant" zu logieren. Auf dem neu angelegten völlig leeren Teil genießen wir die Ruhe.

Hafen Hunzegat

Pfingstfest

Gemeinsam geht es auf das Pfingstfest. Es ist immer wieder ein Erlebnis, entlang der beflaggten Krabbenfischerboote zu spazieren.

 

Diesmal fahren wir am Montag nicht mit hinaus, um die Krabbenkönigin zu begrüßen, sondern schauen uns das Spektakel von der Schleuse aus an. Danach gibt es die leckersten Kibbelinge, die wir je gegessen haben.

 

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Sonnenuntergang

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