Nationalpark Biesbosch

Paddeln in der Biesbosch

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Biesbosch

Der Biesbosch ist das einzige Süßwassergezeitengebiet Europas und liegt mitten in den Niederlanden.

Am besten lässt sich die Landschaft aus kleinen und großen Flussarmen mit dem Paddelboot erkunden.

24.-28.5.2018 mit Wohmobil "Terri" und Packrafts

Wohnmobilstellplatz

Unglaubliche 12 Jahre lang waren wir nicht mehr hier, wir können es kaum fassen. In der Biesbosch-Marina hat sich gegenüber 2006 einiges verändert. Die Anzahl an Liegeplätzen wurde erheblich erweitert und mittendrin befindet sich ein sehr schön angelegter Wohnmobilstellplatz.

Jachthafen

Zum Campingplatz, auf dem wir 2005 übernachtet haben, kann man mit einer originellen Seilfähre über die Hafeneinfahrt übersetzen.

 

Er gehört jetzt zum Beach Club und ist kein öffentlicher Campingplatz mehr. Nur gelegentlich übernachten dort Partygäste.

Kabelfähre

Ehemaliger Campingplatz

Diesmal hatten wir zum Paddeln unsere Packrafts dabei. In den alten Hafenbecken sind die Stege nicht mit automatischen Türen versperrt wie im neuen Yachthafen und wir konnten dort unsere Boote ins Wasser setzen.

Einsetzstelle

Übergang Deich

Die Ausflugsschiffe hatten wir noch in schlechter Erinnerung, doch auf den Strecken, die man von Drimmelen aus erreichen kann, verkehren sie zum Glück nicht.

 

Um in den Nationalpark zu gelangen, muss die stark von der Freizeit- und Berufsschiffahrt frequentierte Amer überquert werden. Eine rote Boje und eine Glocke aus Korbgeflecht markieren die Stelle, wo ein kleines geschütztes Hafenbecken zum Pfad über den Deich führt.

Brücke

Haubentauchernest

Haubentaucher

Wilde Rosen und Seerosen

Auf der anderen Seite beginnt die idyllische Natur.

 

Im Frühjahr brüten viele Vögel, die sich recht entspannt beobachten lassen, wenn man sich ruhig verhält.

 

Häufig haben wir Wasserflächen mit Seerosen passiert und am Ufer standen wilde Kletterrosen in voller Blüte.

 

Immer wieder finden sich nette Anlegestellen, um eine Pause zu machen.

Pause

Hochlandrind

Die gutmütigen Hochlandrinder lassen sich auch an Wochenenden, wenn unendlich viele Motorboote unterwegs sind, nicht aus der Ruhe bringen.

Hochlandrinder

Wir kamen uns vor wie bei einer Safari, wenn alle Jeeps um einen Baum mit einem Leoparden herum stehen.

Rindersafari

Ein Stück weiter haben wir einen Abzweig gefunden, der für Motorboote gesperrt ist. Wie schön ruhig und einsam der Bisboch auch bei Hochbetrieb sein kann, ist hier wieder zu spüren.

Wasservögel

Seitenarm

Toter Wasserarm

Am letzten Tag haben wir noch eine kleine Vormittagstour gemacht, um den rechten Flussarm nach der Deichüberquerung zu erkunden.

 

Ganz bis zum Ende sind wir nicht gekommen, weil einige Bäume die Durchfahrt versperrt haben. Nach einem Erkundungsgang von Uwe haben wir beschlossen umzukehren.

 

Bei einem "Seerosenfeld" konnten wir Libellen beim Gruppensex sehen. Sie haben sich wohl beobachtet gefühlt.

Libelle

Libellen

Touren:

Tour 1 Strecke 8,1 km Dauer 3:30 Std.

Tour 2 Strecke 14,4 km Dauer 5:20 Std.

Tour 3 Strecke 5,3 km Dauer 2:10 Std.

Tour 1

Tour 2

Tour 3

14.-16.7.2006 mit Wohnmobil "Malibu" und Faltboot

Biesbosch Museum

Diesmal waren wir nicht mit dem Zelt sondern mit unserem Wohnmobil unterwegs und wollten zum Paddeln im Bisbosch Nationalpark einen anderen Ausgangspunkt als Drimmelen wählen.

 

Da es hier keine Stell- oder Campingplätze gab, haben wir eine Nacht auf dem Parkplatz des Biesbosch-Museums verbracht.

 

Ganz in der Nähe lag ein Steg, an dem wir unser wenige Tage zuvor erworbenes Faltboot einsetzen konnten.

Wir waren gespannt darauf, ob man mit dem Boot auch segeln kann, wie es uns der Verkäufer versprochen hat.

 

Es war nicht ganz so einfach, die Schwerter und den Mast mit Segeln zu montieren, doch es ist uns gelungen.

 

An der Einsetzstelle war es zum Glück windstill. Etwas weiter draußen blies der Wind aus der passenden Richtung und wir sind zügig bis zum Deeneplaat gesegelt.

Einsetzstelle

Wasservögel

Von hier aus wollten wir uns in Richtung Drimmelen halten. Wir haben versucht, gegen den Wind anzukreuzen, doch die Segelfläche war einfach nicht groß genug. Nach einer Weile fiel der Entschluss, die Segel einzuholen und den Baum abzubauen.

 

Wir mussten beide lachen, als Uwe in der Annahme, dass das Wasser flach ist, aus dem Boot ausgestiegen und erst mal komplett untergetaucht ist. Er hat das Kajak dann schwimmenderweise ins flache Wasser geschoben.

Strand

Die weitere Strecke sind wir gepaddelt. Auf den Hauptstrecken waren viele Motorboote unterwegs und voll besetzte Riesencanadier.

 

Als sehr störend haben wir die riesigen Ausflugsboote empfunden, die fast so breit wie die Wasserstraßen sind. Stellenweise kamen wir mit unserem Faltboot in Bedrängnis und wurden seitlich ins Schilf gedrückt.

 

Tipp: Wer Zeit hat, sollte nicht an Wochenenden und Feiertagen paddeln, in der Woche ist es bedeutend ruhiger.

Kanu

Ausflugsboot

Ausflugsboot

Wir haben auch einsame Gegenden gefunden. Am schönsten ist es auf den kleinen Seitenarmen, die nicht von Motorbooten befahren werden dürfen. Dort sind auch die meisten Vögel anzutreffen, die sich von Kajakfahrern nicht stören lassen.

Fischreiher

Idylle

Polder

Bei unserem Aufenthalt in 2005 haben uns die Naturcampingplätze so gut gefallen, dass wir diesmal unser Zelt dabei hatten und eine Nacht auf einem solch idyllischen Platz verbracht haben. Natürlich hatten am Wochenende auch andere diese Idee, es war trotzdem traumhaft schön.

Naturcampingplatz

Vorbereitungen für Lagerfeuer

13.-15.5.2005 mit Toyota MR2, Zelt und Leihkajak

Campingplatz

Campingplatz Marina

Ein guter Ausgangspunkt zum Paddeln im Nationalpark Biesbosch ist der kleine Ort Drimmelen. An der Marina wurde Anfang 2005 ein moderner Campingplatz angelegt. In der Nebensaison war der Platz kaum belegt und wir konnten direkt am künstlich angelegten Sandstrand zelten.

Ausleihstation

Im Café im Hafen gab es die Möglichkeit, Motor- und Paddelboote auszuleihen (Preis 2005: 22 € pro 2er Kajak oder Kanu für einen Tag).

 

Tipp: Bei starkem Wind empfiehlt es sich, nach Spritzdecken zu fragen, denn die Überquerung der Amer kann dann etwas feucht werden!

 

Zur Orientierung gibt es einen Übersichtsplan gratis dazu.

Am anderen Ufer der Amer mussten wir das Boot über einen kleinen Wall tragen und dann konnte das Paddelvergnügen beginnen.

 

Eine unberührte Natur mit vielen Wasservögeln und schöner Vegetation wartet auf die Kajaktouristen.

 

Einige schmale Seitenarme sind nur für Paddel- und Ruderboote zugänglich und deshalb besonders reizvoll. Man sollte jedoch auf die Gezeiten achten, denn bei Ebbe sind diese Strecken teilweise unpassierbar.

Junge Enten

Pause auf dem Inselcampingplatz

Poffertjes

Schöne Sandstrände sind im Plan eingezeichnet und lohnen sich immer als Anlegeplatz für eine Pause. Wir hatten ausreichend Proviant dabei, denn Imbissbuden sucht man vergeblich, es gibt "nur" Natur pur! Die eingezeichneten Campingplätze verfügen über keinerlei Infrastruktur, sind aber sehr romantisch.

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