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27.05.03 Tag 1

 

Abflug um 6:20 Uhr mit LTU ab Düsseldorf, da blieb in der Nacht zuvor nicht viel Zeit zum Schlafen. Landung um 9:20 Uhr Ortszeit auf Madeira. (-1 Std. Zeitverschiebung)

Landeanflug mit Autobahn

Nachdem wir unsere beiden Rucksäcke in Empfang genommen hatten, haben wir uns auf die Suche nach einer Touristenauskunft gemacht. Erste Informationen über den Campingplatz bei Funchal und die Busverbindungen in die Hauptstadt haben wir sofort bei einer netten Dame am Infoschalter auf dem Flughafen bekommen. Der Linienbus in die Stadt wäre zwar eigentlich schon weg, aber wir könnten es dennoch versuchen, manchmal käme er etwas später. Und siehe da, wir waren kaum an der Haltestelle angekommen, fuhr der Bus vor. Besser hätte der Auftakt nicht sein können. Auf dem Weg nach Funchal haben wir schon einen ersten Eindruck von der Blütenpracht Madeiras bekommen. Hier schien es alle Pflanzen aus ganz Europa zu geben. Da wir nicht genau wußten, wo wir aussteigen sollten, sind wir mit dem Busfahrer ins Gespräch gekommen. Wie sich herausstellte, war er einige Jahre in Straßburg und kannte auch einige Städte in Deutschland. Er hat uns mitten im Zentrum aussteigen lassen und uns einen schönen Urlaub gewünscht.

Lizenz zum Campen

Das Touristenbüro war nicht weit entfernt und somit haben wir uns erst einmal nach dem Campingplatz „Montado do Pereiro“ erkundigt. Von der Existenz dieses Campingplatzes wußten wir aus dem Internet, auf Landkarten ist er nicht verzeichnet. Wie wir erfahren haben, braucht man, um dort zu campen eine Lizenz von der lokalen Regierung, aber man braucht nichts bezahlen. Das Büro "Secretaria Regional Dos Recursos Humanos" befindet sich mitten im Stadtzentrum in einer Seitenstraße der Rua Fernao Ornelas. Es wird eine Kopie des Personalausweises gemacht und unter Angabe des gewünschten Zeitraumes bekommt man ein offizielles Schreiben mit Stempel und Unterschrift, von uns die LIZENZ ZUM CAMPEN genannt.

Mit dem Schreiben in der Tasche haben wir uns auf den Weg zum Busbahnhof gemacht und nach einem schnellen Shopping im nahen Supermarkt ging es los. Die Fahrt war recht abenteuerlich. Über schmale steile Straßen ging es hoch in die Berge. Plötzlich an einem Picknickplatz hält der Bus und wir müssen aussteigen, das sollte also der Campingplatz sein. Na ja, der Platz war schön und ein Waschhaus gab es auch, aber leider keine warme Dusche, wie es uns eigentlich gesagt wurde. Gestört hat uns das im Moment nicht, denn wir waren von der kurzen Nacht so müde, dass wir eigentlich nur noch schlafen wollten.

Campingplatzeingangsschild

Zelt auf Picknickplatz

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