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Raudasandur

Montag, 07.07.2014

Auf der weiteren Fahrt durch die Westfjorde bot sich ein Abstecher zum 10 km langen Sandstrand Rauðasandur an.

 

Dieser Ausflug lohnt sich vor allem bei Sonennschein, denn dann schimmert der Sand in seinen Rot-, Gelb- und Schwarztönen besonders schön. Das Meer zeichnet bei Ebbe tolle Muster und der Wind formt kleine Sandskulpturen, die man beim 1,5 km langen Spaziergang von der Kirche bis zum Wasser bewundern kann.

Tafelberge

Sandmuster

Sandskulptur

In den Westfjorden geht es ständig bergauf und bergab. Mal führt die Straße direkt am Fjord entlang, dann wieder über einen kleinen Pass zum nächsten Fjord. Auf den Passhöhen lag teilweise noch eine ganze Menge Schnee.

Fjordlandschaft

Warmes Bad

Unsere Strecke führte über Patreksfjörður, Tálknafjörður, Bíldudalur nach Dynjandi.

 

Unterwegs gibt es immer wieder tolle Aussichtspunkte und gelegentlich eine heiße Quelle, in der man sich erfrischen kann.

 

Ein Besuch in den kleinen Orten, die sich unter den mächtigen Tafelbergen an das Fjordufer schmiegen ist in jedem Fall zu empfehlen.

Schneefelder

Das Tagesziel war der Dynjandi Wasserfall. Einen schöneren Tag hätten wir dafür nicht aussuchen können. Der Wanderweg von der untersten zur obersten Fallstufe ist leicht und je nachdem wie die Sonne steht, sind an mehreren Stellen Regenbögen zu sehen.

 

Der Dynjandi, der größte Wasserfall der Westfjorde, ist 100 m hoch. Im Sommer stürzen hier 2 bis 8 m³/s in die Tiefe. Der Wasserfall hat oben eine Breite von 30 m und fächert sich bis auf 60 m auf.

Dynjandi Foss

Dynjandi Foss

Wir haben auf unseren Touren bereits viele Wasserfälle gesehen, doch dieser war auch für uns neu und sehr beeindruckend. Als kleines Menschlein unter der sprühenden Gischt (Uwe an der Felskante) wird einem wieder bewusst, über welche gigantischen Kräfte die Natur verfügt.

 

Wir haben unser Zelt aufgebaut und den Nachmittag in der Sonne genossen. Noch mehrmals sind wir zum Wasserfall hochgelaufen, um die besten Lichtverhältnisse zum Fotografieren zu finden.

Der einfach ausgestattete Campingplatz zwischen Wasserfall und Fjord könnte schöner nicht gelegen sein. Man weiß gar nicht, in welche Richtung man den Klappstuhl ausrichten soll, um den besten Blick zu haben. Die Sonne verwöhnt den ganzen Platz bis nachts gegen halb Elf bevor sie hinter den Bergen verschwindet.

Campingplatz mit Ausblick

Borgarfjördur

Dienstag, 08.07.2014

Das traumhafte Wetter musste wieder den Wolken weichen, so ist es nun mal in Island. Wir sind von Dynjandi weiter nach Isafjördur gefahren und waren überrascht, dass durch den letzten Berg ein 6 km langer Tunnel führt.

Isafjördur

Nach unserem Rundgang durch die Altstadt waren wir beim Kajak Center Iceland und haben uns Boote für die morgen geplante Paddeltour ausgesucht. Unser Zelt steht auf dem sehr schönen Campingplatz am Golfplatz. Hier muss es in den letzten Tagen fürchterlich geregnet haben, denn die Brücke zum Platz war wegespült und ist durch eine Behelfszufahrt ersetzt worden.

Altstadt

Altstadt

Oldtimer

Altstadt

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