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Askja

Am Abzweig der Piste F88 von der Ringstraße stehen eindeutige Hinweisschilder, auf welches Abenteuer man sich einlässt, wenn man nach Askja fährt.

 

Wir hatten am Myvatn voll getankt und haben inzwischen auch ein paar Erfahrungen mit dem Furten von Flüssen sammeln können.

 

Diesmal musste ich die Furt prüfen. Sie war nicht tiefer als andere, die wir problemlos geschafft hatten, doch hier verkehren Hochlandbusse, die das Flussbett teilweise sehr ausfahren.

Wichtiger Hinweis

Furt prüfen

Ganz schön knapp

Lavafeld

Die weitere Strecke führt in Schlängelwegen über holprige Lavafelder und weiche Ascheflächen. Dass die Amerikaner hier die Mondlandung geübt haben, kann man sich sehr gut vorstellen.

 

Wenn die Piste nach dem Winter nicht immer wieder begradigt werden würde, könnte man hier mit kleinen Geländewagen überhaupt nicht langfahren.

 

Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit lag heute etwa bei 40 km/h.

Aschepiste

Gegen Mittag sind wir schon am Campingplatz angekommen und hatten die große Küche in der Hütte für uns allein.

Ankunft am Campingplatz

Mittag im Kochhaus

Nach dem Essen ging es noch 8 km weiter bis zum Parkplatz am Zugang zum Kratersee Öskjuvatn.

 

Die Piste wurde vor ein paar Tagen erst freigegeben und wir kaben sehr schnell erkannt warum. Die Schneewände waren noch verdammt hoch und stellenweise mussten tiefe Schlammlöcher durchfahren werden.

 

Vom Parkplatz aus ist ein Wanderweg abgesteckt, der über Schnee zum Kraterrand Viti führt.

Fahrt zum Krater

Kraterrand

Badesee

Askja ist ein mehrere Hunderttausend Jahre alter Zentralvulkan im Hochland von Island.

 

Der mächtige Vulkan setzt sich aus mindestens drei ineinander verschachtelten Calderen zusammen. In der Mitte der jüngsten, in der vulkanotektonischen Episode von 1875 entstandenen Caldera befindet sich der See Öskjuvatn, mit 220 m der tiefste See Islands. Der kleinere Víti-Krater ist ebenfalls von einem See ausgefüllt, in dem man eigentlich baden kann. Zur Zeit ist der Abstieg in den Krater jedoch abgesperrt.

Blick auf die Caldera

Ganz oben

Wir sind bis auf den höchsten Punkt oberhalb der beiden Seen geklettert (Höhe ca. 1360 m). Von dort hatten wir einen tollen Blick auf die geschachtelte Caldera, in der noch eine ganze Menge Schnee lag.

 

In einiger Entfernung hat der 1682 m hohe Herðubreið sein Wolkenkleid für uns gelupft. Der Berg wurde zu Islands beliebtestem Berg gewählt.

 

Abends war die Küche auf dem Campingplatz deutlich stärker frequentiert als heute Mittag, doch es war darin gemütlicher als draußen im Regen.

Mt. Herdubreid 1682 m

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