Deutschland - Herbstreise 2021

Statistik

 

Start

12.09.2021

Ende

27.10.2021

Gefahrene Strecke

1504 km

Übernachtungen

43

Herbstreise 2021

Route

Nr.

Ort

Nächte

Strecke

 

1.

Enkirch

3

282 km

 

2.

Sprendlingen

2

81 km

 

3.

Trebur

1

61 km

 

4.

Sigmaringen

4

281 km

 

5.

Mittenwald

5

247 km

 

6.

Grainau

7

27 km

 

7.

Pottenstein

3

301 km

 

8.

Woltersdorf

18

422 km

 

Route

Karte durch Anklicken vergrößern

Aktuell sind wir in Woltersdorf 7.-25.10.2021

Unser Campingplatz

Wir sind wieder "zu Hause" auf unserem Saisoncampingplatz am Flakensee. Ziemlich grün ist es geworden und sehr ruhig gegenüber dem Sommer. Die Tochter vom Chef und einige Campingnachbarn freuen sich, dass wir wieder da sind und halten einen Schwatz mit uns. Es ist schön, wieder hier zu sein!

Am Flakensee

Zusatzzelt

Damit die Jungs alles wie aus dem Sommer gewohnt vorfinden, bauen wir wieder das Zusatzzelt auf und legen das Spielzeug für draußen bereit.

 

Im Wohnmobil wird ein Sitzpolzter durch die beiden Kinderstühle ersetzt, die wir mit Zurrgurten kippsicher befestigen.

 

Unser Bett im Heck sperren wir mit Teilen eines Laufgitters ab, damit keiner herausfallen kann.

 

Nun fehlen nur noch die Stippies.

Kinderstühle

Die Freude beim Wiedersehen ist riesengroß. Die beiden jubeln regelrecht, dass wir wieder da sind.

 

Sie übernachten sofort am ersten Abend mit uns im Wohnmobil und sehr schnell spielt sich die Routine im Tagesablauf ein, welche wir bereits im Sommercamp miteinander hatten.

 

Für uns ist es wunderschön zu beobachten, wie sich die beiden an alles erinnern. Sie kennen die Nachbarn mit Namen und sämtliche Wege über den Campingplatz.

Bettabsperrung

Unser Platz

Bastler

Durch den Aufenthalt in der KiTa hat sich das Verhalten ein wenig geändert.

 

Die Jungs spielen zeitweise allein und manchmal miteinander. Sie sind sehr lebhaft und turnen wilder durch das Wohnmobil als noch vor sechs Wochen. Das eine oder andere strenge Wort ist schon mal nötig, um kleine Unfälle zu verhindern.

 

Die Freude am Entdecken der Natur rund um den Campingplatz ist geblieben.

Pilzsammler

Am See

Pottenstein 4.-7.10.2021

Pottenstein

Das Zeitfenster, um in Pottenstein etwas zu unternehmen, ist nicht besonders groß. Häufig fällt Regen und es ist herbstlich trüb.

 

Als es doch mal etwas auflockert spazieren wir eine Runde durch den Ort und kaufen im "Jura Sport" Trekkingsocken nach, die wir uns vor zwei Jahren schon mal zugelegt und für gut befunden haben.

 

Weitere Bilder aus Pottenstein im

Reisebericht

Burg Pottenstein

Grainau 27.9.-4.10.2021

Seit gestern liegt die Infektionsrate im Landkreis Garmisch-Partenkirchen so niedrig, dass Camping ohne Gesundheitsnachweis wieder möglich ist. Das freut uns, denn wir verbringen fast jedes Jahr ein paar Tage auf dem Wohnmobilstellplatz des Campingplatzes "Erlebnis Zugspitze". Der Preis ist mit 33,50 € pro Tag zwar mehr als stattlich, doch das gönnen wir uns einfach. Wir fühlen uns hier dahoam.

Stellplatz

Freibad Grainau

Das Wetter ist uns nicht mehr ganz so hold wie in Mittenwald. Dicke Wolken hüllen die Berge ein, es kühlt sich ab und ein wenig Regen soll kommen.

 

Wir machen das Beste daraus und spazieren eine Runde durch Grainau.

 

Sonst waren wir meist im Hochsommer hier und haben gern das wunderschön gelegene Freibad besucht. Diesmal ist es bereits geschlossen.

Garmisch

Nach Garmisch-Partenkirchen geht es mit den Fahrrädern. Wir bummeln durch die belebte Fußgängerzone und naschen ein Eis bei unserem Lieblingsitaliener.

 

Zum Wochenende wird es nochmal richtig sommerlich, auch wenn die Nächte schon recht kalt sind. Der Stell- und Campingplatz füllt sich mit Wohnmobilen und wir verlängern unseren Aufenthalt um ein paar Tage.

 

Zum Glück sind wir ja Zeitmillionäre.

Eis

Baustelle Kramertunnel

Für unsere Wanderung auf dem Kramerplateauweg überqueren wir die neue Brücke über die Loisach, welche später die Verbindung zur Zugspitze sein wird. So bekommen wir einige Einblicke in die 2020 begonnenen Bauarbeiten am Kramertunnel. Wenn er 2024 fertig ist, geht der Verkehr nicht mehr komplett durch Garmisch-Partenkirchen.

Berggasthof Pflegersee

Mittagessen

Um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben, checken wir diesmal vorher die Öffnungszeiten und Speisekarte des Berggasthofs am Pflegersee.

 

Die großen Portionen haben wir nach der nicht sehr anstrengen Wanderung zwar kaum verdient, doch Kalbsleber Berliner Art und Spinatknödel schmecken uns hervorragend.

 

Weitere Bilder von der Wanderung im

Reisebericht

Begegnung

Wir wollen noch ein paar Einkäufe tätigen, deshalb fahren wir am Samstag zunächst mit dem Bus nach Garmisch-Partenkirchen. Besonders positiv fällt uns auf, dass vor oder nach jedem regulären Bus ein sogenannter Verstärker fährt. Dadurch kommt es am Wochenende nicht zur Überlastung und alle Gäste können angenehm reisen.

 

Beim Fleischer am Marienplatz kaufen wir frische Werdenfelser Lammkoteletts. Die Fleischerin klagt uns ihr Leid, dass sie kein Personal findet und den Laden bald an einem Tag in der Woche schließen muss. Anfang der Woche standen wir gegen 17 Uhr vor verschlossenen Türen. Sie sagt, dass sie nur noch bis 16 Uhr öffnen kann. Es macht uns traurig mit ansehen zu müssen, wie kleine feine Traditiosngeschäfte systematisch kaputt gemacht werden.

Ausflugsboot

Nachdem alles erledigt ist, steigen wir in die Zugspitzbahn und fahren zum Eibsee.

 

Die Gästekarte ermöglicht uns eine ermäßigte Rundfahrt mit dem Elektroboot "Reserl". Die Paddelboote haben wir zwar auch im Wohnmobil, doch warum soll es nicht auch mal bequem sein?

 

Weitere Bilder vom Eibsee im

Reisebericht

Eibsee

vorgezogenes Weihnachtsessen

Eibseealm

Nach der Rundfahrt wollen wir im Biergarten direkt am Eibsee Mittag essen, doch als bei herrlichstem Sonnenschein plötzlich die Markisen ausgefahren werden, stehen wir sofort wieder auf und gehen weiter bis zur Eibseealm. Dies stellt sich als sehr gute Entscheidung heraus, denn hier sitzen wir in der Sonne, außerdem gibt es leckere Burger und gebratene Enten. Wir lassen uns das vorzeitige Weihnachtessen schmecken, auch wenn wir uns heute noch nicht viel bewegt haben.

Neuneralm

Brunnen

Mit vollgeschlagenem Bauch wandern wir die 8 km über den Höhenweg vorbei an der Neuneralm nach Grainau zurück. An der Alm hätten wir gern Pause gemacht und Kaffee getrunken, doch leider war kein Platz frei.

 

An der hübschen Kirche erreichen wir Obergrainau. Hier sieht es aus, wie man sich Bayern vorstellt: saftig grüne Wiesen, blumenbehangene Fenster und urige Holzstapel vor den Häusern.

 

Wir mögen das und fühlen uns sehr wohl.

Grainau

Unterhalb der Kirche haben wir in früheren Urlauben oft gesessen und das Panorama aufgesogen. Dafür nehmen wir uns auch diesmal die Zeit, bevor wir die restliche Kilometer bis zum Campingplatz laufen.

Grainau

Route

Torwart

An unserem letzten Tag in Grainau fahren wir mit der Zugspitzbahn von Hammersbach nach Garmisch-Partenkirchen. Gleich neben dem Zugspitzbahnhof liegt die Olympiaeissporthalle.

 

Eigentlich wollten wir nur mal kurz in die Halle reinschauen, doch dann bleiben wir eine ganze Weile drin und beobachten den Eishockeynachwuchs beim Warmlaufen für ein gerade anstehendes Spiel. Live haben wir Eishockey noch nie gesehen und sind beeindruckt, wie rasant sich die Spieler auf dem Eis bewegen.

Olympiahalle

Irgendwie sind wir spät aufgestanden und dementsprechend spät losgefahren. Es ist schon Mittagszeit als wir an der Olympiaskisprunganlage ankommen. Unser Ziel der Eckbauergipfel liegt noch weit entfernt.

Schanze

Graseckbahn

Um den Aufstieg ein bisschen abzukürzen, kommt uns die Graseckbahn gerade recht. Wir sind noch nicht mit der ältesten Kleinkabinenbahn der Welt gefahren, nun ist Gelegenheit dazu. Die Gondel bringt uns über eine Schlucht und etwas Höhe gewinnen wir auch, doch der weitere Aufstieg zum Berggasthof Eckbauer zieht sich.

Berggasthof Eckbauer

Auf der Terrasse ist ein Tisch frei. Das Essen schmeckt nicht so gut, wie auf den Wanderungen der vergangenen Tage, doch wir werden satt.

 

Die Föhnwetterlage bricht langsam zusammen und die Sicht zum Schachenschloss ist schon etwas getrübt. Mit dem großen Zoom der Kamera können wir es in der Ferne erkennen.

 

Der Abstieg führt uns über das 996 m hoch gelegene Wamberg, Deutschlands höhstes Kirchendorf.

Schachenschloss

Kirche Wamberg

Kirche Wamberg

Die Kirche hatte 2020 ihr 300 jähriges Jubiläum. Sie wurde zu diesem Anlass für ca. 800.000€ renoviert und erstrahlt nun in neuem Glanz.

 

Wir haben Glück, dass Freiwillige sie an Sonntagen offen halten und eine Besichtigung ermöglichen. In der Regel ist die Pforte geschlossen.

 

Der Abstieg zum Skistadion verläuft oft sehr steil und ist auf Schotter oder Asphalt unangenehm zu gehen. Trotzdem lohnt der Weg allein wegen der wunderschönen Kirche.

Route

Mittenwald 22.-27.9.2021

Von uns aus könnte langsam mal das Beamen erfunden werden. Inklusive Mittagspause brauchen wir gut fünf Stunden für die knapp 250 km von Sigmaringen nach Mittenwald. Das Autofahren nervt einfach nur. Die Straßen sind voll und es wird viel gebaut. Mindestens drei Umleitungen verzögen die Ankunft am Ziel.

Wohnmobilparkplatz

Der Caravanboom tut sein übriges. Mitten in der Woche stehen auf dem Parkplatz mehr als 20 Wohnmobile. So voll haben wir es hier noch nie gesehen. Wie wird das wohl am Wochenende sein? Die Parkgebühr hat sich gegenüber unserem letzten Aufenthalt im Sommer 2019 um 50% erhöht. 7,50 € pro Tag sind ein stattlicher Preis für einen Parkplatz ohne jeden Service.

Parkplatz

Auf dem offiziellen Wohnmobilstellplatz sieht es nicht besser aus. Im Gegenteil, dort stehen die Fahrzeuge noch dichter aneinander gedrängt und man bezahlt 15 € pro Nacht. Für uns ist der Parkplatz okay.

Wohnmobilstellplatz

In den Bergen rund um Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald fühlen wir uns daheim, deshalb feiern wir hier unsere Silberhochzeit. Unter normalen Umständen hätten wir, wie vor 25 Jahren, ins Stubaital eingeladen, doch nun begehen wir den Tag einfach nur zu zweit.

Hochzeit 1996

Der Morgen beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück im Wohnmobil. Es ist sehr windig und wir warten bis gegen 11 Uhr die Sonne ins Tal scheint. Dann brechen wir zu einem Bummel durch die wunderschöne Innenstadt von Mittenwald auf. Mittags liegt ein einziger Tisch des "Hotel Post", wo wir sehr gerne einkehren, in der Sonne und wir lassen uns mit leckeren Wildgerichten verwöhnen.

Mittenwald

Herzen

25 Jahre

Mit vollem Bauch können wir nicht auf den Kranzberg steigen, zum Glück gibt es einen Lift. Von der Bergstation laufen wir ein Stück über den neu angelegten Barfußpfad und anschließend hinunter zum Wildensee.

Kranzberglift

Barfußpfad

Karwendel

Der Ausblick von hier oben hinüber zum Karwendelgebirge ist einfach großartig. Nach einer kurzen Rast am See steigen wir entlang des Truppenübungsplatzes nach Mittenwald ab. Unterwegs sehen wir eine Nebelbombe und hören ein paar Schüsse, die Soldaten müssen "arbeiten". Homeoffice gibt es für sie nicht.

Blumen

Wildensee

Eisdiele

Zur Kaffeezeit sind wir wieder in der Fußgängerzone und kehren auf einen Eisbecher beim Italiener ein. Neben der Eissporthalle liegt der erste "Schnee", ein schöner Vorgeschmack auf den Winter.

Schnee

Auf die nächsten 25 Jahre

Im Wohnmobil lassen wir den Abend bei einem Gläschen Sekt ausklingen. Der Skihase war ein Geschenk von Uwes Schwester zu unserer Hochzeit. Er begleitet uns nun schon 25 Jahre überall hin.

Route

Keiner von uns beiden hat an die Beschränkungen der Pandemie gedacht, als wir die Klettersteigsets eingepackt haben. In den Seilbahnen gilt die 3G-Regel. Die Gondeln werden mit geschlossenen Fenstern betrieben und wieder mit Leuten vollgepfropft, von denen die meisten nicht getestet sind. Wir verzichten auf die Bergfahrt zu den Klettertsteigen und suchen uns andere Wanderziele.

 

Zur Mittenwalder Hütte sind wir noch nie aufgestiegen, jetzt ist eine gute Gelegenheit dafür.

Karwendelbahn

Mittenwalder Hütte

Der Wegweiser gibt eine Gehzeit von 2 Stunden an. Wir schaffen die 600 Höhenmeter in 1,5 Stunden und sind mit unserer Kondition sehr zufrieden.

 

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Reisebericht

Blick nach Mittenwald

Eine andere Tour führt uns zur Großen Arnspitze. Leider unterlaufen uns dabei einige Anfängerfehler, so dass wir es nicht bis auf den Gipfel schaffen.

 

Völlig ausgepowert kehren wir von der Tour zurück und füllen im Mittenwalder Brauereigasthof die Energiereserven bei einem netten Gespräch mit den Tischbarn wieder auf.

 

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Reisebericht

Weg zur Arnspitzhütte

Sigmaringen 18.-22.9.2021

Wohnmobilstellplatz

Sigmaringen

Nach einem Besuch bei Freunden in Trebur, die wir seit zwei Jahren nur per Skype gesehen haben, geht die Tour weiter nach Sigmaringen.

 

Die Autobahnen und Rastplätze sind sehr voll. Wir haben Mühe, einen Parkplatz für die Mittagspause zu finden. Auf dem Wohnmobilstellplatz ergattern wir die letzte Lücke. Wir sind richtig geschafft von der Fahrt, obwohl sie keine 300 km lang war.

 

Nach einem Kaffee raffen wir uns trotzdem noch zu einem Stadtrundgang auf.

Radtour

Sigmaringen ist ein guter Ausgangspunkt zum Wandern, Paddeln und Radfahren. Wir schwingen uns auf die Drahtesel und fahren flussaufwärts.

 

Das Donautal erinnert uns an die Landschaft im Altmühltal. Immer wieder ragen interessante Felsformationen aus dem Wasser hervor. Oben sind manchmal Aussichtskanzeln zu erkennen, welche auf vielversprechende Wanderwege hindeuten.

 

In Gutenstein beobachten wir ein paar Kanus und drehen dann um, denn es naht eine Regenfront.

Kanus

Felsenlandschaft

Kräutergarten

An einer Wegkreuzung kurz vor Inzigkofen verführt uns ein Wagen mit leckerem italienischem Eis.

 

Am Kloster stoppen wir noch einmal und spazieren durch den reichhaltigen Kräutergarten. Auf einer Obstwiese wollen ein paar Falläpfel mitgenommen werden.

 

Bei unserer Rückkehr haben sich die Reihen auf dem Wohnmobilstellplatz gelichtet und wir können auf einen netten Platz mit Ausblick zum Schloss wechseln.

Route

Um Vollmond herum ändert sich das Wetter. Es wird ein wenig regnerisch und wir sitzen einen Tag mehr oder weniger im Wohnmobil aus. Uwe legt sich unter's Auto und sucht weiter nach der Ursache für das defekte Rücklicht und die Kennzeichenleuchte, doch leider findet er nichts.

Fehlersuche

Fotos vom Kloster Felsenweg waren ausschlaggebend dafür, dass die Wahl auf Sigmaringen als Zwischenstopp gefallen ist. Der Rundwanderweg ist also noch "Pflicht" bevor wir unsere Fahrt fortsetzen.

 

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Reisebericht

 

Nach einem eher bewölkten Tag erstrahlt das Zollernschloss zum Abschied noch einmal in der Abendsonne.

Kloster-Felsensteig

Schloss Sigmaringen

Sprendlingen 15.-17.9.2021

Von unserer Winterreise sind noch einige Defekte am Wohnmobil zu beheben. Dafür suchen wir die zuverlässige Werkstatt der Gebrüder Schmitz auf.

 

Während zwei neue Plastikverkleidungen und eine neue Dachluke montiert werden, wandern wir auf der Via Vinea durch die Weinberge.

 

Wir entscheiden uns für den 11 Kilometer langen Rundweg um den Wißberg.

Weinbergschnecke

Weinberg

Wi?berggipfel

Am Wegesrand stehen immer wieder Walnussbäume unter denen wir bereits einige reife Nüsse aufsammeln können.

 

Wir umrunden den Golfplatz und hätten gern einen Kaffee auf der Terrasse des Golfhotels getrunken, doch leider ist das Restaurant geschlossen.

 

Etwas unterhalb des Rundweges liegt die hübsche, doch ebenfalls verschlossene Kreuzkapelle. Wir verdrücken unsere Müsliriegel und steigen hinauf zum Wißberggipfel.

Kapelle

Vogelschreckanlage

Unterwegs wundern wir uns über das stetige Knallen, als wenn jemand schießen würde. Später entdecken wir die Vogelschreckanlagen zwischen den Weinstöcken. Diese haben wir noch nirgendwo gesehen.

Route

Nach vier Stunden sind wir zurück in der Werkstatt, doch Herr Schmitz sucht noch nach dem Fehler in unserer Lichtanlage. Um uns weiterhin die Zeit zu vertreiben, spazieren wir in den Ort. An einer Pommesbude gibt's Mittag. Anschließend holen wir das Wohnmobil ab. Bis auf das Licht ist nun alles wieder okay.

Enkirch an der Mosel 12.-15.9.2021

Wohnmobilstellplatz

Stellplatz

Nach fast vier Monaten Dauercamping am Stadtrand von Berlin fühlt es sich richtig gut an, endlich wieder unterwegs zu sein. So viel Spaß die Betreuung der Enkelkinder gemacht hat, so sehr genießen wir nun die Unabhängigkeit.

 

An unserem ersten Ziel waren wir bereits auf der Herbstreise im letzten Jahr, allerdings zwei Wochen später als diesmal. Wir finden ein nettes Plätzchen auf der großen Wiese direkt an der Mosel. Leider sind die Walnüsse noch nicht richtig reif, so dass wir uns keinen Wintervorrat anlegen können.

Enkirch

Der malerische Ort Enkirch liegt moseltypisch an einem Hang. Die schmalen Sraßen führen steil hinauf ins historische Oberdorf.

 

Schade, dass die urigen Straußwirtschaften nur am Wochenende betrieben werden. Wir finden auf unseren Wanderungen kein einziges Restaurant, welches Gäste bewirten möchte. Wahrscheinlich ist dies dem Personalmangel durch die Pandemie geschuldet. Touristen sind um diese Jahreszeit noch genug unterwegs, dass es sich lohnen würde zu öffnen.

Wegweiser

Eine knapp 20 km lange Wanderung führt uns durch das Ahringstal zum unspektakulären Rauschkümpel Wasserfall. Wir hängen unseren Gedanken nach oder führen schöne Gespräche, wie immer auf solchen Touren. Frei nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" wollen wir langsam wieder fit für die Berge werden.

Brücke

Rauschkümpel Wasserfall

Burgruine Starkenberg

Die zweite 11 km lange Tour verläuft aussichtsreich auf dem Moselhöhenweg. Wir steigen durch die Weinberge hinauf zur Burgruine Starkenburg.

 

Auch wenn es nicht so aussieht, sind vom Moseltal bis hinauf in die Kammlagen einige Höhenmeter zu überwinden. Glücklicherweise verlaufen die von uns gewählten Wegen nicht so steil.

 

Von der Burg ist kaum noch was übrig. Wir lassen die Aussicht nach Traben-Trarbach auf uns wirken und wandern zurück nach Enkirch.

Unterwegs pflücken wir ein paar Zwetschgen, die im Wohnmobil sofort zu Pflaumenmus verarbeitet werden.

Traben-Trarbach

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