Dachsteingletscher im Herbst

Campingplatz Gsenger

Als Basislager für einen Ausflug auf den Dachsteingletscher bietet sich der idyllisch, an einem Berghang etwas außerhalb von Ramsau, gelegene Campingplatz der Pension Gsenger an.

 

Tipp: In der Sommersaison bis in den frühen Herbst hinein gibt es eine Busverbindung vom Campingplatz zur Dachsteinseilbahn, so kann das Wohnmobil getrost stehen bleiben.

 

Das Wanderwegenetz beginnt ebenfalls direkt vor der Tür. Wir sind die knapp 3 km bis zum Abzweig Dachsteinstraße gelaufen.

Talstation

Tipp: Im Bus ist die Mautgebühr für die Bergstraße zu bezahlen, diese wird jedoch an der Seilbahnkasse erstattet. Einfach das Mautticket vorzeigen!

 

Mit etwas Glück erwischt man die Panoramagondel, um zur Bergstation zu fahren. Ein kleiner Balkon auf dem Dach der rechten Gondel bietet bei schönem Wetter eine besondere Aussicht.

 

Uns ist es nicht auf Anhieb gelungen, doch extra bis zur nächsten Auffahrt warten wollten wir auch nicht.

Panoramagondel

Maskottchen

Oben erwartet das Maskottchen "Kali der Ramsaurier" die Gäste. Für uns sah es so aus, als wenn er mit dem Fernglas nach dem in Paketen versteckten Schnee Ausschau hält. So langsam könnte der Winter kommen und den grauen Gletscher wieder schön weiß färben.

Winterloipe

Arbeiten im Matsch

Blick in die Tiefe

Gleich rechts vom Ausgang geht es auf den Dachstein Sky Walk. Für den einen oder anderen ist die Glasplatte mit Tiefblick sicher ein Nervenkitzel.

 

Wir haben uns nur mal aus Spaß draufgestellt. Beim Klettern hatten wir schon ganz andere Ausblicke. Zum Glück sind wir schwindelfrei.

 

Ein Rundweg führt einmal komplett um die Bergstation herum und garantiert eine herrliche Aussicht auf die Dachstein-Südwand. Bei guter Fernsicht ist sogar das slowenischen Triglav Gebirge zu erkennen.

Aussichtsplattform

Wer sich einfaches Klettern am Grat zutraut, kann den Aussichtspunkt auf dem Kleinen Gjaidstein erklimmen oder sogar noch weiter bis auf 2794m zum Gipfel des Hohen Gjaidstein klettern.

 

Einige Passagen sind mit Seilen gesichert, Klettersteigausrüstung ist für trittsichere und schwindelfreie Wanderer jedoch nicht erforderlich.

 

Gehzeiten (hin und zurück)

Kleiner Gjaidstein 1,5 Std.

Hoher Gjaidstein 2,5 Std..

Aussichtspunkt Kleiner Gjaidstein

Hoher und Niederer Dachstein

Gletscherspalte

Eine interessante Gletscherwanderung führt über den vom Pistenbully präparierten Weg zur Dachsteinwarte (Seethalerhütte) auf 2741m.

 

Unterwegs dominiert die Aussicht zum Hohen (2996m) und Niederen Dachstein (2836m).

 

Gleich neben der Bullyspur klaffen tiefe Gletscherspalten. Sie sind schön anzusehen, doch den Weg sollte man ohne entsprechende Ausrüstung besser nicht verlassen.

Der Aussichtspunkt hinter der Hütte bietet einen herrlichen Blick in die Dachstein-Südwand. Hier oben endet auch der schwierige und extrem lange Johann-Klettersteig.

 

Kleine deftige Gerichte werden zur Stärkung der Bergsteiger und Ausflügler angeboten. Wir haben allerdings schlechte Erfahrungen mit der Bedienung gemacht. Nach ca. 20 Minuten Wartezeit sind wir wieder gegangen.

 

Gehzeit (hin und zurück): 1,5 Std.

Dachsteinwarte (Seethalerhütte)

Der großen Windtrichter am Dirndl ist uns erst beim Abstieg aufgefallen. Die tiefe Aushöhlung des einmaligen Naturwunders entsteht durch den Wind. Das möchten wir lieber nicht live sehen.

Dirndl Windtrichter

Eispalast

Für den Eispalast unterhalb des Gletscherrestaurants war ein zusätzliches Eintrittsgeld fällig, so dass wir uns die Besichtigung geschenkt haben.

 

Tipp: Wer noch keine Eishöhle gesehen hat, sollte jedoch ruhig mal hinein gehen. Die Ausstellung wechselt jährlich.

 

In 2016 gab es eine Reise durch die Steiermark zu erleben. Diverse Attraktionen wurden detailgetreu aus Eis geschnitzt präsentiert.

Für noch mehr Nervenkitzel als der Sky Walk sorgt die höchstgelegne Hängebrücke Österreichs mit der Treppe ins Nichts. Diese wurden 2013 unter teils schwierigen Bedingungen errichtet und sind ein großer Besuchermagnet.

Hängebrücke

Treppe ins Nichts

Auch wenn der Gletscher im Herbst jämmerlich aussieht, hat uns der Besuch auf dem Dachstein gut gefallen.

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