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Hvergagerði

Donnerstag , 26.6.2014

Wir wollten eigentlich drei Nächte in Landmannalaugar bleiben, doch der große Besucherandrang war uns zuviel.

 

In den letzten 10 Jahren hat sich die Anzahl der Touristen in Island verdreifacht. Die Hauptattraktionen werden von vielen Reisebussen angesteuert und dementsprechend überlaufen ist es dort auch. Gegenüber unserer ersten Reise 1999 ist ein deutlicher Unterschied zu spüren.

Geothermalgebiet

Gewächshaus mit Rosen

Als Ausweichziel haben wir uns Hvergagerði im Südwesten ausgesucht. Vom Zeltplatzwart gab es wertvolle Tipps für den Stadtrundgang.

 

Die beiden Geothermalgebiete direkt im Ort sind sehenswert. Die Erdwärme wird in den vielen Gewächshäusern der landwirtschaftlichen Universität zum Anbau von allerhand Pflanzen wie Rosen, Tomaten, Erdbeeren und Bananen genutzt. Die Erdbeeren gab's im Supermarkt zu kaufen. Sie waren ebenso köstlich wie welche aus südlichen Breiten.

Nördlichste Bananenstauden

Pepperoniu

Am kommenden Wochenende findet hier eine Blumenschau statt. Die Vorbereitungen dafür waren in vollem Gange. Die Hauptstraße und die Parks wurden bunt herausgeputzt.

Vogelhäuschen

Vorbereitung einer Bumenschau

Zum Mittag hat es uns noch einmal nach Langustenschwänzen gelüstet, dazu ein paar frische Bandnudeln und eine leckere Soße, schon war das Mahl fertig.

Langustenschwänze

Outdoor Küche

Erdbeebenfolge

Im Einkaufszentrum ist eine Ecke dem großen Erdbeeben von 2008 gewidmet.

 

Eine Ausstellung zeigt die Schäden, die es angerichtet hat und in einem Simulator kann man am eigenen Leib erfahren, was ein Beeben der Stärke 6,6 auf der Richterskala bedeutet.

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