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   Feuerland & Ushuaia

Am angeblich schönsten Ende der Welt, in Neuseeland, waren wir 2001. Nun geht es 2005 ans andere Ende der Welt nach Feuerland. Beide Enden haben sicher ihren Reiz, wir werden anschließend urteilen ...

 

Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit unterhielten die Ureinwohner an der Südspitze Südamerikas ständig Feuer. Deshalb nannte es der Entdecker F. de Magalhaes 1519 Feuerland. Auf spanisch heißt die Inselgruppe Tierra del Fuego.

 

Vom Festland sind die Inseln durch die Magellanstrasse getrennt. Der Westteil ist als Glied der Kordilleren ein stark vergletschertes Gebirge. In den niederen Lagen ist das Gebiet meist mit Buchen dicht bewaldet. Der Ostteil gehört zur Padagonischen Tafel und ist durch eine flachwellige Oberfläche und weite Grasländer gekennzeichnet. Feuerland ist mit einer Fläche von ca. 74.000 km² und ca. 100.000 Einwohnern recht dünn besiedelt. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind Schafzucht (Export von Wolle und Gefrierfleisch) sowie Fischerei und Erdölförderung.

 

Der Hauptort Ushuaia ist die südlichste Stadt der Welt und liegt reizvoll an einer windgeschützten Bucht des Beagle-Kanals. Die Andenkette rahmt die Stadt im Norden ein. Gegründet wurde Ushuaia Anfang des 19.Jh. als Strafgefangenenlager. Heute ist die Stadt Ausgangspunkt für viele Antarktisreisen.

 

Ushuaia selbst bietet wenig Sehenswertes. Mit einem bunten Durcheinander an Wellblechbarakken, Holzhäusern und Betonklötzen wirkt Ushuaia fröhlich, aber auch verwahrlost. Wir lassen uns überraschen... Einen kleinen Vorgeschmack liefert die Webcam.

 

Etwa 4 km außerhalb der Stadt gibt es einen wunderschön auf einer Waldwiese am Rio Pipo gelegenen Campingplatz. Dort werden wir unser Basislager für die Bergtouren im Nationalpark einrichten.

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