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28.05.03 Tag 2

 

Da wir noch für die geplante mehrtägige Wandertour Lebensmittel einkaufen wollten, hatten wir für heute eine Eingehtour nach Camacha geplant. Wir hatten zwar überall gelesen, dass Madeira das sicherste Reiseziel Europas ist, dennoch haben wir einige Sachen im Rucksack mitgenommen, die wir eigentlich auch hätten im Zelt lassen können. Von unserem Zeltplatz führte ein Schotterweg nach unten in Richtung Camacha. Nach ca. ½ Stunde Gehzeit mussten wir dann feststellen, dass wir wirklich nur auf einem Picknickplatz zelten. Der eigentliche Campingplatz lag sehr idyllisch an einer kleinen Levada viel weiter unten am Berg und hatte wirklich eine warme Dusche. Nach unserer Bergtour würden wir uns hier wieder niederlassen. Über die Straßen EN 203 und 102 sind wir dann in die Korbflechterstadt Camacha gewandert. Kurz vor Ortseingang bei der Tankstelle gibt es ein großes Shoppingcenter. Dort haben wir alles für die Tour und den heutigen Abend eingekauft.

Kirche in Camacha

Bianka mit Weidenruten

Von den Korbflechtern sieht man in der Stadt leider nichts, die Korbwaren werden nur in Heimarbeit gefertigt, aber man kann in diversen Läden alles aus Korb kaufen (Körbe, Stühle, Lampen, Statuen ...).

Uwe im Korbladen

Auf dem Rückweg sind wir zur Kirche Pedras do Rochao aufgestiegen, um über eine Nebenstraße wieder zur EN 203 zu gelangen. Dabei haben wir einen ersten Eindruck von den Levadas und steilen Treppenwegen bekommen, die uns auf der mehrtägigen Wanderung noch öfter begegnen sollten. Insgesamt waren wir 6 ¼ Stunden unterwegs.

Treppe in Camacha

Waschstelle an Levada

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