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Donnerstag, 01.09.2011

Wieder ein windstiller Morgen. Trotzdem haben wir unsere Trockenanzüge angezogen und nur gut so, denn Uwe ist beim Einsteigen erneut ins Kippeln gekommen und ins Wasser gefallen.

 

Fairerweise muss ich sagen, dass ich immer ganz bequem einsteigen konnte und Uwe mich dann vom Ufer abgestoßen hat. Er musste dann zusehen, wie er am besten wegkommt. Das war manchmal nicht so einfach.

Zeltplatz am Morgen

Kaum waren wir aus dem Sund heraus, bekamen wir den stärker gewordenen Nordwind zu spüren. Ich habe mich mal kurz auf einem Stein festgefahren, weil ich mit GPS und Karte hantiert habe, anstatt zu paddeln. Die Wellen haben mich immer weiter auf den Unterwasserfelsen gedrückt. Mit Rückwärtspaddeln konnte ich mich dann irgendwie befreien.

 

Bei der ziemlich langen Querung auf offener See zur Insel Sottunga haben uns der Wind und die Wellen ganz gut zu schaffen gemacht, aber mit ausdauerndem Paddeln kommt man dagegen an. Was wir nicht bedacht hatten war, dass auch hier die Fahrrinne der Fähre nach Turku verläuft. Plötzlich tauchte von rechts ein großer Pott der Viking Line auf. Zum Glück waren wir noch nicht in der Fahrrinne und konnten abwarten, bis das Schiff uns passiert hatte. Angelegt haben wir dann im Gästehafen von Sottunga ganz im Süden der Insel.

Seezeichen vor Sottunga Haus auf Sottunga

Gleichzeitig mit uns ist ein größeres Segelboot angekommen. Die kostenlosen Leihfahrräder hatten bereits die Segler in Beschlag genommen, so mussten wir die 3 km zu Fuß ins Zentrum laufen. Gleich hinter den Hafen sind wir an der hübschen Kirche mit separatem Glockenturm vorbei gekommen. Viel zu sehen gab es nicht, aber immerhin einen kleinen Supermarkt, wo wir etwas frisches Obst und Gemüse einkaufen konnten. Unterwegs gab es ein paar Blaubeeren am Wegesrand.

Kirche Schirmpilz

Zurück im Hafen haben wir noch das Ablegen der Fähre beobachtet und sind dann im Windschatten von Sottunga zu einer vorgelagerten Insel gepaddelt. Die Tage zuvor hatten wir immer auf Felsen gezeltet, das ging mit den dünnen Isomatten ganz gut. Trotzdem haben wir es heute genossen, mal wieder auf Grasboden zu schlafen.

Hafen von Sottunga Unser Camp vor Sottunga

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