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Besichtigung der Bock-Kasematten und Stadtrundgang auf dem kulturhistorischen Wenzel-Weg,

Donnerstag, 11.6.2009

Luxemburg war diesmal unser Reiseziel für ein verlängertes Wochenende. Zunächst haben wir uns die Hauptstadt angeschaut und dann noch ein paar Abstecher ins Großherzogtum gemacht.

 

Im Zentrum war es gar nicht so einfach, einen für unser Wohnmobil geeigneten Parkplatz zu finden. In Parkhäuser passen wir nun mal nicht hinein. Nach zwei Ehrenrunden über den Stadtring sind wir fündig geworden.

Tipp: Der Parkplatz Gare ist zwar ohne Dach ausgeschildert, hat aber einen Querbalken als Höhenbegrenzung. Mit dem Wohnmobil parkt man am besten auf dem großen Parkplatz Glacis am Boulevard de la Foire im Nordwesten des Zentrums.

 

Von hier aus ist es ein kurzer Spaziergang durch den Stadtpark bis in die Altstadt. Mitten im Zentrum befindet sich die Touristeninformation. Wir wollten uns unbedingt die Bock-Kasematten anschauen und haben uns hier einen Stadtplan und etwas Infomaterial geben lassen.

Großherzoglicher Palast Palastwache

Die Kasematten waren nur noch eine Stunde geöffnet, so dass wir einen möglichst kurzen Weg dorthin wählen mussten. Er führte von der Touristeninformation über den Place Guillaume II zum sehenswerten Großherzoglichen Palast mit seinen zackig marschierenden Wachen.

Rue de la Loge Passage

Dann ging es durch die Rue de l'Eau und die kleine Gasse Rue de la Loge. Hier sollte man unbedingt einen Blick in die Passage Du Palais werfen.

 

Über die Rue Wiltheim sind wir zur Stadtmauer und zu den sehr schönen drei Türmen gelangt. Nun mußten wir nur noch den Boulevard Victor Thorn hinunter zum Bock Felsen gehen.

 

Dort befinden sich die Bock-Kasematten.

Drei Türme
Grund-Batterie In den Kasematten

Am Ende des Rundganges gelangt man entweder über die Schlossbrücke zum Ausgang oder man steigt noch die steile Wendeltreppe zu einer unterirdischen Passage hinab. Diese war vorgesehen für den Fall, dass die Schlossbrücke zerstört wird. Die Erbauer haben wirklich an alles gedacht!

Nun wollten wir uns noch die Altstadt ansehen.

 

Dafür bot sich der kulturhistorische "Wenzel- Rundweg" an. Er beginnt am Ausgang der Bock- Kasematten und führt in ca. 1,5 Stunden durch die 1000jährige Geschichte der Stadt.

 

Zunächst geht es über die "Corniche", einen Wall, der im 17 Jh. von den Spaniern angelegt wurde. Von hier oben hat man wieder einen herrlichen Blick auf das Alzette-Tal und den Stadtteil Grund.

Schlossbrücke
Blick ins Alzette-Tal Wehrgang

Durch das Grundtor gelangt man dann auf einen schmalen Weg, der sich entlang hübsch begrünter Terassen zum Wehrgang schlängelt. Der weitere Weg folgt ständig der sogenannten Wenzel-Mauer. Der Rundweg hat seinen Namen in Erinnerung an Herzog Wenzel II bekommen unter dessen Herrschaft ein Teil der dritten Ringmauer entstand. Dieser Teil der Stadtmauer diente als Schutz für die Bewohner des Tales. Sie war ursprünglich 875 m lang und umfaßte 37 Türme sowie 15 Tore.

Stadtteil Grund

Das letzte Teilstück des Spazierganges entlang des Rham-Plateaus und über das Malerchen (kleines Mäuerchen) war mehr oder weniger eine Baustelle. Hier hat uns ein Regenschauer erwischt. Aber schon unten auf der Brücke über die Alzette schien wieder die Sonne.

 

Von hier aus haben noch einmal den Blick auf die Altstadt genossen und sind dann mit dem Aufzug hinauf in die Oberstadt auf das Heilige Geist Plateau gefahren. Dort endet auch der Wenzel-Weg.

Über den Clairfontaineplatz mit dem Denkmal der Herzogin Charlotte sind wir zurück in die Fußgängerzone gelaufen.

 

Es war ein sehr schöner Tag in Luxemburg.

 

Interessant fanden wir noch, dass Luxemburg die sicherste Stadt der Welt sein soll und unter Städten vergleichbarer Größe, die lebenswerteste.

 

Diesen Eindruck können wir absolut bestätigen.

Clairfontaineplatz

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