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Camping im Wandel der Zeit |
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Schon seit seiner frühesten Kindheit ist Uwe mit dem Campen vertraut. Seine Eltern hatten einen Dauercampingplatz am Helenesee in Frankfurt an der Oder. Dort hat die Familie fast den ganzen Sommer in einem Baumwollsteilwandzelt verbracht.
Ich bin erst während der Ausbildung Ende der Achtziger Jahre zum Campen gekommen. Damals war ich mit einer Freundin auf dem Fahrrad in Berlin und Umgebung unterwegs. Wir hatten beim Fahren das schwere Baumwoll-3 Mann-Zelt auf dem Gepäckträger und die Rucksäcke auf dem Rücken. |
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Für Camper, die dem Zelt eine feste aber mobile Unterkunft vorzogen, gab es in der DDR zwei Alternativen: Entweder übernachtete man einfach im Auto oder man meldete sich für einen Wohnanhänger an, auf den man jedoch viele Jahre warten musste. Für uns war die Wartezeit auf den Wohnanhänger noch nicht abgelaufen, so dass wir 1989 eine Tour entlang der Ostsee im Trabant Kombi gemacht haben. Eine Doppelluftmatratze diente als komfortables Bett. Allerdings durfte man zu DDR-Zeiten nicht auf jedem Campingplatz im Auto übernachten. |
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1990 sind wir in den "goldenen Westen" umgezogen und haben uns für den ersten Urlaub in Italien ein preiswertes Igluzelt bei Karstadt gekauft. Dieses hat einige Jahre gute Dienste geleistet, bis es irgendwann undicht geworden ist. Inzwischen hatten wir die Leidenschaft für's Wandern entdeckt und brauchten ein leichtes Zelt, was man gut im Rucksack mitnehmen konnte. |
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1996 haben wir uns ein komfortables Tunnelzelt zugelegt, welches wir aus Gewichtsgründen nur mitnehmen, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind. Inzwischen war bei uns auch der Wunsch nach Wintercamping wach geworden, so dass noch ein leichtes 4 Jahreszeitenzelt her musste. Der "Mercedes" unter den Zelten, das schwedische Kuppelzelt STAIKA von Hilleberg leistet uns seit 2000 sehr gute Dienste. |
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Ende 1996 hatten wir genug Geld für ein kleines Wohnmobil zusammengespart. Unser "Malibu" hat uns gute 13 Jahre auf unseren Touren begleitet. Er war immer ein zuverlässiges Fahrzeug und ein gemütliches Heim. Auf der Wohnmobilmesse 2009 haben wir uns dann in ein Eura-Mobil verliebt. Seit 2010 ist der "Terri" unser treuer Begleiter. Vor allem im Winter bietet er deutlich mehr Komfort als der "Malibu". |
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Auf unseren Fernreisen nehmen wir oft unser Hilleberg-Zelt mit, aber wir haben auch schon in gestellten Zelten übernachtet. Während der Besteigung des Kilimanjaro hatten wir ein zweckmäßiges Zelt von Vaude. Bei der anschließenden Safari in der Serengeti haben wir auf Campingliegen in einem "löwenfesten" Armeezelt übernachtet. |
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Auch Wohnmobile haben wir schon ausgeliehen. Dies ist besonders herausfordernd, wenn man selbst eins besitzt. Allerdings helfen die Erfahrungen mit dem eigenen Fahrzeug auch bei Schwierigkeiten mit dem Leihmobil. Der 22Feet-Camper auf einer Rundreise im Westen der USA wurde wegen technischer Mängel in einen 25Feet-Camper getauscht und wir hatten eine wunderschöne Zeit damit. Ebenso wie mit dem Allradmobil in Namibia, nachdem wir zweimal festgesteckt und dann herausgefunden haben, wie man den Allradantrieb aktiviert. |
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In Alaska waren wir mit einem Pick-Up Camper unterwegs. Die äußerst geräumige Kabine hat uns gut gefallen. Der Campervan in Tasmanien ähnelte unserem Carthago Malibu, er war jedoch bei weitem nicht so komfortabel. |
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Da bei unserem Hilleberg-Zelt die Reißverschlüsse des Innenzeltes nicht mehr richtig funktioniert hatten, gab es für die Island-Reise in 2014 ein neues Zelt. Leider wurde die Konstruktion ein wenig geändert, so dass es sich nicht mehr so leicht aufbauen lässt wie das vorherige. Die neueste Errungenschaft ist ein Anbauzelt für unseren Toyota. Darin sitzen wir auch bei Regen bequem und kommen ohne nass zu werden an die Sachen im Auto ran. |
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