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Tomteland
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Reiseplanung
Campingplatz
Tomteland
Wetter
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Während derzeit in Deutschland Veranstaltungen unter freiem Himmel wegen der Pandemie abgesagt werden oder für den Zugang ein Impfnachweis erforderlich ist, bleiben die Schweden entspannt.
Das Weihnachtsdorf "Tomteland" öffnet an den Adventswochenenden seine Pforten und begrüßt Groß und Klein auf seinem 18 Hektar umfassenden Gelände. Tickets sollen möglichst online erworben werden ansonsten gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Jeder ist willkommen.
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Wir sind an dem Tag wahrscheinlich die einzigen ausländischen Besucher und werden sehr herzlich begrüßt.
Die nette Frau an der Kasse gibt uns ihr letztes Faltblatt in Englisch und einige persönlichen Empfehlungen. Wir sind gespannt auf den Park.
Da es in den letzten Tagen immer wieder geschneit hat und weiterhin Schnee vom Himmel fällt, mutet die Atmosphäre besonders weihnachtlich an. Besser könnte das Wetter für einen Besuch gar nicht sein.
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Das gesamte Areal ist in verschiedene Themenbereiche untergliedert. Wir lassen uns treiben und gelangen zunächst in das Reich der Trolle. An einem Hügel sind verschiedene Türen zu deren Behausungen zu sehen und man hört das rege Treiben dahinter. Im großen Trollhaus bekommen wir einen Einblick in des Leben der Trolle.
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Über das Gelände verteilt finden sich viele Bühnen, auf denen Shows gezeigt werden. Auch wenn man kein Schwedisch versteht, ist die Handlung leicht nachzuvollziehen. Uns gefällt besonders, dass die Shows Musical-Charakter haben. Gnistra und Sprak vom Nordpol verzaubern genauso wie Schneekönigin und Schneekönig.
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Ein absolutes Highlight ist das Haus von Weihnachtsmann und Weihnachtsfrau. Es sieht schon von außen wunderschön aus und ist innen mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet.
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Wir haben Glück und treffen die Bewohner in ihrem Haus an, oft sind sie auch draußen unterwegs.
Die fröhliche Weihnachtsfrau fädelt Glöckchen auf rotweiße Bändchen und verschenkt sie an jedes Kind.
Der Weihnachtsmann sitzt in seinem Arbeitszimmer und nimmt Wunschzettel entgegen. Mit einer Engelsgeduld liest er die Zettel und spricht mit den Kindern über ihre Wünsche.
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In einem Gehege hinter dem Haus stehen die anmutigen Rentiere des Weihnachtsmannes und unter einem Carport der Schlitten. Wer mag, kann sich zur Probe reinsetzen. Wir fanden den Schlitten sehr bequem.
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Auf dem Märchenplatz tanzt die Hexe gerade mit den Kindern um den Weihnachtsbaum, doch auch wenn sie nicht in ihrem Haus ist, steht es zur Besichtigung offen. Wir sind begeistert, wie liebevoll es eingerichtet wurde. Je länger man sich umschaut, umso mehr Details kann man entdecken. Sogar der Hexenkesel brodelt in einer Ecke.
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Zwei weitere lustige Gesellen winken uns von der Brücke zu und scherzen später im Märchenschloss mit der Prinzessin.
Vor jeder Bühne stehen ausreichend Bänke für das Publikum. Dadurch, dass an mehreren Stellen gleichzeitig Shows laufen, verteilen sich die Zuschauer und es wird interessant, den Park an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu besuchen, um möglichst viele Shows zu sehen. Entsprechende Tickets werden zu einem attraktiven Preis angeboten.
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Sehr positiv fällt uns auf, dass im Tomteland das Erlebnis im Vordergrund steht und nicht der Kommerz. Es gibt zwar einige Buden, wo man Essen, warme Getränke und Souvenirs kaufen kann, doch diese werden von den Besuchern nur gelegentlich aufgesucht.
Im ganzen Park verteilt finden sich immer wieder Feuerstellen, an denen sich die Leute aufwärmen. Einige Grills laden dazu ein, mitgebrachte Würstchen zu rösten.
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Nachdem wir einen Blick ins Märchenhaus am Aurorasee geworfen haben, machen wir uns auf ins Drachenland. Das war eine unbedingte Empfehlung am Einlass und wir können nur bestätigen, dass es großartig ist, wie die Drachen hier zum Leben erweckt werden. In einem Terrarium futtert ein kleiner Drache Beeren, ein etwas größerer liegt da und schläft. Zur Showtime erscheint ein Riesendrache hinter einem großen Zaun und in der Dunkelheit wird der Winterdrache im Fackellicht auf einen Holzsteg geführt.
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Bei den Shows vermischen sich die Figuren der verschiedenen Themenbereiche und immer wieder wird das Publikum zum Mitmachen animiert. Wir haben einen Riesenspaß. Noch schöner wäre es, wenn unsere Enkelkinder mit uns hier sein könnten.
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Zum Mittagessen kehren wir in das große Restaurant ein. Es sind genügend Plätze vorhanden, so dass es nicht zu voll wird. Das Essen ist vergleichbar mit dem in einem IKEA-Restaurant nur etwas teurer. Uns schmeckt es.
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Ein Teil des Gebäudes dient dann doch dem Kommerz. Hier können sich kleine Jungs und Mädchen mit allem ausstatten, was man als Prinzession oder Drachenjäger so braucht. Für die Eltern gibt es Weihnachtsdeko.
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Im Shadowland treffen wir die Pfedekutsche, die den ganzen Tag über ihre Runden durch den Park dreht. Auf der Bühne läuft die Sage über das Himmelsfjäll, hier ist es schwer, der Handlung ohne Schwedischkenntnisse zu folgen.
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So lagsam wird es dunkel und wir erfreuen uns an den vielen Lichtern. Nie hätten wir gedacht, dass wir die ganze Zeit von 10 bis 16 Uhr im Tomteland verbringen. Es war ein wunderschöner Tag mit tollen Eindrücken. Übrigens wurde hier im Park das Video zum Song "Merry Christmas Everyone" von Shakin' Stevens gedreht.
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Fazit
Themenpark ohne digitalen Schnickschnack, einfach toll, wie in guten alten Zeiten
Aufenthalt im Tomteland
10.12.2021
09.12.2022
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© biauwe.de
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