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Hatcher Pass und Independence Mine

Freitag, 13.09.2013

Die Fahrt über den Parks Highway bis zum Abzweig auf die Hatcher Pass Straße war unspektakulär, um nicht zu sagen langweilig. Wir haben kein einziges Tier am Straßenrand gesehen.

 

Kurz vor Willow zweigt die Straße über den Hatcher Pass vom Highway ab. Das Wetter war schön und wir hatten noch Zeit, so dass wir den kleinen Umweg von ca. 20 Meilen fahren konnten. Entlang des Willow Creek führt die Piste ganz allmählich immer weiter nach oben.

Willow Creek

Alpine Landschaft am Hatcher Pass

Die Landschaft ist sehr alpin und unterscheidet sich nicht von unseren Alpenpässen. Erst auf Höhe des Summit Lake windet sich die Straße etwas abenteuerlich auf eine Höhe von 1481 m. Vor allem, wenn wie heute, Bagger an der Befestigung der Straße arbeiten, wird es spannend.

Independence Mine

zerfallenes Mühlengebäude

Wenige Meilen hinter dem höchsten Punkt liegt die Independence Mine, eine alte Goldmiene. In der Blütezeit dieser Miene im Jahre 1941 waren dort 204 Arbeiter beschäftigt, wurden mehr als 12 Meilen lange Tunnel gegraben und 34.416 Unzen Gold gewonnen, die heute 18 Millionen Dollar wert wären. Durch den zweiten Weltkrieg wurde das Mienengeschäft unterbrochen, doch sofort nach dem Krieg wieder aufgenommen. Im Jahre 1951 wurde die Miene dann geschlossen. Erst 1980 hat man mit der Restauration der alten Gebäude begonnen und den Historical State Park gegründet.

Bahnstrecke

Bahnloren

Nach Labour Day werden die Ausstellungen geschlossen, so dass wir uns die alten Gebäude nur von außen anschauen konnten. Es lohnt sich trotzdem, den Pass hochzufahren. Von Palmer aus ist die Straße bis zum State Park asphaltiert, erst danach beginnt die Schotterpiste.

Gebäude

Villa von innen

Die Rückfahrt nach Anchorage ging dann relativ schnell. Übernachtet haben wir auf den Ship Creek Campingplatz.

Tipp: Der Campingplatz liegt sehr nah zu Downtown Anchorage und es gibt einen schönen Wanderweg am Ship Creek entlang, um in die Innenstadt zu kommen. Von der Ulu Factory fährt eine kostenlose Straßenbahn zum Visitor Center. Der Campingplatz hat nur einen Nachteil: Er liegt direkt an einem Bahngleis und am Bahnübergang geben die nicht selten fahrenden Züge lautstarke Signale von sich.

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