Ausflug auf die Wiesn in München

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Etwas skeptisch waren wir schon, ob wir am mittleren Wiesnwochenende noch einen der 1500 Plätze auf dem eigens für's Oktoberfest eingerichteten Campingplatz ergattern können. Die Sorge war jedoch unbegründet. Trotzdem der Platz schon von vielen Italienern bevölkert war, stand Samstagmittag noch etwa ein Drittel der Fläche zur Verfügung.

Durch die gute Anbindung mit der U-Bahn an die Münchener Innenstadt waren wir in knapp einer halben Stunde auf der Wiesn.

 

Wir hatten den Sonntag für unseren Besuch gewählt, wo es laut Wiesnbarometer nicht ganz so voll ist wie Samstags. Außerdem wollten wir das traditionelle Konzert der Festzeltkapellen nicht verpassen.

 

Vom Eingang sind die, in bunte Trachten gehüllten, Massen in Richtung Bavaria geströmt. Die Kapellen hatten sich bereits aufgestellt.

Besucher

Eröffnung unter der Bavaria

Eröffnungsrede

Nach einer kurzen Rede des obersten Wiesnwirtes fing das Konzert an. Wir sind zwar keine Fans von Blasmusik, doch in dieser Umgebung konnten auch wir die Atmosphäre genießen.

 

Auf dem weiteren Rundgang über das Festgelände gab es für uns einiges zu entdecken.

 

Von der alten Bierkutsche mit sechs stämmigen, hübsch rausgeputzten Brauereipferden waren wir fasziniert. Die Pferde mussten früher ganz schöne Massen ziehen.

Bierkutsche

Bierkutsche

Interessant war auch der Blick in die vielen Festzelte der verschiedenen Brauereien. Das Schottenhamelzelt war schon früher auf einer alten Postkarte abgebildet.

Festzelt

Alte Postkarte

In den Zelten ging es an den Schänken auch vormittags schon ein wenig hektisch zu. Eine Mass nach der anderen wurde gezapft und von den fleißigen Kellnerinnen zu den Gästen geschleppt.

 

Bei besonders großem Andrang werden Wettbewerbe ausgetragen, wer die meisten Gläser gleichzeitig servieren kann. Wir haben gelesen, dass 14 Stück auch von den Damen zu schaffen sind, selbst erleben konnten wir das allerdings nicht. Dafür muss man wahrscheinlich abends kommen.

Ausschank

Festzelt

Von innen sind die Zelte alle sehenswert. Jedes ist anders geschmückt und es herrscht eine ungeheure Geräuschkulisse. Auch ohne Reservierung gibt es immer ein paar Tische an denen man sich niederrlassen kann.

Die Tische biegen sich

Deftiges am laufenden Band

Wir waren zum Mittagessen in einem Zelt der Hacker-Pschorr Brauerei. Selbst die alkoholfreien Getränke wurden in Bierflaschen ausgeschenkt. An der Händlbraterei standen die Kellner am laufenden Band nach dem georderten Essen an. Es war Wahnsinn, wie schnell die riesigen Tabletts gefüllt und ausgetragen wurden.

Prosit

Prost

Nach dem Wiesnkonzert, sind die Kapellen wieder in die Festzelte einmarschiert und haben mit ihrer Musik ein wenig die Geräuschkulisse überdeckt. Wir wollten uns nicht vorstellen, was hier am Abend los ist, aber es hat Spaß gemacht, mal mittendrin zu sein.

Festzelt

Etwas entspannter ging es dann beim Bummel über den Schaustellerplatz zu. Um uns einen Überblick zu verschaffen, sind wir erst mal mit dem historischen Riesenrad gefahren.

 

Dank des Rucksackverbotes und der Kontrollen am Eingang war die Wiesn 2016 nicht so gut besucht wie sonst. Dies hat sich vorteilhaft auf die Wartezeit an den Fahrgeschäften ausgewirkt. Schon nach wenigen Minuten konnten wir das bunte Treiben von oben beobachten.

Fahrt mit dem Riesenrad

Blick über die Wiesn

Free Fall Tower

Lufiges Kettenkarussel

Die modernen Karussells und Free Fall Türme sind schön anzusehen, doch damit fahren würden wir auf gar keinen Fall.

TRaditionelles Fahrgeschäft

KInderiesenrad

Neben den verrückten Fahrgeschäften sind uns sehr viele traditionelle Karussells aufgefallen, wie wir sie noch aus Kinderzeiten kennen. Sie sind heute noch so beliebt wie damals. Da wurden Erinnerungen in uns wach.

Autoscooter

Auf einer weiteren alte Postkarte war das Förderband vom Toboggan zu sehen. Diese Attraktion gibt es schon seit 1933 auf der Wiesn. Das Förderband, welches die Fahrgäste in die Turmmitte befördert, läuft relativ schnell und es erfordert etwas Geschick, auf den eigenen Beinen stehend oben anzukommen. Der eine oder andere Fahrgast sorgt schon mal für die Belustigung der Umstehenden. Von der Turmspitze genießt man die Aussicht bevor es auf der Holzrutsche wieder hinunter geht.

Alte Postkarte

Toboggan

Der Startpunkt der Wellenrutsche war deutlich einfacher zu erreichen und bei Kindern sehr beliebt. Diverse bunte Häuschen luden zum Durchgehen ein. In manchen gab es sicher viel zu Lachen und in anderen eher zu gruseln. Wir haben keines ausprobiert.

Teppichrutsche

Fahrgeschäft

Gruselhaus

Für das leibliche Wohl war nicht nur in den Zelten gesorgt. Auch auf dem Festgelände fanden sich diverse Stände u.a. mit frisch gebratenem Fisch. Sämtliche Süßigkeiten, die man von der Kirmes kennt, haben uns an jeder Ecke verführt.

Fischbraterei

Lebkuchenherzen

Am frühen Nachmittag war die Wiesn gut gefüllt und es wurde Zeit, zum Wohnmobil zurück zu fahren, um vor dem Stadtbummel noch eine Kaffeepause einzulegen.

 

Uns hat der Besuch sehr gut gefallen. Allein wegen der vielen hübschen Dirndl und Lederhosen hat sich der Weg gelohnt. Doch auch die Bierzeltatmosphäre muss man mal erlebt haben. Das Oktoberfest in München ist mit keiner Kirmes im Ruhrgebiet zu vergleichen.

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