Schwedt im Juni 1990

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Super Arbeitskleidung Arbeitsschutz in der DDR

Hauptabteilung PB Blick über den Zaun zur stillgelegten Anlage

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In dieser Anlage des PCK`s sollte Futtereiweiss für die Tierproduktion produziert werden.Die Tonne Eiweiss kostete bis zu 15000 Ostmark.

Auf dem Weltmarkt gab es Eiweiss für ca. 6ooDM/Tonne. Wie vieles in der DDR, war auch das ein unsinniges Unternehmen.

Alle Tiere, die man damit fütterte, durften nicht in den Westen exportiert werden. Das produzierte Fleisch war nur für DDR-Bürger gedacht.

Kurz vor der Stillegung der größten Fermentoren der Welt gab es noch eine Havarie, die in keiner Zeitung erschien. Hunderte Kubikmeter Wasser, Dieselkraftstoff und Futterhefe flossen über's Betriebgelände.

Diese Umweltkatastrophe, wie auch viele andere dieser Art, schwieg man einfach tod.

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Diese Aufnahmen entstanden ohne Genehmigung der Staatsmacht

Die Zentralmesswarte von PB

Der Text im Buch gibt nicht die genaue Wahrheit über die Havarie wieder, aber wie so oft im Leben werden es die wenigsten bemerken.

Zu diesen Zeitpunkt existierte noch die DDR und das VEB PCK Schwedt, Eigentümer die DDR, das Volk.

 

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In 5 verschiedenen Fütterungsversuchen mit 281 Schweinen wurde der Einfluß von SCP “Fermosin”; (auf n-Alkan gewachsene Hefe) auf den Kohlenwasserstoff(KW)-Gehalt im Fett der Schweine geprüft. Die Kontrollgruppen erhielten “Fermosin"-freie Rationen und die Versuchsgruppen Rationen mit unterschiedlichen “Fermosin"-Anteilen. Bei 65 kg und 115 kg Lebendmasse wurden die Schweine geschlachtet und Fett für die KW-Bestimmung entnommen. Mit steigendem “Fermosin"-Anteil in der Ration stieg der Gehalt an KW und Aromaten im Fett signifikant.

Wurden die Versuchsgruppen in der 2. Mastperiode auf Kontrollfutter umgestellt, verringerte sich der Gehalt an KW und Aromaten im Fett auf die Werte der Kontrolltiere. Für die Elimination der KW wurde eine Rate von 1–2 % ermittelt. Für die Einlagerung von KW in das Schweinefett aus der n-Alkan-Hefe wurde die Regression y - 0,015 × berechnet (y = g KW im Fett, x - g resorbierte KW aus der n-Alkan-Hefe). Die mittlere Resorbierbarkeit der KW wurde mit 60 % (bei einer Schwankungsbreite von 50–80 %) bestimmt.

Quelle Henk G, Heinz T.

Arch Tierernahr. 1993;45(1):35-47. German.

PMID: 8572916

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