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The Golden Circle

Freitag , 27.6.2014

Der morgendliche Nieselregen hat uns die geplante Wanderung von Hvergagerði zur Badestelle am Hot River vermiest. Stattdessen sind wir zum Geysir gefahren.

 

Unterwegs hatten wir die Gelegenheit eine Gurkenplantage von innen zu besichtigen. Es war sehr interessant, welche großen und ertragreichen Pflanzen in ganz kleinen Töpfen wachsen.

Gurkenplantage

Massenauflauf

Am Geysir wurde in den letzten Jahren eine mächtige Infrastruktur geschaffen, um dem großen Besucherandrang gerecht zu werden. Während der Mittagszeit scheint hier die Rush Hour zu sein.

Geysir

Geysir von oben

Gullfoss

Die Sonne schien so schön, dass wir auch noch die ca. 10 km bis zum Gullfoss, dem goldenen Wasserfall, gefahren sind. So richtig goldig sieht er eigentlich nur im Abendlicht aus. Es ist immer wieder beeindruckend, welche Wassermassen jahraus jahrein diesen Wasserfall herunter stürzen.

 

Schön, dass wie diesmal nicht auf den Bus angewiesen sind und überall so lange verweilen können, wie wir möchten.

Da wir auf dem Campingplatz direkt neben dem Geothermalgebiet übernachtet haben, konnten wir warten, bis die Tagesausflügler wieder unterwegs zu ihren Hotels waren.

 

Abends kehrt endlich Ruhe ein und man kann ungestört seine Fotos machen. Wir waren bis nach Mitternacht am Geysir. Der Himmel glüht, wenn die Sonne hinter den Bergen verschwindet. Das Bild rechts ist gegen 0:15 Uhr entstanden.

Geysir abends

Geysir am Morgen

Samstag , 28.6.2014

Um halb Sieben hat uns die Sonne schon wieder geweckt. Es wurde so warm im Zelt, dass wir nicht länger liegenbleiben wollten.

 

Noch vor dem Frühstück waren wir erneut zum Fotoshooting am Geysir, den wir uns um diese Zeit nur mit drei weiteren Touristen teilen mussten.

 

Wir haben ihn schon hunderte Male ausbrechen sehen und sind immer wieder fasziniert davon.

Unser nächstes Reiseziel war der größte natürliche Binnensee Islands, der Pingvallavatn. Im Pingvellier Nationalpark kann man sehr gut das Auseinanderdriften der nordamerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte beobachten. Durch die Bruchzone Almannagjá, die Allmännerschlucht, führen verschiedene Wanderwege. Besonders schön ist es am Öxarárfoss.

Kontinrtaldrift

Kirche in Pingvellir

Im Nationalpark gibt es zwei Campingplätze, einen direkt am Service-Zentrum und einen etwas versteckt am See. Für Selbstfahrer empfehlen wir den Platz am See. Hier trifft man vor allem am Wochenende viele Isländer, die im Pingvallavatn Saiblinge und Forellen angeln. Die Zeltplätze liegen idyllisch zwischen den Büschen mit Blick auf's Wasser.

Campingplatz Pingvellir

Ein absolutes Highlight ist das Schnorcheln oder Tauchen in der Silfra-Spalte. Wir haben extra dafür und für eventuelle Kajaktouren unsere Trockenanzüge und Uwes Schnorchelausrüstung mitgenommen.

Silfra-Spalte

Schnorcheln in Silfra-Spalte

Die Spalte ist mit glasklarem Gletscherwasser gefüllt und 2-3°C kalt. Die Tauchveranstalter vor Ort haben zwei Stege installiert, über die man bequem ein- und aussteigen kann. Eine leichte Strömung treibt einen dann durch die Spalte. Uwe hat sich in das eiskalte Wasser gewagt und war beeindruckt von diesem Erlebnis.

Schnorcheln in Silfra-Spalte

Unterwasserfernsicht

Der Abend war äußerst schön. Wir sind über den Steg zum See gegangen und haben die Angler beobachtet.

Angler am Pinvallavatn

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