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Edinburgh

Skyline

Buslinie 26

Montag, 22.5.2017

Tipp: Etwa 10 Minuten zu Fuß vom Campingplatz entfernt befindet sich eine Bushaltestelle. Von dort aus fährt die Linie 26 im 10 Minuten-Takt in die Innenstadt von Edinburgh.

 

Eine einfache Fahrt kostet 1,60 GBP und die Tageskarte 4 GBP. Die Fahrt dauert ca. 1 Stunde, weil der Bus häufig anhält, doch man sitzt bequem und hat von oben eine gute Aussicht, außerdem gibt es kostenloses WLAN. So macht Nahverkehr Spaß!

Edinburgh im Regen

Restaurant

Als wir im Zentrum angekommen sind, fing es an zu regnen und wir dachten nur naja, typisch Schottland. Schirme hatten wir zum Glück dabei, so dass dem Stadtbummel nichts im Wege stand.

Geschäft

Whisky Geschäft

Uhr

Wir sind durch die Gassen der Altstadt geschlendert und haben in das eine oder andere Geschäft hinein geschaut.

 

Tipp: Viele nette Kneipen und originelle Shops für Souvenirs, alten Whisky, Fudge in allen Geschmacksrichtungen und Kleidung im schottischen Design befinden sich auf der Highstreet.

 

In der Nähe der St. Giles Kathedrale geht es durch eine unauffällige Tür in eine interessante Markthalle.

Restaurant Worlds End

Markthalle

Das Restaurant The World's End sah sehr einladend aus. Jedoch hätten wir frühestens in einer Stunde einen Platz bekommen.

 

Tipp: Ein sehr gutes 2-Gänge-Menü haben wir dann im von außen unscheinbaren Restaurant Howies schräg gegenüber vom St. Andrews House gegessen.

 

Im Saint Andrews House befindet sich der Regierungssitz von Schottland.

Haggis

Café

Gärtner

Kneipe

Nachmittag hat der Regen aufgehört und wir konnten ohne Schirm einen Spaziergang durch die Princess Street Gardens machen. Die Parkanlage liegt etwas unterhalb der stark befahrenen Princess Street und ist eine Oase der Ruhe in der geschäftigen Stadt.

 

Zurück ging es durch die Fußgängerzone der Rose Street. Auch hier laden gemütliche Kneipen zum Verweilen ein. Die Geschäfte sind vielseitig, doch nicht so originell wie auf der Highstreet.

Am Scott Monument haben wir dann die Haltestelle für unseren Bus gesucht.

 

Tipp: Im Stadtzentrum halten so viele Busse in extrem kurzer Frequenz, dass es eine ganze Reihe von Haltestellen gibt. Auf dem Busfahrplan steht zu jeder Line, wo sie hält. Das System ist leicht zu durchschauen und die Haltestellen sind mit Buchstaben gekennzeichnet.

 

So sind wir problemlos zurück zum Campingplatz gekommen.

Scott Monument

Camera Obscura

Dienstag, 23.5.2017

Herrlicher Sonnenschein hat uns geweckt und Frühstück gab's natürlich draußen vor dem Zelt.

 

Kurz nach 10 Uhr ging es wieder mit dem Bus nach Edinburgh, diesmal hatten wir ein Tagesticket.

 

Vorbei an der Welt der Illusionen "Camera Obscura" sind wir zur Burg hinauf gegangen und haben den Wachen beim Marschieren zugeschaut.

Burg

Wache

Gegen Mittag hat uns Bus Nr. 22 in den Stadtreil Leith zum Ocean Terminal gebracht.

Tipp: In der Mall hatten wir eine große Auswahl an Restaurants. Wie auch in der Innenstadt bieten viele zur Lunchtime ein gutes 2-Gänge-Menü für um die 11 GBP.

Unser Ziel für den Nachmittag war die Besichtigung der Royal Yacht Britannia. Sie war die 83. und letzte königliche Yacht. Wegen der hohen Betriebskosten von 30 Millionen Euro jährlich wurde sie nach ihrer Außerbetriebsetzung nicht durch ein neues Schiff ersetzt.

 

Tipp: Ab 14 Uhr, wenn der Besucherandrang nachlässt, bekommt man mit dem Gutschein im Prospektheft "Willkommen in Edinburgh" 10% Rabatt auf den Eintrittspreis.

Royal Yacht Britannia

Kommandobrücke

Nach der Besichtigung der kleinen Ausstellung erhält jeder Besucher einen Audioguide, der die 11 Stationen an Bord ausführlich und sehr anschaulich erklärt.

 

Der Rundgang beginnt auf der Brücke. Das Schiff wurde 1953 in Dienst gestellt, dementsprechend alt sehen die Geräte aus.

 

Wir haben uns an den Eisbrecher erinnert gefühlt, mit dem wir in die Antarktis gefahren sind, darauf sah es ähnlich aus.

Unglaublich war die Garage für den Rolls Royce, den die königliche Familie tatsächlich an Bord mitgenommen hat, um bei ihren Auslandsbesuchen ein angemessenes Fahrzeug zur Verfügung zu haben.

 

In vielen Häfen war es jedoch problematisch, das sperrige Fahrzeug zu entladen. Immer häufiger wurden der Queen auch statusgerechte Karossen bereitgestellt, so dass der Rolls Royce in den letzten Jahren nicht mehr gebraucht wurde.

Rolls Royce

Speisesaal der Offiziere

Der Tisch im Speiseraum der 13 Offiziere war gedeckt, als wenn sie gleich zum Essen kommen würden. Im Dining Room wurden Staatsgäste empfangen und die Menüs waren grundsätzlich in französischer Sprache geschrieben.

Besteck und Geschirr

Speisesaal für Staatsgäste

Das Arbeitszimmer der Queen war, wie alles an Bord, im 50er Jahre Charme ausgestattet. Im Vergleich zum Arbeitsplatz auf der Brücke war es räumlich jedoch großzügig bemessen.

Arbeitszimmer der Queen

Bei den Schlafgelegenheiten war es ähnlich. Während die Queen und der Duke of Edinburgh eigene geräumige Schlafzimmer bewohnt haben, musste sich die Mannschaft mit mehrstöckigen Kojen zufrieden geben.

Schlafzimmer der Queen

Schlafkojen der Mannschaft

Richtig gemütlich sah der Drawing Room aus. Er war das Wohnzimmer der königlichen Familie. Die Queen hätte gern einen holzbefeuerten Kamin an Bord gehabt, doch dann hätte ständig ein Mitglied der Mannschaft mit dem Feuerlöscher daneben stehen müssen, das wollte sie auch nicht.

Salon

Maschinenraum

Für uns als Technikinteressierte war der Maschinenraum äußerst interessant. Er soll auch während des Betriebs immer so blitzblank ausgesehen haben.

 

Der Antrieb mit einer Leistung von 12.000 PS bestand aus zwei ölbefeuerten Nieder- und Hochdruckdampfturbinen. Die Stromversorgung erfolgte über drei Dampfgeneratoren mit je 500 kW Leistung. Außerdem war noch ein Dieselgenerator mit 270 kW an Bord und ein Notdiesel mit 60 kW.

Wir hätten nicht gedacht, dass die Besichtigung der Yacht so lange dauern würde. Es gibt eine ganze Menge zu sehen und die Erklärungen über den Audioguide sind sehr unfangreich und interessant. Uns hat es gefallen.

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