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Wildwasser Terrasse

Sonntag, 18.09.2016

Der Packraftig Store, bei dem wir unsere Paddelboote gekauft hatten, bietet neben der Ausrüstung auch Kurse für alle Schwierigkeitsgrade an. Wir sind zwar schon auf eigene Faust im leichten Wildwasser gepaddelt, doch um die richtige Technik zu erlernen, haben wir den Kurs der Stufe B für Fortgeschrittene auf der künstlichen Wildwasserbahn im Kanupark Markkleeberg gebucht.

 

Förderband

Startbecken

Nach der Erklärung einiger Paddelschläge und Grundtechniken, die wir schon ganz gut beherrscht haben, ging es auf zur ersten Runde im Wettkampfkanal.

Das war knapp

Eintauchen

Die Strecke beginnt sofort mit ein paar ordentlichen Stufen und Walzen. Wenn man die Technik nicht beherrscht, hebelt es einen sofort aus.

 

So ist es mir, Bianka, an der zweiten Stufe und Uwe wenig später ergangen. Der Unterwasserausstieg hat gefühlt ewig gedauert. Dann ging es durch weitere Walzen, auf dem Rücken treibend mit den Füßen voran (wichtig!), den Kanal hinunter. Ich habe dabei jede Menge Wasser geschluckt, bin in einem ruhigen Kehrwasser wieder eingestiegen und an der übernächsten Stufe erneut gekentert.

Uwe

Gekentert

Unser Trainingsleiter Michael hat uns genau beobachtet und anschließend gut erklärt, was falsch war. Das Paddel muss immer im Wasser sein, vor allem beim Eintauchen nach der Stufe. Die Wucht der Strömung zieht das Boot dann nach vorn. Außerdem sind wir zu sehr in Rücklage gepaddelt.

Micha

Kenterrolle

Wellenreiten

Micha hat dann noch einmal vorgemacht, wie es richtig geht und uns gezeigt, dass er mit dem Boot sogar eine Eskimorolle schafft.

 

Wir haben es erneut versucht und bei Uwe hat es auch ganz gut geklappt.

 

Ich bin nicht mit dem Förderband hochgefahren, sondern mit meinem Boot zu einer halbwegs ruhigen Stelle am oberen Kanal gelaufen. Dort haben wir das Queren der Strömung, die sogenannte Seilfähre, und das Einfahren ins Kehrwasser geübt.

Als ich bei einer Querung zu den blauen Pollern abgetrieben, wieder gekentert und den Kanal hinab geschwommen bin, habe ich aufgegeben. Ich bin einfach keine Wasserratte und mag es absolut nicht, wie ein Korken im Strom zu treiben und an jeder Walze kurz unterzutauchen. Leider gibt es Sonntags nicht die Möglichkeit, auf der etwas zahmeren Trainingsstrecke zu üben, dafür hätten wir den Anfängerkurs am Samstag buchen müssen.

Micha und Uwe

Uwe und Micha hatten auf weiteren Runden ihren Spaß und Uwes Technik ist immer besser geworden. Er hat sich nachher sogar zugetraut das Power Rafting mit erhöhtem Wasserdurchfluss zu fahren. Nachdem wir vor der Mittagspause noch diverse Rettungstechniken geübt hatten, war der Kurs für mich beendet.

Rafting Boote

Unterer Wettkampfkanal

Zusammen mit den großen Rafting Booten haben sich die beiden nach dem Essen noch einmal in die Fluten gestürzt.

 

Je nach Können der Besatzung und des Steuermanns raften die großen Boote elegant durch den Kanal oder kollidieren auch schon mal miteinander.

 

Tipp: Als Paddler sollte man immer versuchen, sich von ihnen fern zu halten, denn besonders manövrierfähig sind sie nicht.

Achtung Rafts

Die Rafting Gruppen machen vor der ersten Kurve ebenfalls Kenterübungen mit dem Boot und müssen sich am Ende des Kanals in die Walze schubsen lassen, um das richtige Treiben im Wildwasser zu üben.

Achtung fliegende Rafter

Fazit: Auch wenn ich es nicht geschafft habe, durch den Wettkampfkanal zu paddeln, habe ich von dem Kurs und der Anleitung unseres kompetenten Kursleiters profitiert. Uwe hatte richtig Spaß dabei und war abends todmüde. Wir können die Anlage zum Trainieren absolut weiterempfehlen. Hier gibt es die Möglichkeit, mehr oder weniger gefahrlos alles auszuprobieren, was in der freien Natur zu großen Schwierigkeiten führen kann.

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