Deutschland - Sommerreise 2020

Statistik

 

Start

21.7.2020

Ende

13.9.2020

Gefahrene Strecke

1432 km

Übernachtungen

54

Paddeln

1 Tag

Radfahren

5 Tage

Schwimmen

5 Tage

Bautzen

Route

Nr.

Ort

Nächte

Strecke

 

1.

Hann. Münden

1

167 km

 

2.

Krumpa

2

198 km

 

3.

Zwenkau

1

50 km

 

4.

Borna

1

20 km

 

5.

Göda

2

160 km

 

6.

Lohsa

1

31 km

 

5.

Frankfurt/Oder

5

134 km

 

6.

Alt Kolpin

6

45 km

 

7.

Woltersdorf

33

38 km

 

8.

Magdeburg

2

196 km

 

9.

Werne

 

340 km

 

Route

Karte durch Anklicken vergrößern

Magdeburg 11.-13.9.2020

Magdeburg

Hubbrücke

In Magdeburg parken wir wieder auf dem Stellplatz Petriförder. Alle haben wir nicht gezählt, aber es sind mindestens 70 Wohnmobile hier.

 

Wir besuchen die Frau von Biankas im letzten Jahr verstorbenen Papa. Wie immer spazieren wir ein Stück am Elbufer entlang und bummeln durch die Stadt.

 

Weitere Bilder aus Magdeburg im

Am Elbufer

Woltersdorf 9.8.-11.9.2020

Für die nächsten Wochen liegt unser Base Camp in der Nähe von Berlin, wo unsere Enkelkinder seit einer Weile wohnen. So schön es in Schweden war, so sehr haben wir sie trotzdem vermisst.

 

Nun können wir viel Zeit mit den beiden verbringen. Nach einem Nachmittag Eingewöhnung in der Wohnung, bleiben sie bereits ohne ihre Eltern bei uns auf den Campingplatz.

Raubtierfütterung

Zuflucht im Regen

Schutz vor Gewitter im Wohnmobil

Solange wir draußen spielen und herumlaufen können ist alles gut, doch wehe, wir werden von einem Gewitter überrascht. Zunächst harren Uwe und die Jungs noch in der Strandmuschel aus. Als die Blitze langsam näher kommen und das Wasser beginnt über den Boden zu laufen, flüchten sie lieber zu mir ins Wohnmobil. Nur gut, dass wir die kleinen Stühlchen gekauft haben, so können wir auch drinnen unsere Kaffepause machen.

Kaffeezeit

Glücklicherweise haben wir einen dicken toten bereits herunterhängenden Ast in der über 20 m hohen Kiefer gesehen, die auf unserem ersten Stellplatz direkt neben dem Wohnmobil stand. Noch am Ankunftstag sind wir auf den Nachbarplatz gefahren. Wie sich jetzt heraustellt, war es eine sehr gute Entscheidung, denn bei dem Gewitter ist der Ast herunter gefallen. Er hätte unser Wohnmobil nur knapp verfehlt.

Neue Ordnung im Wohnmobil

Von der gewohnten Ordnung müssen wir uns die nächsten Wochen verabschieden. Der Abwasch bleibt schon mal bis zum Abend stehen und auch sonst ist eine Menge Platz mit Kindersachen beschlagnahmt.

 

Wir können bereits nach zwei Tagen gut verstehen, warum die Eltern immer sagen, dass sie nicht so viel geschafft bekommen, wie sie sich gern vornehmen würden. Zwei gleichaltrige Kinder zu beaufsichtigen, die langsam mit dem Laufen beginnen, ist ein Fulltimejob und allein nur schwierig zu bewältigen.

Jedenfalls sind wir ziemlich geschafft, wenn die beiden gegen 18 Uhr abgeholt werden, doch es macht auch jede Menge Spaß. Zum Glück haben wir einen See mit Badestrand direkt am Campingplatz. Dort lässt sich das warme Sommerwetter prima ertragen.

Planschbecken

Am See

Ufer vom Flakensee

Taxiservice mit dem SUP

Nach und nach lernen wir die Freundinnen von Sabrina mit ihren Familien kennen. Franzi und Yorck laden uns auf ihr Hausboot ein. Es ist interessant, sich mal die Villen am Flakensee vom Wasser aus anzusehen. Wir gehen zusammen mit den größeren Kindern schwimmen und Tommi wird mit dem SUP-Shuttel vom Strand abgeholt.

 

Abends campen Gregor und Anke mit ihren Mädels neben uns. Wir verstehen uns auf Anhieb und reden die halbe Nacht unter dem Sternschnuppenregen.

Besuch aus Berlin

Am ersten Wochenende unseres Aufenthaltes sind die Enkelkinder mit ihren Eltern unterwegs und wir haben frei. Samstag besucht uns Steffi aus Dessau, die wir über Facebook kennengelernt und in Norwegen knapp verfehlt haben.

 

Sonntag machen wir eine kurze Packrafttour. Zu Fuß geht es nach Fangschleuse und mit dem Paddelboot über die Löcknitz und den Flakensee zurück zum Campingplatz.

Besuch aus Dessau

Packrafttour

Auf der Löcknitz

Am besten gefällt es uns auf der alten Löcknitz, wo keine Motorboote fahren dürfen. Ansonsten sind an den Wochenenden sehr viele Freizeitkapitäne unterwegs, die zum Teil keine Rücksicht auf Paddler nehmen. Immer wieder schwappen die Wellen von Booten, die zu schnell fahren, in unsere Rafts. Es ist zwar warm, doch trotzdem nervt es.

Wassergrundstücke

Paddeltour

Kinder mit Wasserpack

Die Tage vergehen wie im Flug und die Jungs haben auf dem Campingplatz ebenso viel Spaß wie wir. Mit Alltagsgegenständen können wir sie sehr gut beschäftigen.

 

Der Drang alleine zu laufen wird immer stärker. Luis arbeitet intensiv daran, freihändig zu stehen und seine ersten Schritte zu machen.

 

Wir versuchen, die beiden an Sonnenbrillen zu gewöhnen, was sich als nicht so einfach heraustellt.

Cool man

Freisteher

Wegen der großen Hitze bilden sich Blaualgen im See und wir können ein paar Tage nicht baden gehen. Im Planschbecken ist es für die Jungs genauso schön und wir können sie abends mit der Solardusche gleich bettfertig machen, wenn ihre Eltern sie abholen.

Sonnenuntergang am See

Am nächsten Wochenende kommt wieder Besuch. Uwes Sohn Steffen bleibt ein paar Tage bei uns und Uwes Cousin Holm aus Berlin reist Samstag mit seiner Frau Sandra und Tochter Lale per Wohnmobil an. Wir grillen gemeinsam Hamburger und verbringen einen schönen Abend.

Besuch aus Berlin

Am Sonntag kommt noch Biankas Bruder René mit seiner Frau Katrin dazu. Die beiden wohnen ganz in der Nähe. Zum Kaffetrinken sind auch Biene und Tommi mit den Kindern dabei. Einige kannten sich untereinander noch nicht und andere haben sich lange nicht gesehen. Es ist ein anstrengender und unterhaltsamer Tag.

Kaffeetafel

Abends gehen wir mit René, Katrin und Steffen in der "Liebesquelle" an der Woltersdorfer Schleuse essen.

Abendessen im Restaurant

Als wir zurück auf dem Campingplatz sind, ergibt sich spontan ein nettes Treffen mit unseren Campingnachbarn Heike und Carsten aus Bernau.

 

Wir besichtigen gegenseitig die Wohnmobile und unterhalten uns bis weit in die Nacht. Schade, dass die beiden mit ihrem süßen Hund Antai am Montag abreisen.

 

Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder. Im Oktober kommen wir erneut nach Berlin.

Campingnachbarn

Fussballfieber

Auch nach zwei Wochen haben wir noch nicht genug von der Kinderbetreuung. Die beiden gehen nun schon stundenweise zur Tagesmutter, so dass sie erst ab Mittag bei uns sind. Dadurch haben wir etwas Luft, um einzukaufen, das Wohnmobil sauber zu machen und in Ruhe das Essen vorzubereiten.

 

Es macht Freude, jeden Tag für die beiden zu kochen. Sie essen alles und hauen ordentlich rein. Es gibt bisher kein Obst und kein Gemüse, welches sie verschmähen.

Mittagsruhe

Spielplatz

Mittagsschlaf halten die Jungs inzwischen mit Opi im Zelt und nicht mehr im Sportwagen, schließlich sollen sie sich frühzeitig an das Camperleben gewöhnen.

 

Ein paar wenige Regentage überbrücken wir Indoor mit Spielzeug auf dem Heckbett im Wohnmobil. Sobald es aufhört zu regnen, wollen die beiden raus und umherlaufen. Nur leider haben sie noch gar keine Schuhe. Not macht erfinderisch, wir schneiden ein paar Plastiktüten auf und ziehen sie über die Socken. Es wird dringend Zeit, dass Mama Schuhchen kauft.

Indoorspielplatz

Neue Schuhe

Laufübungen

Prompt wird der Auftrag ausgeführt und am nächsten Tag stehen zwei verschiedene Paar Schuhe für jeden zur Auswahl bereit. Die Entscheidung ist schnell getroffen und es geht weiter mit dem Laufübungen. Am Zaun schont das sogar den Rücken von Omi und Opi.

 

Unsere nette und rüstige Nachbarin, die Dauercamperin Marie-Luise schaut den beiden zu und bewundert, welche Fortschritte sie täglich machen. Hin und wieder trinken wir zusammen Kaffee.

Campingnachbarin

Am 1.9.2020 schafft es Luis im Alter von 10 Monaten, seine ersten freihändigen Schritte im Freien zu gehen. Die Runden im Laufgitter und an allen möglichen Händen zahlen sich langsam aus. Wenn er hinfällt, steht er sofort wieder auf und macht weiter. Noch ein paar Tage, dann läuft er uns weg.

 

Oskar übt auch fleißig, hat jedoch noch nicht so viel Selbstvertrauen. Er greift gern nach beiden Händen von uns Erwachsenen, obwohl er auch an einer Hand schon sehr gut laufen kann.

Erste Schritte

Laufen, laufen, laufen

Erste Schritte

Schon am nächsten Tag lässt Oskar den Campingstuhl, an dem er sich hochgezogen hat, einfach los und macht auch seine ersten Schritte. Wir freuen uns, dass er so schnell nachzieht und üben mit beiden fleißig weiter.

 

Nach dem zunächst hochsommerlichen Wetter wird es nun langsam herbstlich. Wir sind trotzdem so oft wie möglich draußen, nur schwimmen gehen wir nicht mehr im See. Dazu ist es uns inzwischen zu kühl.

Abendstimmung am See

Am letzten Wochenende in Berlin haben wir mal wieder kinderfrei und sind bei Katrin und René zum Rouladenessen eingeladen. Katrins Mutti kommt mit ihrem Lebensgefährten auch noch zu Besuch und wir verbringen gemeinsam ein schönes Wochenende.

Zu Besuch in Eggersdorf

Am Sonntag bringt uns René nach dem ausgiebigen Frühstück zurück zum Campingplatz und am Nachmittag starten wir zu einer kleinen Radtour.

 

Die Umgebung, wo Biene und Tommi mit den Kindern hingezogen sind, ist wunderschön. Parallel zur Müggelspree führt eine Fahrradstraße vom Dämeritz- zum Müggelsee.

 

Beim Hafen Rahnsdorf setzen wir mit der kleinen Fähre Paule III auf die andere Seite über. Der Kiosk der Müggelseefischerei verkauft dort Räucherfisch.

Fähre über die Müggelspree

Neu Venedig

Waldkapelle

Durch das pitoreske Viertel Neu Venedig geht es wieder zurück zum Dämeritzsee. Diese Gegend mit wunderschönen und sehr unterschiedlichen Häusern müssen wir uns bei Gelegenheit nochmal vom Wasser aus ansehen.

 

Auf dem Rückweg kommen wir an der Waldkapelle vorbei, die zufällig geöffnet ist und eine Ausstellung über Licht in der Architektur beherbergt. Wir lauschen einem interessanten Vortrag über die Geschichte der Kapelle und werden mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen versorgt.

Route Radtour

Die letzte Woche mit den Jungs vergeht wie im Flug. Inzwischen bleiben sie zum Mittagessen schon bei der Tagesmutti und sind nur noch am Nachmittag bei uns.

 

Wir verbringen viel Zeit auf dem Spielplatz. Nachdem wir den beiden gezeigt haben, was man mit den Spielsachen alles machen kann, beschäftigen sie sie sich auch schon eine Weile allein auf der Picknickdecke. Doch irgendwann kommen die kleinen Mäuse angekrabbelt und wollen wieder umherlaufen.

Auf dem Spielplatz

Krabbeln+

Die Strecken, die sie freihändig zurücklegen werden immer länger. Wenn wir im Oktober wiederkommen, müssen wir bestimmt nicht mehr gebückt herumlaufen.

Am Zaun

Mit Opi

11 Monate

Am letzten Tag bleiben Oskar und Luis bereits zum Mittagschlaf in der KITA und werden anschließend nicht mehr zum Campingplatz gebracht.

 

Dafür fahren wir mit den Rädern zur Wohnung und gehen dort mit den beiden in den Buddelkasten. Sie sind heute 11 Monate alt und können schon laufen. Das macht uns stolz!

Biene überrascht Uwe nachträglich zum Geburtstag mit einem leckeren selbstgebackenen Lakritzkuchen.

 

Wir essen gemeinsam Abendbrot und unterhalten uns noch einen Weile, doch dann heißt es vorerst Abschied nehmen.

 

Es war eine wunderschöne Zeit in Berlin. Wir freuen uns schon auf Oktober, wenn wir noch einmal für drei Wochen herkommen.

Lakritzkuchen

Alt Kolpin 3.-9.8.2020

Wieder mal zeigt sich, wie schwierig es ist, im Corona-Sommer einen Stell- oder Campingplatz für das Wohnmobil zu bekommen. Die Plätze der ersten und zweiten Wahl am Scharmützel- und am Storkower See sind ausgebucht.

Campingplatz

Die dritte Wahl ist der "Campingplatz Waldsee" in Alt Kolpin. Er liegt mitten im Wald ohne jegliche Infrastruktur drumherum. Auf der Fahrt hierher haben wir nochmal ordentlich Lebensmittel eingekauft, um die Woche ohne großen Einkauf zu überleben.

 

Immerhin ist viel Platz auf der weitläufigen Wiese und der See mit mehreren Badestränden liegt nur wenige Schritte entfernt. Bis nach Bad Saarow am Scharmützelsee sind es sechs Kilometer mit dem Fahrrad.

Großer Kolpiner See

Waschmaschine

Wir bleiben erstmal daheim und führen ein paar Wartungsarbeiten aus. Uwe baut ein Messgerät zur Überwachung der Starterbatterie ein und ich kümmere mich um den Haushalt.

 

Wäschewaschen ist auch mal wieder angesagt. Dabei überrascht uns, dass der Münzautomat noch immer mit D-Mark funktioniert. Allerdings kosten die vier DM-Münzen 4 €. Das ist ein stolzer Preis dafür, dass man damit nur das 40° Pflegeleicht Kurzprogramm nutzen kann und die Maschine lediglich 5 kg Wäsche fasst. Da sind wir aus Skandinavien anderes gewohnt.

Hafen Wendisch-Rietz

Ganz in der Nähe von Kolpin liegt der Scharmützelsee, der zu DDR-Zeiten ein Urlaubsort für Privilegierte war. Mit den Fahrrädern geht es einmal rundherum.

 

Am schön gelegenen Hafen von Wendisch-Rietz hätten wir gern etwas getrunken und die Aussicht genossen, doch die Kellnerin brauchte noch einige Zeit, um die Tische abzuwischen. So lange wollen wir nicht warten. Die "Kundenfreundlichkeit" von früher scheint sich hier noch immer zu halten.

Am See

Schleuse Wendisch-Rietz

Schwedenhaus

An der Schleuse von Wendisch-Rietz ist etwa die Hälfte der Tour geschafft und das Ende vom See erreicht.

 

Am anderen Ufer geht es mit einem kurzen Stopp am Schwedenhaus, welches an unsere Wahlheimat für den Winter erinnert, zurück.

 

Auf dem Rückweg springen wir zur Erfrischung in den Kolpiner See und schwimmen noch eine Runde bevor wir es uns auf dem Campingplatz gemütlich machen.

Schloss Hubertusstock

Eine weitere Radtour führt uns zum Storkower See. Wir stoppen am Schloss Hubertushöhe. Es ist schick renoviert und dient als exklusiver Veranstaltungsort für Tagungen und Hochzeiten. Am Hafen, der unterhalb vom Schloss liegt, trinken wir einen Kaffee und lassen den Blick über den See schweifen.

 

Die nächste Station ist Storkow, wo wir einen Abstecher zum Wohnmobilstellplatz an der Schleuse machen. Der scheint kostenlos zu sein, ist jedoch voll und keine Alternative zum gemütlichen Campingplatz.

Fischerkate

Schleuse Storkow

Trabbi im GRas

Unterwegs begegnen uns einige Reliquien aus 31 Jahren Aufbau Ost.

 

Seit ein paar Tagen ist auch der letzte vom Band gelaufenen Trabbi ein Oldtimer. Auf den Straßen sieht man nur noch selten welche fahren, doch der eine oder andere fristet sein Dasein im Garten.

 

Die zugewucherte Solaranlage war bestimmt mal ein Förderprojekt. Jetzt, wo sie niemand mehr pflegt, bringt sie auch bald keinen Strom mehr.

Zugewuchertes Förderprojekt

Route Scharmützelsee

An den letzten Tage in Alt Kolpin steigen die Temperaturen über 30°C, das ist zu heiß für unseren Geschmack. Wir sitzen direkt am See im Schatten unserer Strandmuschel und springen immer wieder ins lauwarme Nass.

Strandmuschel

Am Kolpiner See

Frankfurt/Oder 29.7.-3.8.2020

Wohnmobilstellplatz

Den Stellplatz an der Sportboot-Marina haben wir schon lange vor unserem Aufenthalt reserviert. Wie immer ist der Empfang sehr freundlich und wir bekommen unseren "Stammplatz".

 

Uwes Schulfreund Ingo mit seiner Frau Britt packen bereits für den Urlaub, doch einen Abend nehmen sie sich trotzdem Zeit für uns. Wir werden mit leckeren Grillgerichten verwöhnt und haben uns gegenseitig viel zu erzählen.

Brit und Ingo

Radweg an der Oder

Die "Freizeit" zwischen den Besuchen nutzen wir für eine kurze Radtour an der Oder entlang. Durch die reizvolle Auenlandschaft geht es nach Lebus. Am Ufer der Oder können wir drei Jungstörche aus nächster Nähe beobachten.

Storch

Lebus

Oder-Auen

Am Samstagnachmittag kommen uns Uwes Schwester mit einem Freund und unser Neffe mit Familie und Schwiegereltern auf dem Stellplatz besuchen. Wie beim Treffen im letzten Jahr ist es sehr warm, doch es weht ein leichter Wind. Alle genießen das Beisammensein und der zweijährige Felix knipst uns dabei.

Familientreffen

Lohsa 28.-29.7.2020

Von Göda bis nach Lohsa am Silbersee ist es nur ein Katzensprung. Tante Ursel und Onkel Dieter freuen sich immer sehr, wenn wir bei ihrem Wochenendhaus vorbei schauen. Sie verwöhnen uns mit leckerem Essen und wir führen bis in die Nacht hinein interessante Gespräche.

Mit Tankte und Onkel im Garten

Göda 26.-28.7.2020

Stellplatz

Radtour

Unsere Freunde Sylvia und Torsten sind ebenfalls mit dem Wohnmobil unterwegs und halten sich gerade in der Nähe von Bautzen auf. Da bietet es sich an, ein paar Tage gemeinsam zu verbringen.

 

Wir verabreden uns auf einem abgelegenen Stellplatz, der von einer sehr nette Familie betrieben wird. Direkt am Platz gibt es leckere DDR-Brötchen, frisch gezapftes Bier, Eier von den eigenen Hühnern und Wildwürste. Wir sind alle vier begeistert von so viel Freundlichkeit und Service.

Gemeinsam machen wir eine Radtour in das 10 km entfernte Bautzen. Zu DDR-Zeiten waren wir nie in dieser Gegend. Umso mehr überrascht es uns, wie schön die Altstadt restauriert wurde. Die Einkehr im "Alten Bierhof" mit empfehlenswerter gutbürgerlicher Küche rundet die Stadtbesichtigung ab.

 

Wieder mal vergeht die Zeit mit den beiden viel zu schnell. Am Morgen unserer Abreise kommen die Mähdrescher immer näher und wir verschwinden bevor die Staubwolke den Stellplatz erreicht.

Mit Freunden in Bautzen

Bautzen

Borna 25.-26.7.2020

Silke und Volker sind die ersten, die wir auf unserer Sommerreise treffen. Seit einem Jahr haben wir uns nicht gesehen und dementsprechend groß ist die Freude.

 

Wir verbringen zusammen mit Volkers Mutti und Ihrem Mann einen netten Grillabend. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen geht es weiter Richtung Osten.

Volker und Silke

Zwenkau 24.-25.7.2020

Stellplatz

Kap Zwenkau

Vor dem Besuch bei Uwes Cousin verbringen wir noch eine Nacht am Zwenkauer See. Den Stellplatz haben wir auf unserer Sommerreise im letzten Jahr entdeckt.

 

Am benachbarten Badestrand springen wir ins kühle Nass und schwimmen eine Runde im See.

 

Ansonsten lassen wir bei 27°C alle Viere gerade sein. Auf dem Liegestuhl im Schatten lässt sich die Hitze gut aushalten.

Krumpa 22.-24.7.2020

Stellplatz

Vor 32 Jahren habe ich (Bianka) meine Lehre zum Facharbeiter für chemische Produktion mit Abitur (FCPA) abgeschlossen. Während der 3-jährigen Ausbildung war das Lehrlingswohnheim in Krumpa mein Zuhause. Ich denke gern an die tolle Zeit zurück.

 

Vor 7 Jahren waren wir zum 25-jährigen Klassentreffen in der Gegend. Der Geiseltalsee ist uns noch gut in Erinnerung. Da der Campinglatz am See keinen Platz frei hat, übernachten wir auf dem Stellplatz im Ort direkt neben der ehemaligen Berufsschule.

Weingut am Geiseltalsee

Am Geiseltalsee

Rund um den See verläuft ein 28 km langer Radweg aus feinstem Asphalt. Wenn es nicht so viele Steigungen gäbe, wäre er ideal zum Inlineskaten, doch wir nehmen lieber die Fahrräder.

 

Am Weinberg naschen wir ein Softeis und fahren dann zum Sandstrand unterhalb des Campingplatzes. Das Wasser ist glasklar, es macht großen Spaß im See zu schwimmen. Die Pommesbude am Strand können wir nicht empfehlen. Die Pommes werden nur aufgewärmt. Die Currywurst ist schon vorgeschnitten und die einzelnen Stückchen angebraten, schrecklich.

Marina >Mücheln

Hann. Münden 21.-22.7.2020

Nach unserem Skandinavienaufenthalt musste ein gut einwöchiger "Boxenstopp" reichen, um wichtige Termine wahrzunehmen, ein paar Freunde zu treffen und das Wohnmobil auf Sommerbetrieb umzustellen. Nun sind wir wieder unterwegs und freuen uns darauf, Verwandte in Ostdeutschland zu besuchen. Da wir nicht gerne so viele Kilometer am Stück zurücklegen, wählen wir das hübsche Städtchen Hann. Münden als ersten Zwischenstopp.

Altstadt

Hier waren wir schon ab und an auf der Durchreise. Sonst konnten wir auf dem Wohnmobilparkplatz am Weserstein, wo sich Werra und Fulda zur Weser vereinen, übernachten, doch im Jahr der Corona-Pandemie ist alles anders.

 

Der staubige Parkplatz direkt an der Werra gefällt uns nicht, außerdem stehen dort bereits zu viele Wohnmobile, auf dem Platz am Weserstein Kuschelcamping vom Feinsten, ebenso auf dem Stellplatz neben dem Campingplatz an der Fulda.

Wehr

Parkplatz am Weserstein

Parkplatz

Naja, einen Versuch war es wert. Zum Glück haben wir noch ein Ass im Ärmel, den Parkplatz am Hochbad. Von hier sind es zu Fuß 2 km bis in die Altstadt. Das ist für die meisten zu weit. Wir teilen den großen Platz an einer schönen Wiese mit nur einem weiteren Wohnmobil und haben unsere Ruhe.

 

An die in Deutschland allgegenwärtige Maskenpflicht werden wir uns ganz sicher nicht gewöhnen, sondern lieber öffentliche Bereiche meiden. Dementsprechend kurz fällt der Stadtbummel aus.

home