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Unser Guide hatte am Gate noch einige Dinge zu organisieren, so dass wir die erste Etappe zusammen mit der 7er Gruppe von DIAMIR gegangen sind. Auf der ruhigen Wanderung hatten wir viel Zeit zu reden. Alle waren sehr nett und wir haben uns miteinander angefreundet. Nach 4,5 Stunden sind wir auf 3000 m an der Machame Hütte angekommen.

Ankunft an der Machame Hut

Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen, aber weil wir naßgeschwitzt waren, wurde uns schnell kalt. Thomas, der Guide von der 7er Gruppe, war noch mit Wolfgang unterwegs, so dass wir allein herausfinden mussten, wo unsere Zelte standen.

Unser Speisezelt

 

Alles war bereits aufgebaut und die Köche haben schon das Abendessen vorbereitet. Perfektes Timing!

Unser Koch

Dadurch, dass wir den ganzen Tag mit der Gruppe verbracht haben, waren wir erst mal enttäuscht, dass wir ein separates Speisezelt hatten. Doch schließlich hatten wir die Tour zu zweit gebucht, um das Risiko auszuschließen in eine Gruppe zu geraten, bei der wir zuviele Kompromisse machen müssen. Wir sind ein eingespieltes Team und wollten unser Tempo gehen und dann Pausen machen, wenn wir es für richtig halten.

Popcorn und Kaffee

Damit wir nicht so allein waren, sind die anderen etwas zusammengerückt. Wir haben dann kurzerhand unser Popcorn, Kekse und Kaffee geschnappt und uns mit zu ihnen ins Zelt gesetzt. Nur zum Abendessen wäre es etwas eng geworden. Außerdem wurden wir von einer anderen Begleitmannschaft versorgt.

Das Abendessen war eine Wucht. Erst gab es eine Cremesuppe mit frischen Gurken, dann angebratene Kartoffeln mit Fleisch und Gemüse und als Nachtisch frische Mango. Anschließend kam Dickson zu uns ins Speisezelt, um uns ein wenig über sich selbst und das Leben in Tansania zu erzählen.

 

Wir haben erfahren, dass es in Tansania über 120 verschiedene Sprachen gibt und die Arbeitslosigkeit bei über 50% liegt. Der neue Präsident hat sich auf die Fahne geschrieben, die Schulpflicht einzuführen, denn ohne Bildung gibt es auch in Tansania keine Jobs. Besonders die arme Landbevölkerung kann es sich oft nicht leisten, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

 

Die erste Nacht im Zelt war dann viel angenehmer als im Hotel. Anfangs haben zwar die Träger noch miteinander erzählt, aber später war es mucksmäuschenstill.

 

Lala Salama - Gute Nacht

Das VAUDE-Zelt, welches von DIAMIR gestellt wurde, war relativ neu und sehr komfortabel. Wir haben auf unseren eigenen Therm-A-Rest Isomatten geschlafen. Ansonsten werden auch ganz gute, nur etwas sperrige Matten vom Veranstalter gestellt.

Tipp: Für die Träger ist es auf jeden Fall besser, wenn man die leichten und kompakten Matten mitbringt.

Machame Camp

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