AlandPaddeln in Ålands Inselwelt

Bianka und Uwe auf Aland

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NIMIX Kajakvermietung

Reisehandbuch ISBN 978-3-937452-22-7

Landkarte 1:200.000 und 1:100.000

Daten Kajakroute:

GPS-Track in Google Earth

Etappentabelle

Wie kommt man auf die Idee auf den Åland-Inseln Urlaub zu machen? Als wir vor einigen Jahren im Winter mit der Fähre von Stockholm nach Turku gefahren sind, haben wir die Inseln zum ersten Mal wahrgenommen. Dann, auf unserer Reise in die Antarktis im Februar 2005, haben wir Agnes aus Schweden kennen gelernt. Sie hat uns erzählt, dass man theoretisch mit dem Kajak von Schweden nach Finnland paddeln kann. Ab da haben wir uns ernsthaft damit beschäftigt, ob das nicht eine Idee für eine mehrwöchige Paddeltour sein könnte. Nun, gute sechs Jahre später, haben wir die Idee in die Tat umgesetzt. Hier unser Reisebericht:

Freitag, 26.08.2011

Wie immer, wenn wir in den Urlaub starten, hatten wir das komplett gepackte Auto schon mit auf der Arbeit und sind am letzten Arbeitstag gegen Mittag losgefahren.

 

Die Insel Fähmarn war unser erstes Etappenziel. Für die Übernachtung hatten wir von Freunden den Tipp bekommen, die Tauchbasis der Familie Tietgen in Katharinenhof anzusteuern. Das Zelt war schnell aufgebaut und wir haben noch ein wenig zu Fuß die Gegend erkundet.

Tauchbasis Tietgen Katharinenhof

Nicht weit vom Campingplatz liegt das Waldcafé direkt am Wasser auf dessen Terrasse wir gut gegessen haben. Den Abend konnten wir noch gemütlich vor dem Zelt verbringen, doch für die Nacht war starkes Unwetter vorhergesagt. Es sind einige kräftige Gewitterschauer über Fehmarn hergezogen. Wie wir später im Radio gehört haben, ist in der Nähe durch Blitzschlag ein Reeddachhaus herunter gebrannt. Ruhig geschlafen haben wir jedenfalls nicht.

 

Samstag, 27.08.2011

Heute Morgen mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass die Schraubgaskartuschen, die wir für unseren Kocher gekauft hatten, nicht passten. Zum Glück hatten wir noch den Kocher für die Stechkartuschen mit. Allerdings wollte der auch nicht recht funktionieren. Die Düse war ein wenig verstopft. Uwe hat ihn dann irgendwie gangbar gemacht. Der Frühstückskaffee war gerettet. Bevor wir jedoch weiter in Richtung Schweden fahren konnten, brauchten wir noch einen Campingladen, um weitere Stechkartuschen zu besorgen. In Burg sind wir fündig geworden und weiter ging es zur Fähre nach Puttgarden.

Fähre nach Rodby

Fähre nach helsingborg

Fast 90€ hat die Überfahrt nach Rødby gekostet. Leider hatten wir das vorher nicht im Internet recherchiert, sonst wären wir über die Brücken gefahren. Der Preis ist absolut nicht gerechtfertigt! Die nächste Fähre war die von Helsingør nach Helsingborg. Hier durften wir noch einmal 46€ bezahlen. Ein ganz schön teures Vergnügen. Aber immerhin konnten wir die beiden Überfahrten nutzen, um Zeit zu sparen. Auf der ersten Fähre haben wir Mittag gegessen und auf der zweiten Kaffee getrunken, so mussten wir dafür keine Pausen mehr machen.

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