Schweden - Winterreise 2020/2021

Statistik

 

Start

6.11.2020

Gefahrene Strecke

2107 km

Übernachtungen

83

Wanderungen

7

Alpinskitage

10

Langlauftouren

5

Skitouren

3

Eisskaten

 

Storhogna

Route

Nr.

Ort

Land

Nächte

Strecke

Monat

1.

Norderstedt

D

3

328 km

Nov.

2.

Travemünde

D

1

96 km

 

 

Fähre Rostock-Trelleborg

218 km

 

3.

Skanör

S

4

25 km

 

4.

Mölle

S

4

126 km

 

5.

Växjö

S

3

196 km

 

6.

Eksjö

S

3

108 km

 

7.

Motala

S

3

109 km

 

8.

Borensberg

S

2

19 km

 

9.

Berg

S

2

19 km

 

10.

Mariefred

S

3

205 km

Dez

11.

Hedemora

S

3

163 km

 

12.

Mora

S

3

136 km

 

13.

Kläppen

S

3

79 km

 

14.

Tandådalen

S

3

19 km

 

15.

Särna

S

4

82 km

 

16.

Fjällnäs

S

16

142 km

 

17.

Hede

S

8

85 km

Jan

18.

Lofsdalen

S

12

78 km

 

19.

Storhogna

S

3

95 km

 

Route

Karte durch Anklicken vergrößern

Aktuell sind wir in Storhogna 25.-28.1.2021

Von Lofsdalen nehmen wir Kurs in Richtung Norden. Zunächst müssen wir ein Teilstück so zurück fahren, wie wir gekommen sind. Dabei laufen uns erneut die Rentiere über den Weg.

Fahrer

Wir hätten gern im Skigebiet Vemdalsskalet übernachtet, doch der Parkplatz, wo früher die Wohnmobile stehen durften, ist jetzt für Busse ausgeschildert und auf den restlichen Plätzen herrscht Nachtparkverbot. Einmal mehr sind wir froh, keinen Saisonskipass von Skistar gekauft zu haben.

Vemdalsskalet

Der Parkplatz im Skigebiet Klövsjö-Storhogna, etwa zehn Kilometer weiter, ist unverändert. Hier war schon immer wenig los und offenbar freut man sich noch über jeden Gast. Der rosa Abendhimmel kündigt eine kalte Nacht an, wie sollte es auch anders sein, wenn wir nach mehreren Wochen auf Campingplätzen mal wieder freistehen?

Parkplatz

Nordlichter

Immerhin ist spät abends ein Hauch von Nordlicht am Horizont zu sehen.

 

Beim Frühstück hören wir Motorenlärm, ein Hubschrauber kommt direkt auf das Wohnmobil zu. Der Pilot landet hinter uns und nimmt seinen Kollegen mit, der gerade mit dem Auto gekommen ist.

 

Das perfekte Fjällwetter mit ca. -10°C, wenig Wind und wolkenlosem Himmel nutzen wir für eine Skitour. Die Schutzhütte "Bräckvallen" ist unser Ziel.

Hubschrauberlandung

Skitour

Winterwunderland

Zur Hütte führt ein markierter Winterweg, den sich Schneescooter und Skifahrer teilen müssen. Die Strecke ist leider ziemlich zerfahren, doch wir finden daneben noch unverspurtes Gelände. Scooter sind heute zum Glück nicht unterwegs.

 

In der Gegend muss es in letzter Zeit sehr viel geschneit haben. Stellenweise verschwindet fast der ganze Skistock im lockeren weißen Pulver, wenn man sich darauf abstützt. Die Ski dürfen wir nicht abschnallen, dann versinken wir im Schnee.

Zaun

Die unberührte Winterlandschaft begeistert uns immer wieder und wir machen viele Fotos. Obwohl die Schutzhütte offen ist, war in den letzten Tagen niemand drin, auch das stille Örtchen wurde nicht besucht. Auf den Dächern sind die Schneemengen gut erkennbar.

Schutzhütte Bräkvallen

Hüttenklo

Brückenquerung

Im Mai 2020 waren wir schon mal mit den Fjällski hier und sind problemlos über den Sommerweg zurück gegangen. Um diese Jahreszeit stellt sich die Brückenüberquerung in einer Senke jedoch als schwieriges Unterfangen heraus. Die Brücke ist sehr schmal und der Schnee bricht zur Seite weg. Letztendlich räumt Uwe die komplette Brücke frei damit wir sie sicher überqueren können.

 

Weitere Bilder von der Skitour im Mai 2020 im

Reisebericht

Pistenbulli

 

Als Ausgleich für die Schwierigkeiten mit dem Skibus in Sälen hat uns Skistar kostenlose Skipässe für zwei Stunden versprochen. Nun ist es an der Zeit, das Versprechen einzulösen.

 

Hanna reagiert sofort auf den Chat vom 16.12.2020. Sie bucht die Skipässe auf unsere Keycards und schickt eine Buchungsbestätigung.

Chat

Die Aktivierung am ersten Kartenleser klappt allerdings nicht. Den Lift dürfen wir trotzdem nutzen und lassen die Keycards im nächsten Skistarshop überprüfen. Bei einer Buchung fehlt das Geburtsdatum, nun sollte sie funktionieren. Die Aktion hat zwar etwas Zeit gekostet, war aber Glück im Unglück, denn der zweite Skipass ist noch nicht aktiviert und wir können mit dem Fjälllift, ohne die Skipässe zu benutzen, bis nach Klövsjö auf die andere Seite des Skigebietes fahren. Damit gewinnen wir eine halbe Stunde zusätzliches Vergnügen.

Valle am Sessellift

Am Einstieg zum Klövsjö-Express treffen wir Valle, das Maskottchen von Skistar. Schön, dass die Kinder in Schweden trotz der Pandemie Spaß haben können. Was soll draußen im Freien auch passieren?

Gipfelstation

Abfahrt

Die Pisten sind perfekt präpariert und wir müssen sie nur mit wenigen Skifahrern teilen. Kurz vor Ablauf der zwei Stunden geht es zurück nach Storhogna, wo unser Wohnmobil parkt.

 

Weitere Bilder aus dem Skigebiet Klövsjö im

Reisebericht

Parkplatz

Gleich neben dem Parkpatz liegt das Hochfjällhotel mit dem schicken Wintergarten, wo wir schon oft zum Kaffeetrinken waren. Diesmal besuchen wir es zum Mittagessen.

Hochfjällhotel

Als Tagesgericht gibt es gebackenes Fischfilet mit Kartoffeln und porchiertem Ei. Dazu empfiehlt uns die nette Kellnerin ein schmackhaftes Bier von der Insel Gotland.

 

Bei einer Tasse Kaffee lassen wir den Skitag ausklingen und das tolle Ambiente auf uns wirken.

 

Wir sind super glücklich, in Schweden zu sein und im Restaurant essen zu können, was in Deutschland derzeit nicht geht, weil die Gastronomie komplett geschlossen ist.

Mittagessen

Hochfjällhotel

Lofsdalen 13.-25.1.2021

In den Medien steht, dass die langanhaltend tiefen Temperaturen und Schneestürme in Schweden wahrscheinlich auf einem Wetterphänomen beruhen, welches "Plötzliches stratosphärisches Erwärmungsereignis" genannt wird und dazu führt, dass der Polarwirbel über der Aktis sich spaltet.

 

So etwas können wir in diesem Winter gar nicht gebrauchen, denn mit den geschlossenen Grenzen nach Norwegen ist die Gasversorgung in Mittel- und Nordschweden schwierig. Wir haben zwar die Möglichkeit mit Diesel zu heizen, doch die Heizung braucht viel Strom, der wiederum von einem benzinbetriebenen Generator erzeugt werden muss. Das ist recht aufwändig, deshalb vermeiden wir momentan das Freistehen.

 

Leider ist es nicht so einfach, in den Skigebieten einen Stellplatz mit Strom zu finden. Es gibt zwar fast überall Fjällcampings, nur die meisten sind ausschließlich für Dauercamper mit fest installierten Wohnwagen konzipiert. In Lofsdalen haben wir Glück, hier heißt man auch Kurzzeitcamper herzlich willkommen.

Rentiere

Rentier

Rentier

Die Region Härjedalen, wo wir uns gerade aufhalten, hat ca. 9700 Einwohner. Umgerechnet auf die Fläche macht das 0,9 Menschen pro km².

 

Beim Fahren auf den einsamen Straßen merkt man diese dünne Besiedelung deutlich. Wir treffen mehr Rentiere als Autos.

 

Immer wieder müssen wir kurz anhalten und können erst dann vorsichtig weiterfahren, wenn die Tiere in die Böschung gehen. Kaum sind die Autos vorbei, nehmen sie die Straße erneut für sich ein.

Kürzlich war in den SVT-News zu lesen, dass schwarze Müllsäcke an den Schneeräumstangen bevorzugte Wildwechselstellen kennzeichnen. Wir wussten das nicht. Nun fallen uns häufiger die Müllsäcke auf und Uwe fährt an diesen Stellen besonders vorsichtig.

Im Café, welches zum Campingplatz gehört, werden wir bereits erwartet. Viele Stellplätze sind nicht für Kurzzeitcamper reserviert, deshalb ist es immer gut, sich vorher anzumelden.

 

Wir bekommen einen großzügigen, toll gelegenen Stellplatz in der ersten Reihe direkt am See und im Sanitärgebäude gibt es eine Sauna.

 

Gegenüber vom Campingplatz können wir uns im ICA-Supermarkt mit Lebensmitteln versorgen. Perfekt!

Rezeption und Café

Camping am See

Vom Campingplatz sehen wir das Skigebiet. Der 1,6 km lange Fußweg dorthin ist mit Schnee bedeckt, so dass wir in etwa einer Viertelstunde problemlos mit den Tourenski zu den Liften gelangen. Die kurze "Skitour" hat den Vorteil, dass man schön warm wird, bevor der eisige Fahrtwind den Körper wieder auskühlt.

Grillhütte auf dem Campingplatz

Der gute Wetterbericht veranlasst uns, einen Skipass für 8 Tage zu kaufen. Jetzt im Januar ist er 20% günstiger als in der Hauptsaison, das schont die Reisekasse.

 

Es ist großartig, wieder auf den Abfahrtsbrettern zu stehen, denn bisher sind wir in diesem Winter nur einen Tag und noch dazu zeitweise im Regen gefahren.

 

Weitere Bilder aus dem Skigebiet Lofsdalen im

Reisebericht

Abfahrt

Skybar

Specht

Trotz langer Pausen im Café oder der Wärmestube wird uns am frühen Nachmittag kalt.

 

So verrückt wie früher, dass wir vom ersten bis zum letzten Lift fahren, sind wir nicht mehr.

 

Im Wohnmobil ist es auch schön, vor allem warm und gemütlich. Wir kochen uns was Leckeres zu essen, beobachten die Vögel an den Futterknödeln unseres Nachbarn und halten Kontakt zu Verwandten und Freunden.

Morgens im Skigebiet

Das Wetter bleibt so schön, wie vorhergesagt. Am Wochenende kommen ein paar Dauercamper zu ihren Wohnwagen.

 

Auf den Pisten ist es kaum voller als an Wochentagen, nur die Anzahl der Schneescooter, die über den See flitzen, nimmt deutlich zu.

 

Der Schnee wird von Tag zu Tag immer besser. Aus der Oberfläche frieren richtig große Kristalle hervor und glitzern in der Sonne.

Schneekristalle

Geburtstag

Morgenstimmung

Es ist schon der dritte Geburtstag, den ich in "Freiheit" feiern kann. Wie schnell doch die Jahre vergehen oder anders herum, was haben wir in der Zeit nicht alles erlebt!

 

Normalerweise hätten wir den 18.Januar, wie in den letzten beiden Jahren, in Geilo in Norwegen verbracht, doch das geht aufgrund der Pandemie leider nicht.

 

Lofsdalen ist eine gute Alternative. Die Sonne stahlt den ganzen Tag vom stahlblauen Himmel und es weht kein Wind. Perfektes Wetter zum Skifahren.

 

Wie traditionell in Geilo, gibt es auch hier leckere Hamburger mit lokalem Bier zum Mittag.

 

Dann geht's noch einmal auf die Piste.

Mittagessen

Schneezapfen

Erst kurz bevor die Lifte schließen, rutschen wir auf dem vor ein paar Tagen entdeckten Wanderweg durch den Wald zum Campingplatz zurück. Die langsam untergehende Sonne taucht die Berge in ein tolles rötliches Licht.

 

Am Nachmittag steht das Telefon nicht mehr still und mein E-Mail Postfach ist gut gefüllt. Ich freue mich, dass so viele an mich denken und wir nutzen die Gelegenheit, um mit allen Anrufern ein Pläuschen zu halten. Abends wird die letzte Flasche Sekt, die wir noch aus Deutschland mitgebracht haben, geköpft.

Abendsonne

Prosit

Nach vier sonnigen Tagen beginnt es in der Nacht zu schneien. Für den Norden von Schweden bis hinunter nach Jämtland ist Schneesturm vorhergesagt.

 

Vor ein paar Tagen gab es weiter nördlich wegen eines Schneesturms einen Stromausfall über mehrere Tage. Lofsdalen war nur für ein paar Minuten dunkel.

 

Wir haben Glück, es stürmt zwar recht heftig, doch unser Wohnmobil bleibt frei und ist morgens lediglich von einer hohen Schneewehe umgeben.

Schneewehe

Schaufeln

Tür freischaufeln

Für den Abend reservieren wir die Sauna per E-Mail bei Ulrika. Um die Reservierung auch noch für die anderen Gäste sichtbar an die Tafel zu schreiben, muss erst mal der Eingang zum Sanitärgebäude freigeschaufelt werden.

 

Der Gegen 10 Uhr brechen wir zum Skigebiet auf. Der Winterdienst im Ort fuktioniert perfekt. Die Hauptstraßen und der Fußweg zum Lift sind bereits geräumt. Auf dem Campingplatz fährt der Schneepflug erst gegen Mittag, wenn er mit den Nebenstraßen fertig ist.

Schneeteppich auf dem Dach

Unterwegs treffen wir eine Urlauberin aus Stockholm, die zu Fuß den Weg zu den Langlaufloipen erkundet und sich freut, dass wir Ihr die kürzeste Strecke zeigen. Ihr und uns macht es Spaß, miteinander zu reden.

 

Der pulvrige Neuschnee beschert uns herrliche Tiefschneeabfahrten. Es schneit noch weitere zwei Tage.

Wärmestube

Tiefschnee

Platzwart Henri schaltet rechtzeitig den Ofen ein, so dass wir uns nach den anstrengenden Abfahrten im lockeren Schnee in der Sauna entspannen können.

Sauna

Normalerweise saunieren auf den Campingplätzen Frauen und Männer getrennt. Doch die Pandemie hat auch Vorteile, denn jetzt kann man fast überall die Sauna für die Privatnutzung reservieren. Das gefällt uns!

Nach dem Schneesturm

Zum Wochenende füllt sich der Campingplatz wieder mit Dauercampern und die Schneescooter werden hervorgeholt. Wir beobachten, wie sich unsere Nachbarn im tiefen Schnee festfahren, andere lassen die Motoren auf dem See heulen und fahren Rennen. Über dem Platz liegt eine Glocke aus Abgasen.

 

Abends trinken die überwiegend jungen Leute Bier an der Grillhütte, doch der Lärm hält sich in Grenzen. Sonntag ist es dann ruhig, weil alle lange schlafen und anschließend für die Heimfahrt rüsten.

Eiszapfen

Spaziergang

Wohnwagen

Wir schlafen an unserem letzten Tag in Lofsdalen auch erst mal aus. Im Café treffen wir Chefin Ulrika, um zu bezahlen. Sie erzählt uns, dass sie und ihr Mann den Platz erst vor einem halben Jahr übernommen haben und möchte wissen, ob es uns gefallen hat. Was für eine Frage, es war einfach toll hier!

 

Wir wandern zu Fuß durch die Hüttenanlage zum Skigebiet hinauf und kehren auf dem Rückweg noch einmal für einen leckeren Hamburger in den Hovärken Grill ein.

Dauercamper

Hede 5.-13.1.2021

Das Fahrerhaus war die letzten zwei Wochen innen und außen mit Isomatten verkleidet und ist völlig vereist. Das Eis drückt die Türdichtungen platt und dadurch dringt offenbar schon seit einigen Tagen Kälte ins Fahrzeug ein.

 

Auch nachdem eine Stunde die Dieselheizung läuft, um das Auto für die Abfahrt vorzuwärmen, ist es nicht abgetaut. Da muss auf den nächsten Campingplatz der Heizlüfter ran, bevor wir die Isolierung wieder anbauen.

Eis im Fahrerhaus

Winnifred und Hans lassen uns nicht gehen, ohne dass wir zum Abschied gemeinsam Kaffee trinken. Wir unterhalten uns noch einen Weile und fahren gegen Mittag los. Vielleicht kommen wir im Frühjahr wieder.

 

Uwe hat den Ehrgeiz, die beiden Absätze bis zur Hauptstraße ohne Schneeketten hochzufahren. Wie schon so oft klappt es nicht. Er muss mit dem Wohnmobil vorsichtig zurückrollen und ich lege kurzerhand die Ketten an.

Regenbogen

Winterland

Das Wetter ist viel zu schön, um mit dem Auto unterwegs zu sein, doch wir haben uns schon vor einigen Tagen beim Campingplatz in Hede angemeldet und die Ankunft aufgrund des Wetterberichtes bereits einmal verschoben.

 

Es hat ja auch Vorteile bei Sonnenschein zu fahren. In Funäsdalen begleitet uns lange ein zauberhafter Regenbogenstreifen in einer Nebelbank.

 

Die Straßen sind trocken und von tief verschneiten Bäumen gesäumt, ein richtiges Winterwonderland!

Auf dem Campingplatz liegen unsere Zugangskarten für das Sanitärgebäude im Schlüsselkasten der im Winter nicht besetzten Rezeption bereit. Wir richten uns häuslich ein und tauen das Eis im Fahrerhaus mit dem Heizlüfter und das an den Fenstern im Schlafbereich mit dem Föhn ab. Dann wird wieder alles isoliert.

Campingplatz

Glockenturm

Wärmer als in Fjällnäs ist es in Hede nicht. Morgens haben wir draußen -26°C und nach dem Hochheizen im Wohnmobil +23°C. Der Temperaturunterschied ist schon enorm.

 

Es kneift ordentlich im Gesicht als wir in den Ort gehen und der trockene Schnee knirscht unter den Kamiken.

 

Die tief stehende Sonne taucht den Glockenturm und die Touristeninformation in ein schönes weiches Licht.

Touristbüro Hede

Im benachbarte Freilichtmuseum werden nur wenige Gebäude von der Sonne angestrahlt.

Freilichtmuseum

Brücke

Der Campingplatz liegt am Fluss Ljusnan. Eine Holzbrücke führt auf die Insel im dampfenden Fluss.

 

Von der äußersten Spitze der Insel ist der nahe gelegenen Sånfjällnationalpark mit seinem 1278 m hohen Hochfjäll zu sehen.

 

Außer uns sind noch einige Dauercamper mit ihren Schneescootern und ein paar wenige Wohnmobile aus Schweden hier.

Blick zum Sänfjällnationalpark

Verschneites Haus

Nachdem wir in Fjällnäs mehr oder weniger von den Vorräten aus der Heckgarage gelebt haben, steht in Hede ein größerer Einkauf an. Bis zum örtlichen ICA ist es nicht weit zu laufen.

 

Außerdem wird es Zeit, nach sechs Wochen mal wieder Wäsche zu waschen. Das funktioniert auf fast allen nordischen Campingplätzen problemlos.

 

Ein wenig chaotisch wird es im Wohnmobil als wir die Betten frisch beziehen und Uwe dabei auf die Idee kommt, auch noch die Matratzen zu wenden.

Einen Tag lang fallen fluffige Schneeflocken vom Himmel und es macht einfach nur Spaß, durch die Winterlandschaft zu wandern.

 

Auf dem Weg zur "Hoppebacke" (Schwedisch für Skisprungschanze) nehmen wir jeder eine freiwillige Schneedusche.

 

Der Skilift und die beiden Schanzen werden anscheinend nicht mehr betrieben. Trotzdem ist alles hell erleuchtet, als wenn jeden Moment ein Skispringen stattfinden soll.

Schneedusche

Sprungschanze

Winterwanderung

Inzwischen werden die Tage wieder länger. Die Sonne geht zwar um 15 Uhr unter, doch die Dämmerung dauert etwa eine Stunde an und der Schnee macht die Landschaft ohenhin heller als sie zu anderen Jahreszeiten ist.

 

Am 6.1.2021 gibt es einen Grund zum Feiern. Seit Ende April 2010 sind wir knapp 189.000 km mit unserem Wohnobil unterwegs gewesen und haben insgesamt 1825 Nächte und somit 5 Jahre darin verbracht. Wir finden, das ist eine gute Work Life Balance.

5 Jahre im Wohnmobil

Die Kälte bleibt uns erhalten und die sonnigen Tage laden zum Skilaufen ein. Die Tour am Fluss Ljusnan entlang haben wir letztes Jahr im April teilweise schon einmal als Wanderung gemacht.

Wintertraum

Bianka

Uwe

Zauberwald

Bei -20°C müssen wir in Bewegung bleiben, um nicht zu frieren. Die Feuchtigkeit, die wir ausschwitzen, gefriert an unserer Kleidung. Zeitweise sind sogar die Wimpern mit Eis überzogen.

 

Wir genießen es, bei diesem herrlichen Winterwetter unterwegs zu sein.

 

Weitere Bilder von der Skitour im

Reisebericht

Zauberwald

Für den Osten und Norden von Schweden ist starker Schneefall angekündigt. In Hede schüttelt Frau Holle auch ihre Kissen aus. Etwa 10 cm Neuschnee kommen dabei zusammen.

 

Uns fällt es nicht schwer, mal einen Tag im Wohnmobil zu verbringen und im Internet rumzusurfen.

 

Kurz vor Sonnenuntergang gehen wir dann doch noch vor die Tür. Rund um den Campingplatz sind einige Wege geräumt, auf denen wir einen schönen Winterspaziergang unternehmen können.

Schneefall

Winterwald

Eigentlich war der Plan, nach einer Woche in Hede, weiter in Richtung Norden zu fahren, doch es sind auch für die nächsten Tage zweistellige Minusgrade vorhergesagt und nördlich von Östersund zieht noch immer ein Schneesturm durch, welcher Stromausfall und Schneeverwehungen mit sich bringt. Wir verlängern unseren Aufenthalt in Hede um einen Tag und machen vom Schwimmbad am Campingplatz eine Skiwanderung durch den tief verschneiten Wald einmal rund um den Ort.

Schwimmbad

Dezember home