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Schwefelquellen -Námafjall

Námafjall

Im Laufe des Tages fährt leider kein Bus mehr Richtung Myvatn, sondern erst wieder am Nachmittag. So haben wir uns entschlossen die ca. 8 km von Krafla nach Námafjall zu laufen. Einen Wanderweg gibt es nur oben über die Bergrücken, aber in Anbetracht des miesen Wetters haben wir die nicht sehr stark befahrenenStraße vorgezogen.

Dampfquelle

Schwefelloch

Östlich des Bergrückens Námafjall befindet sich ein Solfatarenfeld. Zahlreiche Schlammtümpel blubbern hier vor sich hin. Schwefel und andere Mineralien verwandeln die Landschaft in eine gelb, rot, weiß und grau gefärbte Hexenküche, in der es brodelt, gurgelt, dampft und zischt. Die Schlammtümpel liegen in einem Hochtemperatur-gebiet. Aus dem Untergrund dringt vulkanisch erhitzter und mit gelösten Mineralien gesättigter Dampf nach oben. Der mitgeführte Schwefelwasserstoff verbreitet einen Geruch nach faulen Eiern.

Schlammkrater

Schlammblubb

Der Spaziergang über das Solfatarenfeld war zwar nicht mehr ganz so spannend, wie bei unserem ersten Aufenthalt, aber es war interessant zu sehen, wie es sich im Laufe der Jahre verändert hat.

 

Island ist Teil des Meeresbodens, der unter besonderen geologischen Verhältnissen über den Meeresspiegel angehoben wurde. Die außergewöhnlich hohe Temperatur unter dem Land hat dabei eine große Rolle gespielt. Die Karte zeigt die vulkanischen Aktivitäten einer Erdspalte, die sich unter Island hindurch zieht.

Erdbeebengebiete um Island

Sonnenuntergang am Myvatn

Auf der Wanderung zurück zum Zeltplatz haben wir gleich noch ein paar Pilze und Beeren für das Abendessen eingesammelt. Insgesamt waren wir heute 7:45 h unterwegs und sind knapp 30 km gewandert.

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