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Möns Klint Resort

Schon seit unserem ersten Aufenthalt auf der Insel Møn im September 2011 liebäugeln wir mit einer Paddeltour entlang der Kreisefelsen Møns Klint. Damals war der Strand wegen der zuvor lang anhaltenden Regenfälle gesperrt und wir konnten die Küste nicht einmal erwandern. Dies ist uns dann im September 2014 gelungen, doch Paddelboote konnten wir leider nicht ausleihen, da die Saison bereits beendet war.

Anmeldung Camping Möns Klint Resort

Campingplatz Möns Klint Resort

Im September 2015 waren wir wieder ein paar Tage auf der Insel Møn. Als "Basislager" haben wir wie immer den wunderschön gelegenen Campingplatz im Møns Klint Resort gewählt.

Diesmal hatten wir nicht nur Fahrräder und Wanderschuhe im Gepäck, sondern auch unsere neuen Packrafts. Diese kompakt zusammenrollbaren nur ca. 3 kg leichten Paddelboote haben uns völlig neue Möglichkeiten eröffnet.

 

Mit der kompletten Paddelausrüstung im wasserdichten Rucksack sind wir vom Campingplatz zum Leuchtturm Møns Fyr gewandert.

 

Tipp: Etwas mehr Zeit für den Weg einplanen, es ist schwer, den dicken leckeren Brombeeren zu widerstehen.

Leuchtturm Mön

Start am Funkturm

Ein Stück weiter nördlich am Strand bei Ørekulen waren die Boote dann im Handumdrehen aufgeblasen und mit dem verbleibenden Gepäck beladen.

 

Die Sonne hat uns gewärmt, der Wind kam aus Westen und das Meer war spiegelglatt. Besser konnten die Bedingungen kaum sein.

 

Vom Wasser aus hatten wir einen ganz anderen Blickwinkel auf die mächtigen Kreideformationen als vom schmalen Strand.

Traumhafte Landschaft

Es war herrlich, immer wieder neue Formen und Figuren zu entdecken. Von der Klippe beim Geo Center haben uns ein paar Leute zugewunken. Hätten sie nicht gerufen, dann hätten wir sie gar nicht gesehen. Der 128 m hohe Dronningestolen ist schon sehr beeindruckend.

 

Unterhalb vom Aussichtspunkt Forchhammers Pynt haben wir Mittagspause gemacht. Ein dicker angespülter Baumstamm diente als bequeme Sitzgelegenheit und der Kartoffelsalat hat uns für den zweiten Abschnitt gestärkt.

Klippe beim Geo Center

Pause

Aufstieg in den Wald

Je weiter wir nach Norden kamen, umso heftiger wurden Wind und Wellen. An der vorletzten Treppe Jydeleje Fald sind wir ausgestiegen und von dort zurück zum Campingplatz gelaufen.

 

Beim Einpacken haben wir festgestellt, dass am Startpunkt versehentlich ein T-Shirt aus Alaska zurückgeblieben ist. Aufgrund des ideellen Wertes konnten wir es nicht abschreiben. Nach der Kaffepause mussten wir noch eine Radtour anschließen, um es zu holen.

Auf dem Campingplatz

Am Gut Klintholm vorbei und durch Kraneled sind wir zum Leuchtturm gefahren. Das nach frischer Meeresbriese riechende T-Shirt lag noch an der Stelle, wo wir es vergessen hatten. Was für ein Glück!

Radtour nach Klintholm Hafen

Sonnenuntergang am Meer

Wir haben die schöne Abendstimmung genutzt, um auch noch dem Hafen von Klintholm einen Besuch abzustatten.

 

Die Sonne am Badestrand stand bereits so tief, dass sie 1000 Sterne im Meer glitzern lassen hat.

 

In dem kleinen Supermarkt war das Eis auf den halben Preis rediziert. Hier wurde wohl das Saisonende vorbereitet. Uns hat's gefreut, vor allem Uwe, denn es gab Lakritzeis.

Zurück sind wir nicht auf dem direkten Weg gefahren, sondern über Magleby nach Sømarke.

 

Das Hühnegrab Sømarkedyssen im letzten Abendlicht zu fotografieren, war der krönende Abschluß unserer Radtour.

 

Im letzten Jahr war es noch eingezäunt. Inzwischen wurde der gebrochene Deckstein abgestützt und das Megalithgrab ist wieder frei zugänglich.

Sömarkedyssen

Tourdaten

Wanderung zum Leuchtturm: ca. 4,5 km

Paddelstrecke: 5,4 km

Rückweg zum Campingplatz: ca. 2,5 km

Gesamtzeit: ca. 5 Std. (inkl. Pausen)

Tourenbuch

30.09.2015

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