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Kramerspitze
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Die Kramerspitze oberhalb von Garmisch-Partenkirchen lockt schon lange mit dem in der Sonne glänzenden Gipfelkreuz zur Besteigung.
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Bei unseren mittlerweile jährlichen Reisen ins Werdenfelser Land haben wir uns immer auf die verschiedenen Wege zur Zugspitze konzentriert, doch schon vor einigen Jahren ist uns die Beschreibung der anspruchsvollen Bergtour auf die Kramerspitze gegenüber von Deutschlands höchstem Berg aufgefallen. In diesem Urlaub haben wir sie nun in Angriff genommen.
Vom Zeltplatz in Grainau ging es zunächst mit dem Bus bis zur Haltestelle "Am Mühlbach".
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Nach Überquerung der Loisach und ein Stück entlang der Straße ist der Kramer-Plateauweg ausgeschildert.
Wir sind etwas zu weit Richtung Osten gegangen und haben einen zusätzlichen Schlenker gemacht bis wir an den Abzweig zum Berggasthof St. Martin gelangt sind. Von hier aus fanden wir das erste Stück auf der Schotterstraße eher eintönig, doch ab St. Martin verläuft der Weg abwechslungsreich im schattigen Wald. Einige Stellen sind befestigt und gesichert.
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Schon bald hatten wir die Felsen-Kanzel auf 1238 m erreicht. Aus dieser Höhe gibt es bereits einen herrlichen Blick auf Garmisch-Partenkirchen und die Zugspitze.
Etwas weiter oben zweigt der Weg zum Königstand ab. Wer mag, kann den Abstecher noch zusätzlich machen und die Aussicht auf den Pflegersee genießen.
Wir sind direkt weiter aufgestiegen.
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Wenn das Gipfelkreuz bereits zum Greifen nahe scheint, geht es noch einmal bergab auf die Nordseite des Massivs. Ein schmaler und teilweise weggespülter Schotterpfad erfordert Trittsicherheit.
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Nach 3,5 Stunden haben wir das Gipfelkreuz erreicht. Da es gestern geregnet hat, lag etwas Dunst im Tal, doch wir waren froh, dass es nicht so heiß war wie in den letzten Tagen und konnten die etwas getrübte Aussicht nach Garmisch-Partenkirchen, auf den Eibsee und die wolkenverhangene Zugspitze trotzdem genießen.
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Der Abstieg zur Steppbergalm dauerte etwa eine Stunde. Inzwischen hatten wir richtig großen Hunger.
Die Hirtenmakaroni sahen gut aus und Pfannkuchensuppe mögen wir sowieso sehr gern. Die Bestellung war schnell aufgegeben, doch das Essen kam nicht. Die Bedienung hatte uns vergessen. Auf Nachfrage haben wir recht schnell die Suppe bekommen und erst eine Weile später die Makaroni. Diese können wir nicht empfehlen. Der verwendete billige Speck enthielt Knochensplitter.
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Satt, aber etwas enttäuscht von der Einkehr auf der Alm sind wir über das "Gelbe Gewänd" nach Grainau abgestiegen.
Der Weg ist knieschonend in einem steilen, von Bäumen durchsetzten Wiesenhang angelegt. Beim "Gelben Gewänd" wird der Steig noch einmal felsig.
Das letzte Stück verläuft wieder auf einer langweiligen Schotterpiste bis die Brücke über die Loisach erreicht ist. Zurück zum Campingplatz geht es entlang der stark befahrenen Griesenstraße.
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Tourdaten
Strecke: 18,6 km
Höhenunterschied: 1227 m
Gehzeit: 8 Std. inkl. Pausen
Fazit:
Sehr schöner, wenig frequentierter Aussichtsberg, um ungestört von Seilbahntouristen auf das Wettersteingebirge, die Zugspitze und hinunter ins Loisachtal zu schauen.
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Tourenbuch:
11.08.2018
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