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Portage Glacier

Ausflugsschiff Ptarmigan

Am Portage Gletscher

Im Portage Valley liegt der Portage Gletscher. Er unterscheidet sich von den anderen Gletschern im Tal dadurch, dass er in einen See kalbt. Mit dem Ausflugsschiff Ptarmigan gelangt man für nicht gerade günstige 34$ pro Person sehr nah an die Gletscherfront. Aber es lohnt sich! Das Eis schimmert in allen Farben von weiß bis tiefblau und wenn man Glück hat, kalbt der Gletscher Eisberge in den See.

Fotoshooting an Deck

Eisskulptur

Auf dem Weg zum Campingplatz Portage Valley RV Park haben wir noch an einem Fluss gestoppt, wo wir die laichenden Lachse im seichten Wasser sehr gut beobachten konnten.

Sokey Salmon

Portage Valley RV Park

Einige Stellplätze liegen sehr schön an einem Creek. Gegen Abend hat sich der Campingplatz ganz schön mit Wohnmobilen und Trailern gefüllt. Am Montag ist Labour Day und ganz Alaska scheint das lange Wochenende für Ausflüge zu nutzen.

Whittier

Samstag, 31.08.2013

Die heutige Passage mit der Fähre von Whittier nach Valdez hatten wir schon von Deutschland aus über Go North vorgebucht.

 

Unterwegs haben uns andere Touristen von Problemen mit der Fähre erzählt, die aber inzwischen behoben sein sollten. Gestern am Portage Gletscher hat uns eine Mitarbeiterin der Touristeninformation in perfektem Schwitzerdeutsch von einer defekten Rampe berichtet. Nach einem Anruf in Whittier hieß es aber, dass die Fähre morgen wieder fahren soll.

Tunnel

So haben wir uns rechtzeitig auf den Weg gemacht, um den nur stündlich geöffneten Tunnel nach Whittier zu passieren. Die Durchfahrt ist ein kleines Abenteuer. Der Tunnel wurde ursprünglich für Autozüge gebaut, aber als das Verkehrsaufkommen immer größer wurde, hat man ihn zwischen den Schienen asphaltiert und jeweils in eine Richtung für Autos freigegeben. Man fährt im wahrsten Sinne des Wortes "wie auf Schienen". Züge passieren den Tunnel auch immernoch vor oder nach den Autokolonnen.

Kreuzfahrtschiff

Die einzige Attraktion in Whittier war ein Kreuzfahrtschiff, was nach der Vielzahl der Busse, die uns entgegen kamen, gerade angekommen sein muss.

 

Wir sind die Hauptstraßen einmal auf und ab gefahren, um uns einen Überblick zu verschaffen draußen hat es geregnet und es war ungemütlich.

 

In dem kleinen Shop neben dem "Anchor Inn" haben wir immerhin Briefmarken für die Postkarten bekommen, die wir in Katmai schon geschrieben hatten.

Fast wie in Prora an der Ostsee sehen die verlassenen Häuser im oberen Teil des Ortes aus. Der triste Himmel hat richtig gut dazu gepasst.

 

Anhand der Schilder haben wir dann rausbekommen, dass man am Hafen am Bordstein zwei Stunden kostenlos parken darf. Alle anderen Plätze waren kostenpflichtig und wir wußten nicht, wo man das Ticket lösen sollte.

 

Wir sind noch ein wenig durch den Hafen geschlendert und gegen 10:00 Uhr zum Fährterminal gegangen.

Bauruine

Infotafel im Fährterminal

Die Tafel am Ticketschalter haben wir gar nicht gesehen. Erst als wir für 11:30 Uhr einchecken wollten, hat uns die Mitarbeiterin darauf hingewiesen, dass die Probleme mit der Rampe noch immer bestehen und die Fähre heute nicht fährt. Es war auch nicht abzusehen, wann die Rampe repariert sein wird.

 

Wir hatten zwei Optionen: entweder konnten wir uns auf die Warteliste für Montag setzen lassen oder das Geld zurückerstattet bekommen.

Wir haben uns für letzteres entschieden, da nicht sicher war, ob die Fähre am Montag wieder fährt und wenn ja, ob wir überhaupt mitkommen würden. Schade, dass wir nicht schon gestern davon erfahren haben, aber die Mitarbeiter von Go North haben zumindest heute morgen versucht, uns zu erreichen. Im Rucksack war das Handy allerdings nicht zu hören.

 

Nun müssen wir unsere Reisepläne ändern.

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