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Mittwoch, 27.12.2006, Tag 1

 

So intensiv wie diesmal, hatten wir uns noch nie auf eine Reise vorbereitet. Auch waren wir bei der Abreise noch nie so gespannt wie auf Afrika. Nun, einen Tag nach Weihnachten, ging es endlich los.

 

Die Bahnfahrt zum Flughafen Frankfurt/Main hat bis auf die üblichen kleinen Verspätungen gut geklappt, auch das Einchecken und die Gepäckaufgabe gingen schnell. Ein wenig verwundert waren wir, als im Abflugbereich nur wenige Passagiere gewartet haben. Da kamen erstmals Zweifel an der Wahl der Airline auf. Beim Einsteigen stellte sich dann aber heraus, dass die Maschine der Ethiopian Airline schon aus Amsterdam kam und ausgebucht war, also kein Grund zur Sorge.

 

Auf unseren Plätzen am Notausgang konnten wir es uns für die Nacht richtig gemütlich machen. Der Abstand zu den vorderen Sitzen war so groß, dass auch Uwe seine Beine ganz ausstrecken konnte. Der Service bei Ethiopian war okay, nur ein Paar der ausgeteilten Kopfhörer funktionierte auch nach mehrmaligem Umtausch nicht so richtig.

Donnerstag, 28.12.2006, Tag 2

 

Am frühen Morgen sind wir in Addis Abeba gelandet und ein paar Stunden später weiter zum Kilimanjaro Airport geflogen.

 

Tipp: Auch wenn die Sicheheitskräfte in Addis Abeba dazu auffordern, muss man nicht schon Stunden vor Abflug ins Gate gehen.

Flughafen Addis Abeba

Kilimanjaro Airport

Die Einreise nach Tansania ging problemlos vonstatten. Die Einreisebescheinigung bekommt man im Flughafengebäude und gibt sie dann ausgefüllt, zusammen mit dem Reisepaß und den 50 $ Visagebühr bei den freundlichen Beamten ab. Anschließend erhält man den abgestempelten Paß zurück.

In der Wechselstube direkt am Flughafen haben wir ein paar Euro in Tansanische Schilling umgetauscht.

 

Tipp: Der Umtauschkurs war bei den Banken in Moshi günstiger, allerdings hatten wir vor der Bergtour keine Gelegenheit nach Moshi zu kommen.

Gepäckverladung

Vor dem Flughafen stand schon der Bus bereit. Das Gepäck wurde, typisch afrikanisch, auf dem Dach verladen und mit einer Plane abgedeckt.

Tipp: Trotz der Plane kann das Gepäck, welches am Dachrand liegt, bei Regen naß werden, deshalb am besten eine große Mülltüte für den Rucksack mitnehmen.

Erster Eindruck von Afrika

Der erste Eindruck von Afrika und Tansania entsprach voll dem Klischee:

 

Bretterbuden mit Wellblechdächern und farbenfroh gekleidete Menschen, die in einfachsten Verhältnissen leben. Alles wirkte etwas chaotisch, aber trotzdem freundlich.

 

Da die Regenzeit gerade dem Ende zuging, war es sehr grün und es haben viele Pflanzen geblüht.

Frau mit Holz

Springlands Hotel

Hotelzimmer

Das Springlands Hotel am Stadtrand von Moshi steht im krassen Gegensatz dazu. Hier haben Inder hinter einer hohen Mauer eine Touristenoase geschaffen, die mit dem Leben in Tansania nicht viel zu tun hat.

 

Uns hat das Hotel zwar gefallen, aber wir hätten gern auch etwas rustikaler übernachtet.

Am frühen Abend haben sich dann die Bergführer für die Kili-Tour vorgestellt. Wir hatten Dickson Robinson von unserem Reisebüro empfohlen bekommen. Der erste Eindruck von ihm war sehr gut. Er sprach ausgezeichnet Englisch und war sehr freundlich, so dass wir keine Bedenken hatten, mit ihm auf die Bergtour zu gehen.

 

Nach dem gemeinsamen Abendessen mit den anderen Reisegruppen sind wir totmüde ins Bett gefallen. Geschlafen haben wir nicht besonders gut. Unser Zimmer für die erste Nacht lag genau oberhalb der Speiseterasse und des Swimmingpools. Zum einen war es schwülwarm, zum anderen haben tausende Grillen gezirpt und im Essbereich wurde bis spät in die Nacht geredet und geklappert.

Tipp: Die ruhigsten Zimmer liegen rechts und links von der Einfahrt des Hotels.

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